Liebe Leser:innen,

wie immer viel Neues aus den Gesundheitsregionen: neue Projekte gehen in ihren ersten Frühling, viele Veranstaltungen stehen vor der Tür und aktuelle Evaluationsergebnisse zeigen, wie die wertvollen Ansätze, die vor Ort umgesetzt werden, wirken.

Die Jahrestagung der Gesundheitsregionen am 18. Juni in Hannover macht den Blick frei für Lösungen. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie eine moderne Versorgung aussehen und dabei mit sozialen Unterstützungsmaßnahmen verknüpft werden kann – nah an den Lebenswelten der Menschen und getragen von starken kommunalen Strukturen. Melden Sie sich jetzt hier an.

Mehr Infos dazu und viele weitere Einblicke in die Gesundheitsregionen Niedersachsen wie immer hier im Newsletter. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und natürlich frohe Ostern!
 

Herzliche Grüße
Dr. Marius Haack & Dr. Maren Preuß
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. HB e. V.

Aktuelles von der Landesebene

Neue Projekte in den Gesundheitsregionen

Auch im Jahr 2026 werden in den Gesundheitsregionen Vorhaben mit hoher regionaler Relevanz durch die Kooperationspartner der Gesundheitsregionen gefördert. Sieben Projekte haben diesmal einen Förderzuschlag erhalten und damit viele spannende Ansätze in unterschiedlichen Handlungsfeldern:

Gesundheitspflege im Quartier (GepfleQt) – Prävention, Koordination, Case Management
Orientiert an der Idee der Gemeindeschwester implementiert die Gesundheitsregion Braunschweig ein konsequent quartiersorientiertes Angebot der Gesundheitspflege, das sich primär an Menschen ohne tragfähige familiäre und soziale Netze richtet. Präventive Gruppenangebote und individuelle (behandlungs-)pflegerische Leistungen stärken dabei die Gesundheit und zögern Pflegebedürftigkeit hinaus. Zugehende, koordinierende Beratung und Case Management unterstützen bei der Navigation im Versorgungssystem.

Seelische Gesundheit – Mental Health in Nachbarschaften als integrierter Ansatz (MH-INN)
Die Gesundheitsregion Delmenhorst plant, die seelische Gesundheit aller Einwohner:innen in vier besonders belasteten Stadtteilen nachhaltig zu stärken. Kern des Vorhabens ist die Einführung des international bewährten Psychischen Ersten Hilfe Programms Mental Health First Aid – MHFA, das Aufklärung, Entstigmatisierung und frühzeitige Unterstützung bei psychischen Belastungen verbessert. Dazu sollen vorerst zehn Mitarbeiter:innen der Nachbarschaftsbüros sowie 20 Multiplikator:innen aus den Quartieren geschult sowie eine regelmäßige Peer-to-Peer-Beratung in Nachbarschaftsbüros etabliert werden.

ParkCareNetz – Sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung im Parkinson-Netzwerk Südniedersachsen
Die Gesundheitsregion Göttingen / Südniedersachsen etabliert ein nachhaltiges Parkinson-Netzwerk. Hier sollen zielgruppengerechte Informationsformate für Menschen mit Parkinson, Angehörige und Gesundheitsakteure entwickelt, interprofessionelle Fallbesprechungen etabliert und die Kooperation bestehender Netzwerke in diesem Bereich sowie die Vermeidung von Doppelstrukturen erzielt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf der aktiven Einbindung von Betroffenen und Angehörigen in den gesamten Entwicklungs- und Umsetzungsprozess (Co-Creation).

Willkommensbesuche für Ahlhorn
Die Gesundheitsregion Landkreis Oldenburg führt ein eigenes Modell von Willkommensbesuchen im Ortsteil Ahlhorn ein. Auf diese Weise sollen alle Familien mit Neugeborenen niedrigschwellig erreicht werden. Sie sollen Informationen über regionale Angebote im Bereich Schwangerschaft, Geburt, Kindergesundheit, Erziehung, Bildung und Familienunterstützung erhalten und bei Bedarf passgenau an Fachstellen gelotst werden können. Die Willkommensbesuche fungieren als Brücke zwischen Geburtshilfe, Familienhebammen, Kinder- und Jugendhilfe sowie kommunalen Beratungsangeboten und können Integration und Teilhabe stärken.

