Interkulturelle Öffnung im Gesundheitswesen

Hallo,

hiermit erhalten Sie eine neue Ausgabe des Newsletters „Interkulturelle Öffnung im Gesundheitswesen“ der LVG & AFS mit Informationen zu neuen Projekten, aktuellen politischen Entscheidungen und vielem mehr.

Gerne können Sie den Newsletter auch an Interessierte weiterleiten. Unter folgendem Link können Sie den Newsletter abonnieren und finden die neue sowie alle bisherigen Ausgaben als Download auf der Internetseite der LVG & AFS:
www.gesundheit-nds-hb.de/newsletter/interkulturelle-oeffnung-im-gesundheitswesen

Mit freundlichen Grüßen 
Marcus Wächter-Raquet

Veranstaltungen

Empowerment-Treff für BIPoC-Akteure im Gesundheitswesen
5. Dezember 2025, Online
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Kollegiale Beratung und fachliche Unterstützung im Arbeitsfeld Flucht und Behinderung
03. Februar 2026, Online
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Geflüchtete Menschen mit Behinderung im neuen Asylsystem – Auswirkungen der GEAS-Reform
19. Februar 2026, Online
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Netzwerktreffen: Flucht – Trauma – Sucht: Die Spirale durchbrechen
13. Februar 2026, Online
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SAVE THE DATE:
 

DeGPT Jahrestagung – Rassismus, Diskriminierung und gesellschaftliche Ungleichheit – Psychotraumatologie intersektional gedacht
19. - 21. März 2026, Berlin
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Bildungsangebote

Negativer Bescheid, Rückkehr, Abschiebung – was, wenn nichts mehr geht? Stärkung für begleitende Fachkräfte, rechtliche Perspektiven, Selbststabilisierung und hilfreiches Handeln
04. Dezember 2025, Online
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Psychotherapie und Beratung zu dritt
10. Dezember 2025, Online
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Diversitätsbewusst beraten: Flucht- und Migrationskontexte verstehen, begleiten und wirksam intervenieren
15. - 16. Dezember 2025, Online
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Recht auf Gesundheit: Kostenübernahme von Therapie u. Sprachmittlung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
17. Dezember 2025, Online
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Intersektionale Ansätze in der Sozialen Arbeit im Kontext von Flucht und Migration: Eine kritische Perspektive und ihre Implikationen für die Praxis
21. Januar 2026, Online
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Das interkulturelle Team – Themenreihe

  • 21. Januar 2026, Online: Kernkompetenzen
  • 28. Januar 2026, Online: Interkulturelle Sensibilität
  • 04. Februar 2026, Online: Das Integrationsmanagement
  • 11. Februar 2026, Online: Praxis- und Erfahrungsaustausch

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Flucht, Migration, Gesundheit und Krankheit im Kulturvergleich
26. Januar 2026, Online
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Flucht und Trauma – Basiswissen für die Geflüchtetenunterstützung
5. Februar 2026, Online
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Jugendhilfe exklusiv – Jugendhilfe inklusiv: Flucht/Migration trifft Behinderung
27. Februar 2026, Online
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Artikel, Berichte, Bücher, Studien

