Bestandsaufnahme zur Situation der Rassismusforschung in Deutschland (2015–2025)
Das Wissensnetzwerk Rassismusforschung (WinRa) veröffentlicht eine Bestandsaufnahme zur Situation der Rassismusforschung in Deutschland. Im Bereich Gesundheit wird eine unzureichende Erfassung struktureller rassistischer Diskriminierung sowie der Rassismuserfahrungen von Pflege- und medizinischem Personal beschrieben.
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Wie Rassismus krank macht
In dem Artikel beschreibt Mahssa Behdjatpour, wie rassistische Diskriminierung direkt die Gesundheit schädigt: Studien belegen höhere Risiken für körperliche Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Allergien sowie für psychische Leiden wie Depressionen und Angststörungen.
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Angekommen, aber nicht sicher?
Der Bericht von Terre des Hommes und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V) dokumentiert die Folgen der Gewalt gegen Kinder auf der Flucht für ihre psychische Gesundheit, ihre Rechte und Teilhabe in Deutschland. Der Bericht gibt außerdem praxisnahe Handlungsempfehlungen.
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PFAD: Pflegenotstand begegnen. Fachkräften aus Drittstaaten Wege bereiten.
In der praxisorientierten Handreichung der Hilfe im Alter gGmbH werden Erfahrungen aus drei Jahren Projektarbeit zusammengefasst: Die Abbruchquote unter den angeworbenen Pflegekräften aus Drittstaaten war sehr gering. Deutlich wird, dass klare Zuständigkeiten und eine zentral koordinierende Stelle entscheidend für eine verlässliche Begleitung und effiziente Abläufe sind.
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Digitale Sprachmittlungs-Tools im Krankenhaus: Zwischen Innovation und Versorgungsrealität
Mit einem Online-Fachgespräch hat die Diakonie Deutschland Expert:innen zusammengebracht. Im Mittelpunkt standen praktische Erfahrungen aus dem Versorgungsalltag, Einblicke in aktuelle technologische Lösungen sowie gesundheitspolitische Perspektiven auf Einsatzmöglichkeiten, Qualitätsanforderungen und ethische Fragestellungen.
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Migration und Soziale Arbeit – Wissen, Haltung, Handlung
Das Lehrbuch, herausgegeben von Dr. Ayça Polat, bietet eine fundierte Einführung in die rechtlichen, ökonomischen und sozialstrukturellen Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit in der Migrationsgesellschaft.
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Interviewreihe „Was ist Gesundheit?“
Dr. Mertcan Usluer ist Arzt in der Gynäkologie und der Aufklärer hinter @gynaekollege. Er verbindet Medizin mit Aktivismus und Humor, um patriarchale, rassistische und kapitalistische Strukturen im Gesundheitssystem sichtbar zu machen. In dem Interview mit der Stiftung gegen Rassismus erzählt er von seiner Arbeit als Gynäkologe und die damit verbundenen Herausforderungen und Wünsche.
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Soziale Teilhabe von Pflegekräften mit Migrationsbiographie in Stadt und Land.
Das Policy Paper hebt die zentrale Bedeutung von Pflegekräften mit Migrationsbiographie bei der Bewältigung des Fachkräftemangels im deutschen Gesundheitswesen hervor und bezieht sich auf Erkenntnisse und Empfehlungen aus zwei praxisnahen Forschungsprojekten „Gesundheit! Teilhabe von Pflegekräften“ und „Willkommen in der Pflege".
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Teilhabe von Pflegekräften mit Migrationsgeschichte
Das Buch beschreibt in mehreren Kapiteln wie die Integration von internationalen Pflegekräften gelingen kann. Schritt für Schritt werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Anwerbung inkl. des Erwartungsmanagements im Ausland sowie das Ankommen im neuen Arbeitsumfeld aber auch im Alltag beschrieben.