YoungCarers@OL: Young (Adult) Carers vernetzen – stärken – sichtbar machen
Die Gesundheitsregion Stadt Oldenburg plant, die Situation von Young (Adult) Carers in Oldenburg sichtbar zu machen, ihre Bedarfe zu erfassen und ihnen Unterstützung zukommen zu lassen. Dazu sollen ein regionales Netzwerk aufgebaut, Fachkräfte und Institutionen sensibilisiert sowie Informations- und Aufklärungsmaßnahmen entwickelt und erprobt werden. Ein Beirat mit (ehemaligen) Young (Adult) Carers, Familienangehörigen, Fachkräften und bundesweiten Expert:innen begleitet den Projektverlauf.

6und60: Generationen verbinden – Chancen stärken – Gesundheit fördern
Die Gesundheitsregion Osnabrück setzt auf generationenverbindende Begegnungen, um Gesundheit, soziale Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit zu stärken. Angebunden an Grundschulen in der Region sollen regelmäßige Begegnungen zwischen Grundschulkindern und Senior:innen etabliert werden. Inhalte der Begegnungen können u. a. gemeinsames Kochen, Bewegungseinheiten oder auch Vorlese- und Erzählrunden sein. Die Kinder sollen auf diese Weise in ihrer Gesundheitskompetenz gestärkt werden, für die teilnehmenden Senior:innen soll das generationenübergreifende Ehrenamt auch als Einsamkeitsprävention wirken.

Rotenburger Demenzkontor – Hilfe-To-Go
Die Gesundheitsregion Rotenburg möchte die ambulante Versorgung von Demenzerkrankten und deren Angehörigen durch eine niederschwellige, fachlich qualifizierte Anlaufstelle im Herzen Rotenburgs verbessern: das Rotenburger Demenzkontor. Durch eine kompetente, passgenaue Beratung (auch telefonisch und digital) sowie Angehörigen- und Fachkräfteschulungen sollen die Versorgungsqualität erhöht, die häusliche Pflege stabilisiert und zugleich eine Entlastung der medizinischen Dienstleister sowie der Pflegeeinrichtungen erreicht werden. Der Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Demenz fördert zudem Sensibilisierung und Entstigmatisierung vor Ort.
 

Aktualisierte Statistiken aus dem Monitor Gesundheitsregionen

Wie entwickeln sich die Gesundheitsregionen in Niedersachsen? Welche Themen stehen aktuell im Mittelpunkt ihres Engagements? Welche Akteure bringen sich ein? Um Impulse für die strategische Weiterentwicklung der teilnehmenden Regionen sowie der dort umgesetzten Projekte und Maßnahmen zu gewinnen, führt die landesweite Prozessbegleitung der Gesundheitsregionen Niedersachsen bei der LVG & AFS regelmäßige Fragebogenerhebungen durch. Ab sofort finden Sie aktualisierte Statistiken zu Strukturaufbau und Projektgeschehen auf der Website der Gesundheitsregionen und in den Factsheets zum Regionalgeschehen sowie zur Projektumsetzung.
 

Dr. med. Marion Charlotte Renneberg ist neue Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen

Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) hat Dr. med. Marion Charlotte Renneberg zur neuen Präsidentin gewählt. Wir gratulieren herzlich!
Bereits 2016 wurde sie zur stellvertretenden Präsidentin gewählt und 2021 in diesem Amt bestätigt. Die hausärztlich tätige Medizinerin aus Ilsede übernimmt das Amt von Dr. Martina Wenker, die nach 20 Jahren nicht mehr kandidierte.