Bestandsaufnahme zur Situation der Rassismusforschung in Deutschland (2015–2025)
Das Wissensnetzwerk Rassismusforschung (WinRa) veröffentlicht eine Bestandsaufnahme zur Situation der Rassismusforschung in Deutschland. Im Bereich Gesundheit wird eine unzureichende Erfassung struktureller rassistischer Diskriminierung sowie der Rassismuserfahrungen von Pflege- und medizinischem Personal beschrieben.
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Wie Rassismus krank macht
In dem Artikel beschreibt Mahssa Behdjatpour, wie rassistische Diskriminierung direkt die Gesundheit schädigt: Studien belegen höhere Risiken für körperliche Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Allergien sowie für psychische Leiden wie Depressionen und Angststörungen.
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Angekommen, aber nicht sicher?
Der Bericht von Terre des Hommes und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V) dokumentiert die Folgen der Gewalt gegen Kinder auf der Flucht für ihre psychische Gesundheit, ihre Rechte und Teilhabe in Deutschland. Der Bericht gibt außerdem praxisnahe Handlungsempfehlungen.
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PFAD: Pflegenotstand begegnen. Fachkräften aus Drittstaaten Wege bereiten.
In der praxisorientierten Handreichung der Hilfe im Alter gGmbH werden Erfahrungen aus drei Jahren Projektarbeit zusammengefasst: Die Abbruchquote unter den angeworbenen Pflegekräften aus Drittstaaten war sehr gering. Deutlich wird, dass klare Zuständigkeiten und eine zentral koordinierende Stelle entscheidend für eine verlässliche Begleitung und effiziente Abläufe sind.
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Digitale Sprachmittlungs-Tools im Krankenhaus: Zwischen Innovation und Versorgungsrealität
Mit einem Online-Fachgespräch hat die Diakonie Deutschland Expert:innen zusammengebracht. Im Mittelpunkt standen praktische Erfahrungen aus dem Versorgungsalltag, Einblicke in aktuelle technologische Lösungen sowie gesundheitspolitische Perspektiven auf Einsatzmöglichkeiten, Qualitätsanforderungen und ethische Fragestellungen.
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Migration und Soziale Arbeit – Wissen, Haltung, Handlung
Das Lehrbuch, herausgegeben von Dr. Ayça Polat, bietet eine fundierte Einführung in die rechtlichen, ökonomischen und sozialstrukturellen Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit in der Migrationsgesellschaft.
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Interviewreihe „Was ist Gesundheit?“
Dr. Mertcan Usluer ist Arzt in der Gynäkologie und der Aufklärer hinter @gynaekollege. Er verbindet Medizin mit Aktivismus und Humor, um patriarchale, rassistische und kapitalistische Strukturen im Gesundheitssystem sichtbar zu machen. In dem Interview mit der Stiftung gegen Rassismus erzählt er von seiner Arbeit als Gynäkologe und die damit verbundenen Herausforderungen und Wünsche.
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Soziale Teilhabe von Pflegekräften mit Migrationsbiographie in Stadt und Land.
Das Policy Paper hebt die zentrale Bedeutung von Pflegekräften mit Migrationsbiographie bei der Bewältigung des Fachkräftemangels im deutschen Gesundheitswesen hervor und bezieht sich auf Erkenntnisse und Empfehlungen aus zwei praxisnahen Forschungsprojekten „Gesundheit! Teilhabe von Pflegekräften“ und „Willkommen in der Pflege".
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Teilhabe von Pflegekräften mit Migrationsgeschichte
Das Buch beschreibt in mehreren Kapiteln wie die Integration von internationalen Pflegekräften gelingen kann. Schritt für Schritt werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Anwerbung inkl. des Erwartungsmanagements im Ausland sowie das Ankommen im neuen Arbeitsumfeld aber auch im Alltag beschrieben.
Die enthaltenen Empfehlungen basieren auf der Studie „Gesundheit! Teilhabe im Pflegesektor“ der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
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Vielfaltsbarometer 2025: Die Akzeptanz von Diversität in Deutschland nimmt ab
Das Vielfaltsbarometer der Robert Bosch Stiftung ist eine repräsentative Befragung zu gesellschaftlicher Vielfalt und Zusammenleben in Deutschland. Die aktuelle Studie zeigt einen deutlichen Rückgang der Akzeptanz, besonders in den Bereichen ethnische Herkunft und Religion.
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Evaluation zu Beratungsbedarfen älterer Migrant:innen zum Thema Demenz
Das Zentrum für Migranten und interkulturelle Studien (ZIS) in Bremen hat 90 ältere Migrant:innen zu ihren Bedarfen hinsichtlich Demenz befragt. Die Ergebnisse zeigen einen hohen Beratungs- und Unterstützungsbedarf, welche Beratungen sinnvoll sind und welche Unterstützung aus Sicht der Dialoggruppe wichtig ist.
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Neue Herausforderungen für das Gesundheitssystem – Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen in diversen Stadtquartieren
In diversen Stadtquartieren zeigen sich erhebliche Barrieren beim Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen. Die explorative Studie verdeutlicht die Notwendigkeit, Zugang mehrdimensional zu betrachten, um die Versorgung in einer zunehmend diversen Gesellschaft zu verbessern.
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Der Einfluss von Akkulturation und Akkulturationsstress auf die Frühgeburtlichkeit – Perinatale Parameter von Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in Berlin
Die Dissertation von Marlene Misu Lee untersucht den Einfluss von Akkulturation, insbesondere von Akkulturationsstress, auf die Frühgeburtenrate für den deutschsprachigen Raum in einem Wöchnerinnenkollektiv in Berlin.
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Kein Ort für Kinder
Terre des Hommes macht in diesem Beitrag die Perspektiven von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland sichtbar und setzt sich gemeinsam mit Partnerorganisationen dafür ein, ihre Rechte zu stärken und ihre Zukunftschancen zu verbessern.
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Von kultursensibler zu diversitätssensibler Altenpflege
Der Beitrag, des DeZIM untersucht die häusliche Pflege älterer Migrant:innen in Berlin am Beispiel eines kultursensiblen Pflegedienstes. Auf Basis von Beobachtungen und Interviews wird aufgezeigt, wie Pflegekräfte auf spezifische Bedürfnisse eingehen, welche Konflikte und Anforderungen dabei entstehen und wo die Grenzen des kultursensiblen Ansatzes liegen.
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Medizinische Versorgung von Asylsuchenden – ein teurer Flickenteppich
Asylsuchende in Deutschland sind vielfältigen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt, haben jedoch deutlich eingeschränkten Zugang zur medizinischen Versorgung. Viele Barrieren resultieren aus ihrer sozialrechtlichen Sonderstellung und damit aus politischen Entscheidungen. Dieser Beitrag beleuchtet deren Hintergründe, Auswirkungen und mögliche Verbesserungsmaßnahmen.
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InfoDienst Migration, Flucht und Gesundheit 04/2025
Die neue Ausgabe des Infodienstes beleuchtet unter anderem die gesundheitliche und psychosoziale Versorgung von Geflüchteten in Deutschland. Dabei wird deutlich: Trotz vieler Initiativen bestehen weiterhin massive strukturelle Defizite im Zugang zur Versorgung und in der Kontinuität von Hilfsangeboten.
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DeZIM Policy Briefs – Rassismus in der Pflege
Eine aktuelle qualitative Studie des NaDiRa zeigt, dass international angeworbene Pflegekräfte in Deutschland nicht nur unter hohem Arbeitsdruck stehen, sondern auch systematische Erfahrungen mit interpersonellem und institutionellem Rassismus machen. Der DeZIM Policy Brief fordert gezielte Maßnahmen, um Diskriminierung in Gesundheitseinrichtungen abzubauen, Integrationsprozesse zu verbessern und faire Arbeitsbedingungen sicherzustellen.
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Projekte und Initiativen

