LITERATUR UND MEDIEN
Wochenberichte der hitzebedingten Mortalität
Das RKI veröffentlicht weiterhin Wochenberichte zur hitzebedingten Mortalität. Der aktuelle Bericht umfasst den Zeitraum der Kalenderwochen (KW) 15 bis 27/2026 – es werden kumulativ rund 6.830 hitzebedingte Sterbefälle geschätzt.
Zudem zeigt das RKI seit dieser Woche im RKI-Dashboard zur Notaufnahmesurveillance hitzeassoziierte Notaufnahmevorstellungen.
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Gesundheitsberichterstattung des Bundes nimmt Indikatoren zu Klimawandel und Gesundheit auf
Im Webportal der Gesundheitsberichterstattung des RKI werden seit gestern erstmals drei Indikatoren zu Klimawandel und Gesundheit dargestellt. Diese sind “Gesundheitliche Gefährdung durch den Klimawandel”, “Gesundheitliche Belastung durch Klimafaktoren, u.a. Hitze und Pollen” und “Hitzebedingte Mortalität”.
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Spiegel-Beitrag: Klimakrise bedroht fast jedes Kind weltweit
Im Spiegel werden die Ergebnisse des aktuellen Children's Climate Risk Report vorgestellt. Demnach ist nahezu jedes Kind weltweit mindestens einer Klimagefahr ausgesetzt, rund 1,1 Milliarden Kinder sogar drei oder mehr gleichzeitig. Auch in Deutschland sind fast alle Kinder von mindestens einer Klimaauswirkung betroffen, wobei Hitzewellen und Dürren die größten Risiken darstellen.
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Ungleiche Betroffenheit: Soziale Dimensionen im Klimawandel (UBA)
Das Forschungsprojekt „Soziale Dimensionen von Klimawandelfolgen“ wertete 250 internationale Studien aus und zeigt, dass soziale Faktoren die Verwundbarkeit gegenüber Klimafolgen wesentlich mitbestimmen. Im Abschlussbericht wurde gefolgert, dass technische und planerische Maßnahmen allein nicht ausreichen, sondern gezielte Unterstützung für besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen erforderlich ist.
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Hitze-Check 2026 der Deutschen Umwelthilfe: Fast eine Million Bäume aus deutschen Städten verschwunden
Der Hitze-Check zeigt, dass in deutschen Städten massiv Bäume und Grünflächen verloren gehen – allein zwischen 2018 und 2025 verschwanden über 900.000 Bäume in 195 Städten, während die Versiegelung weiter zunimmt und sich die Hitzebelastung der Bevölkerung verschärft. Die Deutsche Umwelthilfe fordert stärkere verbindliche Maßnahmen für mehr Stadtgrün und Hitzeschutz.
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Pressemitteilung der SGFV: Veranstaltungen trotz Hitze? Empfehlungen für Organisator:innen
In einer Pressemitteilung empfiehlt die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz in Bremen (SGFV), Veranstaltungen an heißen Tagen auf ihre sichere Durchführung zu überprüfen und umfassende Hitzeschutzmaßnahmen wie kostenlose Trinkwasserversorgung, Schattenplätze und Informationen zum Hitzeschutz bereitzustellen. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei vulnerablen Gruppen gelten.
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Symposium – Umwelt und Lebensqualität: Konflikte, Chancen, Handlungsoptionen (UBA)
Die Publikation des Umweltbundesamts (UBA) fasst die Ergebnisse eines wissenschaftlichen Symposiums zusammen und zeigt, wie Umweltbedingungen und Lebensqualität miteinander zusammenhängen. Dabei werden in zentralen Bereichen wie Ernährung, Mobilität oder Wohnen sowohl Synergien als auch Zielkonflikte aufgezeigt und diskutiert.
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taz-Beitrag: Mathe, Sport, Klimakrise – neues Schulfach in Spanien
In Spanien wurde ein verpflichtender Klimaunterricht eingeführt, in dem Schülerinnen und Schüler praxisnah lernen, wie sie sich bei Extremwetterereignissen wie Waldbränden oder Überschwemmungen richtig verhalten und solche Situationen auch emotional bewältigen können. Auslöser waren unter anderem die schwere Flutkatastrophe von 2024.