Aktuelles direkt aus den Gesundheitsregionen

Gesundheitsregion Delmenhorst

Mit dem Abschluss des geförderten Projekts „Kinder psychisch kranker Eltern“ konnten wir die Evaluation der umfassenden Weiterbildungen für Erzieher:innen in Kitas, Lehrkräfte und Sozialarbeiter:innen an Grundschulen sowie Medizinische Fachangestellte in Kinderarztpraxen erfolgreich abschließen. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass die Versorgungslandschaft zwischen medizinischem System (SGB V), Jugendhilfe (SGB VIII), Rehabilitation (SGB IX/XII) und Bildungssystem oft noch zu stark fragmentiert ist. Unser Ansatz zielte daher auf den Aufbau sektorenübergreifender, kommunal verankerter Kooperationsstrukturen, ganz im Sinne der Gesundheitsregionen. Die durchweg positiven Erfahrungen und der weiterhin bestehende hohe Bedarf haben uns bestärkt, dieses wichtige Vorhaben mit neuen Fördermitteln und kommunaler Unterstützung fortzuführen.
Parallel dazu konnte die erste Phase des Projekts „Notfallhebamme“ mit einer aussagekräftigen Zwischenevaluation nach acht Monaten Laufzeit erfolgreich weitergeführt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse stießen dabei auf großes Interesse. Eine studentische Arbeitsgruppe des Hebammenstudiengangs der RWTH Aachen bezog sie in eine bundesweite Erhebung vergleichbarer Initiativen ein.
Ein besonderer Grund zur Freude ist die Entscheidung der Stadt Delmenhorst, im zehnten Jahr des Bestehens der Gesundheitsregion erstmals eine Förderung für das Jahr 2026 in den Haushalt aufzunehmen und die Übernahme der Geschäftsstelle vorzubereiten.
Mit vielversprechenden Aussichten startete zudem das aktuelle Förderprojekt zur „Seelischen Gesundheit in Nachbarschaften“. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Akteur:innen und die ersten konkreten Absprachen für geplante Weiterbildungen zeigen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind.
 

Gesundheitsregion Diepholz-Nienburg

Am 10. März 2026 fand in Sulingen die fünfte Gesundheitskonferenz der Gesundheitsregion Diepholz-Nienburg unter dem Motto „Gesundheit stärken – Zukunft genießen“ statt. Der Diepholzer Landrat Volker Meyer eröffnete die Veranstaltung und betonte die Wichtigkeit der Stärkung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung. Frau Dr. Gabriele Seidel von der Medizinischen Hochschule Hannover begeisterte mit ihrem Impulsvortrag zum Thema „Gesundheitswissen, das trägt: Von der Information zur guten Entscheidung“. Weiterhin hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, in drei verschieden Workshops neues Wissen zu erlangen, das einfach und praktisch im Alltag zur Stärkung der Gesundheit angewendet werden kann. 

Frau Dr. Seidel begeistert die Teilnehmenden mit einem Impulsvortrag, Bild: Sarah Hackmann, LK Diepholz

Frau Dr. Seidel begeistert die Teilnehmenden mit einem Impulsvortrag
Bild: Sarah Hackmann, LK Diepholz

Lokale Informationsstände zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden rundeten das Programm ab. Die Teilnehmenden konnten sich zu verschiedenen Themen informieren, zum Beispiel Impfungen, Sicherheit im Verkehr, Selbsthilfegruppen, Suchtprävention, VHS-Kursen im Bereich Gesundheit.
 

Gesundheitsregion Emsland

Die Umsetzer:innen von „EmslandCare“ freuen sich über den Startschuss für das Projekt, darunter Landrat Marc-André Burgdorf (4.v.r.) und Dr. Sigrid Kraujuttis (2.v.l.), HVB-Sprecher Helmut Knurbein (3.v.l.) und Christoph Schwerdt (4.v.l) sowie Wolfgang H

Die Umsetzer:innen von „EmslandCare“ freuen sich über den Startschuss für das Projekt, darunter Landrat Marc-André Burgdorf (4.v.r.) und Dr. Sigrid Kraujuttis (2.v.l.), HVB-Sprecher Helmut Knurbein (3.v.l.) und Christoph Schwerdt (4.v.l) sowie Wolfgang H

Mit dem auf Initiative der emsländischen Städte und Gemeinden entwickelten Vorhaben „EmslandCare – Fachkräftepool zur Entlastung der hausärztlichen Versorgung“ baut der Landkreis Emsland seine Unterstützungsangebote im Gesundheits- und Pflegebereich weiter aus. Ziel ist es, Bürger:innen vor Ort eine verlässliche Anlaufstelle zu bieten und zugleich Hausarztpraxen zu entlasten. Unter dem Dach von EmslandCare werden dabei die Angebote vom Pflegestützpunkt und Demenz-Servicezentrum gebündelt und um das Angebot der psychosozialen Beratung ergänzt.

