LITERATUR UND MEDIEN
Hitzewellen bringen soziale Einrichtungen an ihre Grenzen – Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage
Extreme Hitze stellt soziale Einrichtungen zunehmend vor große Herausforderungen. Während der Hitzewelle 2026 führte der Paritätische Gesamtverband eine bundesweite Befragung sozialer Einrichtungen durch. Diese zeigte, dass sowohl betreute Menschen als auch Mitarbeitende durch die Hitze stark belastet waren und vielerorts geeignete Maßnahmen zum Schutz vor hohen Temperaturen fehlten.
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Neuer DGE-Block: Hitze geht an die Nieren
Der Klimawandel hat einen enormen Einfluss auf die Gesundheit. Besonders Risikogruppen leiden infolge der zunehmenden Hitze vermehrt an chronischen Krankheiten. Forschungsergebnisse aus südlichen Ländern zeigen, dass starke Hitzebelastung das Risiko für chronische Nierenerkrankungen erhöhen kann. Besonders betroffen davon waren gesunde Menschen, die bei Hitze draußen arbeiteten.
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Professorin Dr. Henny Annette Grewe (HS Fulda) für Pionierarbeit im Hitzeschutz mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Die Fuldaer Gesundheitswissenschaftlerin Professorin Dr. Henny Annette Grewe beschäftigte sich schon früh mit den gesundheitlichen Folgen von Hitze. Für ihre wegweisende Arbeit zum Thema Gesundheitsschutz bei Hitze erhielt sie nun das Bundesverdienstkreuz am Bande.
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Extreme heat: A guide for midwives (international confederation of midwives)
Extreme Hitze gefährdet zunehmend Schwangere, Mütter und Neugeborene und stellt auch Hebammen vor neue Herausforderungen. Sie können Familien dabei unterstützen, Hitzebelastungen zu erkennen und sich wirksam zu schützen. Dieser Leitfaden bietet dafür praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen.
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Neues Video „Wie kann ich mein Kind vor zu viel Sonne schützen?“ (IQWiG)
Das Video „Wie kann ich mein Kind vor zu viel Sonne schützen?“ gibt Eltern hilfreiche Tipps dazu, wie es ihnen gelingt, mit teils spielerischen Elementen, ihr Kind erfolgreich vor den negativen Einwirkungen der Sonne zu schützen.
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Untersuchungen von UV-Strahlen zeigen flächendeckenden Anstieg
Die neuesten Auswertungen von UV-Messdaten zeigen einen europaweiten Anstieg der am Boden messbaren UV-Strahlung. Besonders stark ist die Zunahme unter anderem in Deutschland.
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Ältere Menschen geraten früher an Hitzebelastungsgrenze
Die Ergebnisse einer Studie, die in The Lancet Planetary Health veröffentlicht wurde, weisen darauf hin, dass die Temperaturen, bei denen ältere Menschen gesundheitlichen Risiken durch Hitze ausgesetzt sind, wahrscheinlich deutlich niedriger sind als bisher angenommen.
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Beitrag Deutsches Ärzteblatt: WHO: Mehrere Fälle von West-Nil-Fieber in Südeuropa
In diesem Beitrag ruft die WHO zu mehr Achtsamkeit infolge gestiegener Fallzahlen des West-Nil-Fieber in Südeuropa auf. In Deutschland sind laut dem Artikel im laufenden Jahr zwei Fälle bekannt. Die Ansteckung mit dem Fieber erfolgt durch infizierte Mücken. Aufgrund der längeren Sommer besteht eine erhöhte Gefahr, sich anzustecken.
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Ergebnisse der bundesweiten Befragung „Klimaanpassung im Kulturbereich“
Folgen des Klimawandels wie Hitzetage betreffen zunehmend auch den Kulturbereich. Im Rahmen des Projektes „Klimaanpassungskompetenz im Kulturbereich“ führte 2N2K Deutschland eine bundesweite Befragung zum Thema Klimaanpassung im Kulturbereich durch. Die Ergebnisse sollen unter anderem als Grundlage für die Entwicklung von zielgruppenspezifischen Weiterbildungsangeboten oder Handlungsempfehlungen dienen.
