Koloniale Kontinuitäten in der Berliner Medizin und Gesundheitsversorgung
Das vorliegende Gutachten hat zum Ziel, Anregungen für eine intersektionale und dekoloniale Praxis in der Berliner Medizin und Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Im Mittelpunkt des Gutachtens steht die These, dass koloniale Kontinuitäten in der deutschen Medizin und Gesundheitsversorgung bis heute fortwirken und sich im Sinne von stiller, struktureller Gewalt zeigen.
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7. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung
Menschen mit Migrationshintergrund sind signifikant ärmer als Menschen ohne Migrationshintergrund. Ihr Beitrag an eigener Erwerbstätigkeit ist aber höher als bei Personen ohne Migrationshintergrund. Zudem erhalten Zugewanderte nur in geringem Umfang Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung.
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Neuauflage der Broschüre "Krankheit als Abschiebungshindernis"
In der Broschüre werden die Rechtsgrundlagen erläutert, aus denen Abschiebungshindernisse abzuleiten sind ebenso wie Aufenthaltstitel oder Duldungen, auf die gegebenenfalls ein Anspruch bestehen könnte.
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Zugang zur Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Krankenversicherungsschutz in Hessen
Der Tagungsbericht zur gleichnamigen Fachtagung steht nun zur Verfügung. Er gibt einen kompakten Überblick über zentrale Impulse, Diskussionen und Praxisansätze zur Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Krankenversicherung.
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Familiäre Fürsorge über Grenzen hinweg. Warum Sozial- und Familienpolitik in Deutschland auf den Prüfstand gehört
Von transnationalen Familien ist die Rede, wenn Angehörige in unterschiedlichen Ländern wohnen. Eine Umfrage des DeZIM.panels zeigt: Solche Konstellationen sind ein fester Bestandteil des Familienlebens in Deutschland. Es leben Millionen von Menschen in Deutschland, die familiäre Fürsorge bis hin zur Pflege über nationale Grenzen hinweg erbringen müssen. Transnationale Fürsorge wird dabei als belastender erlebt als die Fürsorge innerhalb Deutschlands.
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Studie zur exemplarischen Implementierung von Sprachmittlung
Im Rahmen des Forschungsprojekts SIMPLE – „Sprache öffnet Türen“ wird untersucht, wie Sprachmittlung im Gesundheitswesen systematisch und praxisnah implementiert werden kann. Ein zentrales Zwischenergebnis ist ein indikationsbasierter Leitfaden, der zeigt welche Form der Sprachmittlung in welchen klinischen Situationen sinnvoll und praktikabel ist.
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4. Versorgungsbericht: Traumatisierte Geflüchtete
Die medizinisch-therapeutische Unterstützung für traumatisierte Geflüchtete ist in Baden-Württemberg immer noch unzureichend. Dies ist das zentrale Ergebnis des Vierten Versorgungsberichts Traumatisierte Geflüchtete, den die Landesärztekammer und die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg veröffentlicht haben.
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Medizinische Versorgung von Menschen ohne funktionierenden Krankenversicherungsschutz
Das Positionspapier des Deutschen Städtetages beschreibt die Problemlagen von Menschen ohne Krankenversicherung und entwickelt politische Forderungen sowie Lösungsansätze. Es fordert u.a. erleichterte und tatsächlich umsetzbare Zugangsmöglichkeiten zur gesetzlichen wie privaten Krankenversicherung, einen verbindlichen Rechtsanspruch auf Versicherungsschutz, eine finanzielle und rechtliche Absicherung durch Bund und Länder sowie die Entlastung der Kommunen bei der Versorgung Unversicherter.
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BiB.Monitor Wohlbefinden 2025. Wie zufrieden sind Ein- und Ausgewanderte?
Der BiB-Monitor Wohlbefinden, herausgegeben vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Zusammenarbeit mit dem SHARE Berlin Institute, liefert Einblicke in die Lebenszufriedenheit von Menschen mit Ein- und Auswanderungserfahrung. Ein zentrales Ergebnis: Das subjektive Wohlbefinden unterscheidet sich nach Wanderungsgeschichte. Der Anteil sehr zufriedener unter den Eingewanderten aus osteuropäischen Staaten ist dabei höher als bei anderen.
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