In den Rathäusern der Städte, Samtgemeinden und Gemeinden entstehen nun zusätzliche Beratungsangebote, besetzt mit Gesundheitslotsen. Ratsuchende erhalten Unterstützung bei Fragen zu psychosozialen Belastungen, Pflege und Demenz – niedrigschwellig, wohnortnah und ohne lange Wartezeiten. Weitere Informationen zu EmslandCare finden Sie hier.
 

Gesundheitsregion Gifhorn

Die Förderung des Projekts „KIZS-GENIAL“ endete zum 31.12.2025. In der Lotsensprechstunde wurden insgesamt 244 Kinder und Jugendliche (0–18 Jahre) aus Gifhorn und dem Landkreis sowie ihre Familien begleitet. Die Ratsuchenden bildeten eine sozial und familiär heterogene Gruppe, bestehend aus Kernfamilien, Alleinerziehenden sowie Familien mit und ohne Hilfebezug. Der wichtigste Zugangsweg war die ärztliche Empfehlung. Zentrale Beratungsthemen waren psychosoziale Belastungen, die Organisation medizinischer und therapeutischer Angebote sowie schulische Problemlagen. Die Weiterleitungsquote ins Hilfesystem lag bei 74 %. Es konnten Versorgungslücken identifiziert und teilweise durch neue Angebote geschlossen werden. Das Projekt erreicht auch benachteiligte und mehrsprachige Familien erfolgreich, entlastet Praxen spürbar und wird von Familien und Fachpersonal sehr positiv bewertet. Aktuell wird das Angebot für sechs Monate mit Unterstützung der Egon Gmyrek-Stiftung weitergeführt. Insgesamt zeigt sich das Projekt als wirksam. Eine Verstetigung wird weiterhin angestrebt.
 

Gesundheitsregion Göttingen / Südniedersachsen

BGM Forum – Gesunde Ernährung im Betrieb
Beim BGM-Forum Südniedersachsen am 4. März 2026 erhielten rund 60 Teilnehmende aus verschiedenen Unternehmen praxisnahe Impulse und tauschten sich zu gesunder Ernährung im Berufsalltag aus. Ein begleitender Live-Kochkurs vermittelte zeitsparende, alltagstaugliche Rezepte, die sich unkompliziert in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

Aktuelles aus dem Projekt Schlaf macht Schule
In den vergangenen Wochen fanden am Felix-Klein-Gymnasium in Göttingen verschiedene Workshops rund um das Thema gesunder Schlaf statt. Am 13. März folgte anlässlich des Welttags des Schlafes ein Projekttag für die gesamte Schulgemeinschaft.

Gesundheitskonferenz am 7. Oktober 2026
Die diesjährige Gesundheitskonferenz findet im Rahmen des „Rosa Oktober“ in Osterode am Harz statt. Thematische Schwerpunkte sind neben Brustkrebsvorsorge und -früherkennung auch Aspekte der allgemeinen Frauengesundheit.
 

Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont

Wir, die Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont, haben einen eigenen Newsletter und Sie können Teil davon sein! Wir halten Sie immer gerne auf dem Laufenden, über aktuelle Themen aus der Geschäftsstelle, aber auch Aktuelles von unseren Netzwerkpartner:innen. 

Unser aktueller Newsletter im Überblick:

  • Gesundheitskonferenz: Erste Hilfe-Kompetenz im Fokus
  • Coffee & Talk for Health: Berufseinstieg und Übergang in den Ruhestand im Fokus
  • Kooperationsprojekt zur mentalen Gesundheit
  • Medfluencer: Gesundheitstipps oder geschicktes Marketing
  • Hameln wird Treffpunkt für die Pflege von morgen-2. Regionaler Pflegekongress
  • Veranstaltungshinweise

Haben Sie Interesse, ein Projekt, Ihre Einrichtung, Veranstaltungen oder ein Aufgabengebiet mit gesundheitlichem Bezug in einem kommenden Newsletter der Gesundheitsregion vorzustellen? Oder haben Sie Anregungen, Ideen oder Fragen? Dann schreiben Sie uns hier gerne eine Mail.
 