Die enthaltenen Empfehlungen basieren auf der Studie „Gesundheit! Teilhabe im Pflegesektor“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
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Vielfaltsbarometer 2025: Die Akzeptanz von Diversität in Deutschland nimmt ab
Das Vielfaltsbarometer der Robert Bosch Stiftung ist eine repräsentative Befragung zu gesellschaftlicher Vielfalt und Zusammenleben in Deutschland. Die aktuelle Studie zeigt einen deutlichen Rückgang der Akzeptanz, besonders in den Bereichen ethnische Herkunft und Religion.
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Evaluation zu Beratungsbedarfen älterer Migrant:innen zum Thema Demenz
Das Zentrum für Migranten und interkulturelle Studien (ZIS) in Bremen hat 90 ältere Migrant:innen zu ihren Bedarfen hinsichtlich Demenz befragt. Die Ergebnisse zeigen einen hohen Beratungs- und Unterstützungsbedarf, welche Beratungen sinnvoll sind und welche Unterstützung aus Sicht der Dialoggruppe wichtig ist.
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Neue Herausforderungen für das Gesundheitssystem – Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen in diversen Stadtquartieren
In diversen Stadtquartieren zeigen sich erhebliche Barrieren beim Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen. Die explorative Studie verdeutlicht die Notwendigkeit, Zugang mehrdimensional zu betrachten, um die Versorgung in einer zunehmend diversen Gesellschaft zu verbessern.
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Der Einfluss von Akkulturation und Akkulturationsstress auf die Frühgeburtlichkeit – Perinatale Parameter von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in Berlin
Die Dissertation von Marlene Misu Lee untersucht den Einfluss von Akkulturation, insbesondere von Akkulturationsstress, auf die Frühgeburtenrate für den deutschsprachigen Raum in einem Wöchnerinnenkollektiv in Berlin.
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Kein Ort für Kinder
Terre des Hommes macht in diesem Beitrag die Perspektiven von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland sichtbar und setzt sich gemeinsam mit Partnerorganisationen dafür ein, ihre Rechte zu stärken und ihre Zukunftschancen zu verbessern.
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Von kultursensibler zu diversitätssensibler Altenpflege
Der Beitrag, des DeZIM untersucht die häusliche Pflege älterer Migrant:innen in Berlin am Beispiel eines kultursensiblen Pflegedienstes. Auf Basis von Beobachtungen und Interviews wird aufgezeigt, wie Pflegekräfte auf spezifische Bedürfnisse eingehen, welche Konflikte und Anforderungen dabei entstehen und wo die Grenzen des kultursensiblen Ansatzes liegen.
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Medizinische Versorgung von Asylsuchenden – ein teurer Flickenteppich
Asylsuchende in Deutschland sind vielfältigen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt, haben jedoch deutlich eingeschränkten Zugang zur medizinischen Versorgung. Viele Barrieren resultieren aus ihrer sozialrechtlichen Sonderstellung und damit aus politischen Entscheidungen. Dieser Beitrag beleuchtet deren Hintergründe, Auswirkungen und mögliche Verbesserungsmaßnahmen.
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InfoDienst Migration, Flucht und Gesundheit 04/2025
Die neue Ausgabe des Infodienstes beleuchtet unter anderem die gesundheitliche und psychosoziale Versorgung von Geflüchteten in Deutschland. Dabei wird deutlich: Trotz vieler Initiativen bestehen weiterhin massive strukturelle Defizite im Zugang zur Versorgung und in der Kontinuität von Hilfsangeboten.
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DeZIM Policy Briefs – Rassismus in der Pflege
Eine aktuelle qualitative Studie des NaDiRa zeigt, dass international angeworbene Pflegekräfte in Deutschland nicht nur unter hohem Arbeitsdruck stehen, sondern auch systematische Erfahrungen mit interpersonellem und institutionellem Rassismus machen. Der DeZIM Policy Brief fordert gezielte Maßnahmen, um Diskriminierung in Gesundheitseinrichtungen abzubauen, Integrationsprozesse zu verbessern und faire Arbeitsbedingungen sicherzustellen.
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