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Positionspapier: Krisenresilienz bei Extremhitze stärken (Bündnis Hitzeaktionstag)
Das Positionspapier des Bündnis Hitzeaktionstag mit entscheidenden Akteur:innen und Verbänden des Gesundheits-, Pflege- und Sozialsystem warnt, dass Deutschland auf langanhaltende Extremhitze bislang nicht ausreichend vorbereitet ist. Gefordert wird u.a., Hitze verbindlich in den Katastrophenschutz zu integrieren, vulnerable Menschen gezielt zu schützen, Einrichtungen und Infrastruktur hitzeresilient aufzustellen und diese Maßnahmen langfristig und verlässlich zu finanzieren.
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PFAS in Arzneimitteln sind oft ersetzbar (UBA, Universität Freiburg)
Eine Studie von Umweltbundesamt und Universität Freiburg zeigt, dass viele in Medikamenten enthaltene Ewigkeitschemikalien PFAS durch bereits verfügbare oder in Entwicklung befindliche Alternativen ersetzt werden könnten, ohne die medizinische Wirkung zu beeinträchtigen.
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Spiegel-Beitrag: Windräder beeinträchtigen die Gesundheit nicht nachweisbar
Eine aktuelle Studie mit Daten von rund 120.000 US-Haushalten und etwa 75.000 Windturbinen zeigt, dass sich weder selbstberichtete Gesundheitsbeschwerden noch objektive Indikatoren wie Medikamentenkäufe nach der Installation von Windrädern in Wohnnähe messbar verändern.
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Studie: Warum öffentliche Trinkbrunnen ungenutzt bleiben
Eine Studie der Universität Bamberg zeigt, dass öffentliche Trinkbrunnen häufig ungenutzt bleiben, weil viele Menschen aus Unsicherheit über mögliche Verunreinigungen zögern, auch wenn das Wasser technisch unbedenklich ist. In einem Feldexperiment in Bamberg erhöhte sich die Nutzung deutlich, sobald klare Hinweisschilder die Sicherheit der Brunnen bestätigten, was zeigt, dass nicht nur die Infrastruktur selbst, sondern auch das Vertrauen in ihre Sicherheit entscheidend für die Nutzung ist.
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Auf dem Weg zur grünen Stadt - Empfehlungen für die kommunale Praxis (UBA)
Die Publikation des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt, dass urbane grüne Infrastruktur für klimaangepasste, gesunde und sozial ausgewogene Städte angesichts des Klimawandels immer wichtiger wird, die Umsetzung in den Kommunen jedoch weiterhin herausfordernd bleibt. Die Handreichung unterstützt Städte dabei, den Weg zur grünen Stadt weiterzugehen, indem sie zentrale Erkenntnisse verständlich zusammenfasst und kommunalen Planer:innen konkrete Argumente und Empfehlungen für die Umsetzung bietet.
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Health effects of air pollution: evidence and implications: technical brief
Weltweit werden jährlich rund 6,6 Millionen Todesfälle auf Luftverschmutzung zurückgeführt. Der Technical Brief der WHO fasst den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Luftverschmutzung zusammen. Er zeigt auf, welche Erkrankungen mit Luftverschmutzung in Verbindung stehen, und liefert eine wissenschaftliche Grundlage für Schutzmaßnahmen. (englisch)
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Pressemitteilung DKG: Kliniken fordern Investitionen in gekühlte Krankenzimmer
Angesichts der aktuellen Zahlen zur hitzebedingten Übersterblichkeit fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) verstärkte Investitionen in die Klimaanpassung von Krankenhäusern. Nach Angaben der DKG verfügen nur 38 % der Krankenhäuser über gekühlte Patientenzimmer, weshalb sie ein Klima-Investitionsprogramm in Höhe von 31 Milliarden Euro fordert.
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Materialien für niedergelassene Praxen zum Hitzeschutz
Auf der Website der Kassenärztlichen Bundesvereinigung finden sich Informationen, die bei der Vorbereitung auf Hitzewellen und bei der Patientenaufklärung zu den Gefahren und Präventionsmaßnahmen von Hitze unterstützen sollen.
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