Gesundheitsregion Osnabrück

Die regionale Steuerungsgruppe befasste sich mit dem Einsatz von Physician Assistants (PA). Vorgestellt wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen auf Basis des Positionspapiers der Bundesärztekammer sowie der Delegationsregelungen im SGB V. Erfahrungsberichte aus Klinik und Hausarztpraxis zeigen: PA entlasten Ärzt:innen sowie die Pflege und sind zunehmend etabliert.

Zudem stand die Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen auf der Agenda. 

Große Freude besteht über die Bewilligung des Projekts „6und60“. Derzeit werden Gespräche mit den teilnehmenden Gemeinden und weiteren Akteur:innen geführt, um die nächsten Umsetzungsschritte abzustimmen. Das Projekt „SepSOS“ läuft weiterhin sehr erfolgreich – insbesondere Schulungen für Mitarbeitende in Pflegeeinrichtungen zum Thema Sepsis werden stark nachgefragt.
 

Gesundheitsregion Peine

Der Landkreis Peine baut sein erfolgreiches Projekt „Glückskoffer“ weiter aus. Das niedrigschwellige Angebot zur Resilienzförderung in Kitas und Schulen wird nun um eine Senioren-Version ergänzt. Im Mittelpunkt stehen dabei Erinnerungs- und Biographiearbeit.

Für April 2026 plant die Gesundheitsregion Peine gemeinsam mit dem AWO Psychiatriezentrum Königslutter ein interkommunales Fachtreffen. Thema wird die lokale psychiatrische Versorgung sein – insbesondere vor dem Hintergrund der Neufassung des Niedersächsischen Psychisch-Kranken-Gesetzes. Peines Projekt gegen Einsamkeit setzt mit Tischaufstellern in Restaurants und Cafés auf einfache, aber wirksame Begegnung. Die Botschaft „Ich freue mich über Gäste an meinem Tisch“ lädt zum unkomplizierten Austausch ein und wird nun weiter ausgebaut.
 

Gesundheitsregion Region Hannover

Am 1. Dezember 2025 hat Dr. Andrea Wünsch die Leitung des Fachbereichs Gesundheitsmanagement übernommen. Mit diesem Wechsel ging auch die Integration des Fachdienstes für Kinder-, Jugend- und Zahnmedizin in den Fachbereich einher. Dies stellt eine wichtige Weiterentwicklung in der organisatorischen Struktur dar

Die Sitzung der Regionalen Steuerungsgruppe am 4. März 2026 wurde letztmalig unter der Leitung von Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit, Zuwanderung, Gesundheit und Verbraucherschutz, gehalten. Frau Karasch wird am 14. Mai 2026 aus dem Amt scheiden. Wir bedanken uns herzlich für ihr Engagement und ihre wertvolle Arbeit. 

Mitglieder der AG VIII

Mitglieder der AG VIII "Gesundheitskompetenz / Gesundheitsbildung" der Gesundheitsregion Region Hannover

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zum Thema „Gesundheitskompetenz und Gesundheitsbildung“ im vergangenen September fand am 24. Februar 2026 die konstituierende Sitzung der neuen Arbeitsgruppe VIII „Gesundheitskompetenz / Gesundheitsbildung“ statt. In diesem Termin wurden erste Themenschwerpunkte und eine gemeinsame Zielausrichtung für die zukünftige Arbeit diskutiert. Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit.
 

Gesundheitsregion Rotenburg (Wümme)

Nina Fischer-Schulz und Frau Raphaela Vink

Nina Fischer-Schulz und Frau Raphaela Vink

In der Gesundheitsregion Rotenburg (Wümme) ergab sich zu Beginn des Jahres eine personelle Veränderung. Frau Vink und Frau Fischer-Schulz übernehmen die Aufgaben der Geschäftsstellenleitung des Landkreises. Herr Bogner hat die Geschäftsstelle verlassen. 