Gesundheit Unteilbar: Aufruf anlässlich der Bürgergeldreform
Als Initiative #Gesundheit Unteilbar verurteilen über 50 Akteure:innen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen die Pläne der Bundesregierung zur Reform des Bürgergeldes und den bereits im Voraus angekündigten Ausschluss von ukrainischen Geflüchteten aus dem regulären sozialen Sicherungssystem.
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Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes führt noch bis zum 28. Februar 2026 die bislang größte Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland durch. An der Umfrage können alle Menschen ab 14 Jahren teilnehmen, die in Deutschland Diskriminierung erlebt haben. Die Teilnahme ist anonym, barrierearm und in vielen Formaten und Sprachen möglich.
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Gemeinsame Initiative gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt im Gesundheitswesen
Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium und zentrale Akteur:innen des Gesundheitswesens setzen mit ihrer Initiative ein Zeichen gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung im Gesundheitswesen. Unter den Hashtags wie #RassismusHilftKeinBisschen oder #GewaltHilftKeinBisschen, jeweils ergänzt durch „Wir schon!“, wird auf Übergriffe aufmerksam gemacht.
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Politik und Recht

Medizinische Notfallversorgung für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz sicherstellen
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Gesundheit/Illegalität fordert den Deutschen Bundestag dazu auf das jetzt anstehende Gesetzgebungsverfahren zur Notfallreform zu nutzen um den Zugang zur medizinischen Notfallversorgung für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz zu verbessern.
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Deutscher Pflegerat beschließt Kodex zum Umgang mit extremistischen Parteien und Organisationen
Der Deutsche Pflegerat (DPR) hat einen Kodex verabschiedet, der den Umgang des Verbandes mit extremistischen Parteien und Organisationen verbindlich regelt. Damit reagiert der DPR auf die zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und macht transparent, nach welchen Maßstäben er politische Anfragen, Einladungen und öffentliche Auftritte bewertet.
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Arbeitserlaubnis für Pflegeausbildung nicht nötig
Geduldete Flüchtlinge brauchen für eine Ausbildung in der Altenpflege in Baden-Württemberg laut einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) keine Arbeitserlaubnis. Diese Ausbildung sei im Südwesten eine schulische Ausbildung, heißt es in einem Beschluss vom 12. November, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
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Sachsen lässt Menschen ohne Krankenversicherung im Stich
Im Freistaat Sachsen gibt es erhebliche Lücken bei der Unterstützung von Menschen ohne Krankenversicherung. Das zeigt die Antwort des Sozialministeriums auf eine Kleine Anfrage (Drs 8/4149) des BÜNDNISGRÜNEN-Abgeordneten Thomas Löser. Landesweite Hilfsangebote fehlen, und Kosten für Notfallbehandlungen wurden in den letzten Jahren kaum erstattet.
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Pflege in Sachsen sichern – Beschäftigung und Anerkennung von ausländischen Pflegefachkräften
Der Pflegebereich in Sachsen steht vor erheblichen Herausforderungen durch Fachkräftemangel. Die Landesregierung legt jetzt eine offizielle Antwort vor, die Einblicke in aktuelle Verfahren und Herausforderungen bei der Beschäftigung von Pflegekräften aus dem Ausland gewährt.
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Medien

Broschüre „Pflege Hand in Hand“
Interkulturelle und interreligiöse Austauschprozesse in der Pflegepraxis zu initiieren – dazu möchte die Broschüre „Pflege Hand in Hand“ der Hilfe im Alter gGmbH anregen und bietet hierzu zahlreiche Anregungen und hilfreiche Materialien.
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Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.