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Klimaanpassung im ländlichen Raum (ZKA)
Die Publikation zeigt, vor welchen Herausforderungen ländliche Regionen durch den Klimawandel stehen, etwa durch Hitze, Starkregen, Dürre oder Veränderungen in der Land- und Forstwirtschaft. Gleichzeitig werden praktische Beispiele und Lösungsansätze vorgestellt, die Kommunen, Politik und lokale Akteure bei der Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen unterstützen sollen. Ziel ist es, gemeinsam klimaresiliente und lebenswerte ländliche Räume zu schaffen.
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Handlungshilfe: Hitzeschutz für Menschen ohne Wohnung oder Obdach (LfGA NRW)
Obdachlose und wohnungslose Personen sind Extremwetterereignissen besonders stark ausgesetzt und haben somit auch ein höheres Risiko für hitzebedingte gesundheitliche Schäden. Die Handlungshilfe richtet sich an kommunale Akteure und Akteurinnen wie Gesundheits-, Sozial- und Umweltämter sowie Träger und Trägerinnen von Einrichtungen, Unterstützungsdiensten und weiteren Akteursgruppen in Nordrhein-Westfalen. Sie soll Akteur:innen bei der Maßnahmenentwicklung zum Schutz obdachloser und wohnungsloser Personen vor Hitze unterstützen.
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Umfrage unter ärztlichen Leitungen deutscher Notaufnahmen zur Belastung durch Hitze
Im Rahmen der Hitzewelle im Sommer 2026 wurde im Juli eine Blitzumfrage unter den Leitungen deutscher Notaufnahmen durchgeführt. Dabei wurde untersucht, wie gut die Notaufnahmen auf Hitzewellen vorbereitet waren, welchen Belastungen sie während des Hitzewochenendes am 27. und 28. Juni ausgesetzt waren, und welche Maßnahmen ergriffen wurden. Insgesamt flossen die Angaben von 329 Notaufnahmen in die Ergebnisse ein. Diese zeigen eine deutliche Belastung während extremer Hitze sowie deutliche Defizite bei der Vorbereitung und Planung auf solche Ereignisse.
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Vermeidung von Überversorgung in Gynäkologie und Geburtshilfe - Adaptation der kanadischen „Choosing Wisely“-Empfehlungen
Die Publikation beschäftigt sich mit Überversorgung in der Gynäkologie und Geburtshilfe, also medizinischen Leistungen, die mehr Schaden als Nutzen verursachen können. Auf Grundlage der kanadischen „Choosing Wisely“-Initiative wurden 13 Empfehlungen entwickelt, die dabei helfen sollen, unnötige Untersuchungen und Behandlungen zu vermeiden. Dadurch sollen die Versorgung der Patientinnen verbessert, das Gesundheitspersonal entlastet sowie Kosten und Umweltbelastungen des Gesundheitssystems reduziert werden.
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Podcast Hand, Mund, Fuß: Kindergesundheit und Klimawandel
In der neuen Episode des Podcast „Hand, Mund, Fuß - Der Podcast über Kinder- und Jugendmedizin“ ist PD Dr. med. Dirk Holzinger, der Herausgeber des Buches „Klimawandel und Kindergesundheit“ zu Gast. Im Gespräch geht es darum, warum Kinder besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen sind und welche Rolle Themen wie Hitze, Tropenkrankheiten und Klimaangst bereits im Praxisalltag spielen.
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Klimawandel erhöht Gesundheitsrisiken in Europas Städten deutlich
In diesem Beitrag im Deutschen Ärzteblatt wird eine europaweite Untersuchung vorgestellt, in der es um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit der Menschen in 850 Städten Europas geht. Die Studie zeigte, dass insbesondere die Einwohner:innen von Städten in Süd- und Osteuropa zunehmend von gesundheitlichen Folgen des Klimawandels betroffen sind. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung, dass viele Kommunen bereits Anpassungsmaßnahmen umsetzen, diese jedoch vielerorts nicht schnell genug vorankommen.