Nach erfolgter Neubesetzung der Geschäftsstelle ist die Gründung einer Arbeitsgruppe mit dem Titel „Gesundheitsförderung und Prävention“ geplant. Diese wird zunächst Kinder und Jugendliche als Zielgruppe in den Fokus nehmen.
In dem Projekt Community-Health-Nurse laufen aktuell Vorbereitungen für Interviews zur Bedarfserhebung. Parallel finden Vernetzungsaktivitäten mit Akteurinnen und Akteuren im Gesundheits- und Pflegewesen statt.
Zum Jahresbeginn ist zudem das Rotenburger Demenzkontor gestartet. Die neue Anlaufstelle des Rotenburger Demenznetzwerks bietet Angehörigen von Menschen mit Demenz Beratung und Unterstützung und trägt zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema Demenz bei.

Veranstaltungen

Gesundheitskonferenzen in den Gesundheitsregionen (bisher geplant)
 

Gesundheitskonferenz Grafschaft Bentheim: Familiengesundheit
06. Mai 2026, Nordhorn
 

Gesundheitskonferenz Hameln Pyrmont: Erste-Hilfe-Kompetenz
06. Mai 2026, Hameln Pyrmont
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Gesundheitskonferenz Leer: Begegnungen statt Einsamkeit – Gesundheit stärken
06. Mai 2026, Leer
 

Gesundheitskonferenz Osnabrück: Psychische Gesundheit – Herausforderungen unserer Zeit
06. Mai 2026, Osnabrück
 

Gesundheitskonferenz Braunschweig
23. September 2026, Braunschweig
 

Gesundheitskonferenz Gifhorn
23. September 2026, Gifhorn
 

Gesundheitskonferenz Göttingen
07. Oktober, Osterode am Harz
 

Gesundheitskonferenz Wolfsburg
19. November, Wolfsburg
 

Weitere Veranstaltungstipps
 

8. Bundeskonferenz Gesund und aktiv älter werden "Demenzprävention im Dialog – Aufklärung verbessern, Strukturen stärken, Risiken reduzieren"
22. April 2026, Köln
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75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst „ÖGD – Keiner wie wir!“
22. und 23. April 2026, Wuppertal
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Save the Date: 1. Delmenhorster Gesundheitsdialog
24. April 2026, Delmenhorst
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4. Bundeskongress "Grün in der Stadt"
06. und 07. Mai 2026, Berlin
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Kontextcheck-Fortbildung: Wohin des Weges?
ab 06. Mai 2026, Hannover und online
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Fortbildung: Von der Idee bis zum Antrag
ab 12. Mai 2026, Hannover und online
>>>mehr
 

Männerschuppen/-gruppen als Gesundheitsressource für Männer
13. Juni 2026, online
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Aktionswoche Alkohol 2026: Alkohol? Weniger ist besser!
13. bis 21. Juni 2026, bundesweit
>>>mehr
 

13. Jahrestagung der Gesundheitsregionen: Mehr als Medizin – Gesundheitliche Versorgung und soziale Unterstützung zusammendenken
18. Juni 2026, Hannover
>>>mehr
 

Gesundheit gestalten – Gemeinsam gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen
29. September bis 02. Oktober, Göttingen
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Wissenswertes

Bereitschaftsdienst-Reform in Niedersachsen wirkt

Seit Mai 2025 setzt die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) auf eine Reform des ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Nur noch bei 20 % der Anrufer:innen komme es zu einem Arztbesuch, da Patient:innen zunächst über die 116 117 telefonisch oder per Video beraten werden können. Besonders auf dem Land entlastet das neue System die Hausärzt:innen, deren nächtliche und wochenendliche Bereitschaftsdienste in diesem Zuge reduziert werden können. Ein wichtiger Schritt, um den Ärzt:innenmangel in ländlichen Regionen zu bekämpfen.
Die KVN zeigt sich zufrieden: Das neue System funktioniere, entlaste die Ärzt:innen und verbessere die Versorgung ohne Qualitätseinbußen. Laut KVN ein wichtiger Schritt in Richtung moderner, digital gestützter Medizin.
 