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Breites Bündnis drängt auf besseren Kinderschutz vor der Erderwärmung
Ein Bündnis von 81 Verbänden und Organisationen, an dem unter anderem die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit, der Kinderschutzbund, die Bundespsychotherapeutenkammer und das Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit beteiligt sind, fordert in einem Positionspapier einen besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor der Erderwärmung. Die Forderung basiert darauf, dass Kinder am wenigsten Verantwortung für die Klimakrise tragen, aber am stärksten und längsten davon betroffen sein werden.
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WHO update - Hitzeaktionspläne zum Schutz der Gesundheit, 2. Ausgabe
Die zweite Ausgabe des WHO-Leitfadens zur Erstellung von Hitzeaktionsplänen baut auf dem Leitfaden von 2008 auf und soll Länder und Kommunen dabei unterstützen, gesundheitliche Risiken durch extreme Hitze mithilfe von Hitzeaktionsplänen zu reduzieren. Im Mittelpunkt des Leitfadens stehen acht Kernelemente, die Maßnahmen zur Vorbereitung, zum Schutz während extremer Hitze sowie zur anschließenden Auswertung und Verbesserung umfassen.
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Neue repräsentative Studie: Hitze belastet fast alle Deutschen – Sorge um wirtschaftliche Folgen wächst
Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Stiftung Gesunde Erde¬-Gesunde Menschen zeigt: Hitzebedingte Belastungen treffen Menschen unabhängig von ihrem Alter, Geschlecht, Gesundheitsstatus oder davon, ob sie auf dem Land oder in der Stadt wohnen. Gleichzeitig wächst auch die Sorge vor wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels, zum Beispiel durch gestörte Handelswege.
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Broschüre „Gesunde Ernährung und Klimaschutz gehen Hand in Hand“ (KlimaDocs & DGE)
Die Broschüre richtet sich an Gesundheitsfachkräfte und bietet Informationen zum Zusammenhang zwischen einer gesundheitsfördernden Ernährung und Klimaschutz. Anhand der praktischen DGE-Empfehlung wird vermittelt, wie eine klimagerechte und gesunde Ernährung im Alltag funktionieren kann. Ziel ist es, mit einfachen und wissenschaftlich fundierten Empfehlungen zu einem nachhaltigen Ernährungswandel beizutragen. Die Broschüre kann ab sofort kostenfrei bestellt werden.
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Spiegel-Beitrag: Uno warnt vor El Niño mit »Super-Ausmaßen«
Nachdem dieses Jahr bereits von diversen Wetterextremen wie Hitzewellen geprägt war, warnt die Weltwetterorganisation (WMO) nun vor weiteren extremen Wetterereignissen. Wie im verlinkten Artikel berichtet wird, warnt die WMO davor, dass der anstehende El Niño „Super-Ausmaße“ annehmen und in den kommenden Monaten regional extreme Hitze, Dürren und Überschwemmungen mit sich bringen könnte.
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Positionspapier des Deutschen Instituts für Menschenrechte: Menschen mit Behinderungen in Katastrophen und Notlagen
Menschen mit Behinderungen sind in Katastrophen- und Notfallsituationen häufig einem größeren Risiko ausgesetzt als andere. In ihrem Positionspapier weist das Deutsche Institut für Menschenrechte darauf hin, dass der Zivil- und Katastrophenschutz die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung bisher unzureichend berücksichtigt. Das Positionspapier zeigt auf, welche menschenrechtlichen Anforderungen zum Schutz und zur Sicherheit von Menschen mit Behinderungen bestehen und welche Maßnahmen daraus für Bund, Länder und Kommunen sowie Feuerwehren und Katastrophenschutzorganisationen notwendig sind.
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