Niedersachsen sitzt 2026 der 99. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vor

Seit dem 1. Januar 2026 führt Niedersachsen für ein Jahr den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz (GMK). Der nds. Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Andreas Philippi, wird die Sitzungen leiten und die Interessen der Bundesländer koordinieren.
Schwerpunkte der niedersächsischen Präsidentschaft sollen Pflege, Digitalisierung im Gesundheitswesen und die Stärkung der ambulanten Versorgung sein. Die GMK dient als wichtige Plattform, um länderübergreifende Lösungen für aktuelle Herausforderungen wie Fachkräftemangel oder Krankenhausreformen zu entwickeln.
Minister Philippi betonte, man wolle die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern weiter verbessern. Die GMK bietet die Chance, praktische Lösungen für Bürger:innen voranzutreiben.
 

Neue Richtlinie Kinder und Jugendgewalt

Die neue Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Projekten zur Prävention von schwerwiegender Kinder- und Jugendgewalt ist am 11.03.2026 in Kraft getreten. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen sowie das Antragsformular nebst Anlage.
Anträge können bis zum 30.04.2026 eingereicht werden.
 

Referentenentwurf für ein neues Präventionsgesetz soll noch in diesem Jahr vorliegen

Das Bundesgesundheitsministerium arbeitet an einem neuen Präventionsgesetz, dessen Referentenentwurf noch 2026 vorgelegt werden soll. Ziel ist es, Prävention in Deutschland stärker zu verankern, etwa durch bessere Kommunalprojekte und die Einbindung von Gesundheitsberufen. Besonders die Rolle der Kommunen wird betont, da sie Präventionsangebote direkt zu den Menschen bringen können.
Langfristig soll das Gesetz dazu beitragen, Prävention in allen Politikbereichen zu verankern.
 

Land Niedersachsen veröffentlicht Flyer zu Patient:innenrechten in Leichter Sprache

Das Niedersächsische Sozialministerium hat einen neuen Flyer in Leichter Sprache veröffentlicht, der Patient:innenrechte verständlich erklärt. Ziel ist es, mehr Menschen den Zugang zu wichtigen Informationen über ihre Rechte im Gesundheitswesen zu ermöglichen, besonders für Personen mit Lernschwierigkeiten oder geringen Deutschkenntnissen. Der Flyer informiert unter anderem über das Recht auf Aufklärung, Einwilligung in Behandlungen und Datenschutz. Auch Themen wie Beschwerdemöglichkeiten oder die Wahl der Ärzt:innen werden einfach erklärt.
Der Flyer steht kostenlos zum Download bereit und kann bei Bedarf auch in gedruckter Form bestellt werden. Das Ministerium betont, dass Barrierefreiheit im Gesundheitswesen ein zentrales Anliegen ist. Die Veröffentlichung ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, um die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken.
Der Flyer „Patientenrechte in Leichter Sprache“ ist ab sofort verfügbar und kann hier von der Webseite des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung heruntergeladen werden.
 

Die Rolle und Kompetenzen kommunaler Gesundheitskoordinator:innen – Eine Übersicht

In dem 4-seitigen Blatt wird das Anfang 2025 veröffentlichte Rollen- und Kompetenzmodell zur Koordination kommunaler Gesundheitsförderung vorgestellt und erläutert. Die Autorinnen Patricia Tollmann und Prof.in Dr.in Eike Quilling bereiten die Erkenntnisse ihrer Arbeit verständlich und praxisbezogen auf. Der Beitrag wird durch vier kleine Praxis-Schlaglichter ergänzt.
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Stufenmodell für planetare Gesundheit in Gesundheitsförderung und Prävention

In der neuen Publikation des Centre for Planetary Health Policy (CPHP) und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG e. V.) stellen die Autorinnen ein Stufenmodell vor, das planetare Gesundheit direkt in Gesundheitsförderung und Prävention einbindet.
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Alle bisherigen Ausgaben finden Sie auf der Website der LVG & AFS Nds. HB e. V. unter:
www.gesundheit-nds-hb.de/newsletter/gesundheitsregionen-niedersachsen

Impressum

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.