Interkulturelle Öffnung im Gesundheitswesen

Hallo,

hiermit erhalten Sie eine neue Ausgabe des Newsletters „Interkulturelle Öffnung im Gesundheitswesen“ der LVG & AFS mit Informationen zu neuen Projekten, aktuellen politischen Entscheidungen und vielem mehr.

Gerne können Sie den Newsletter auch an Interessierte weiterleiten. Unter folgendem Link können Sie den Newsletter abonnieren und finden die neue sowie alle bisherigen Ausgaben als Download auf der Internetseite der LVG & AFS:
www.gesundheit-nds-hb.de/newsletter/interkulturelle-oeffnung-im-gesundheitswesen
 

Wenn sie möglichst frühzeitig Informationen zu Veranstaltungen der LVG & AFS rund um die Thematik Migration/Flucht und Gesundheit erhalten möchten freuen wir uns über ihren Eintrag im Infoverteiler Migration.
 

Mit freundlichen Grüßen 
Marcus Wächter-Raquet

Veranstaltungen

Kultursensibilität im Gesundheitswesen
10. September 2026, Wolfenbüttel
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Suizidalität aus transkultureller Perspektive - Herausforderungen und Handlungsperspektiven im Kontext von Flucht und Migration
11. September 2026, Hannover
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The Right to Health in Times of War
12. September 2026, Berlin
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Lesung und Diskussion: Du lachst ja gar nicht mehr – Wie Rassismus krank macht
15. September 2026, Online
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Inklusion und Diskriminierungsschutz im Asylverfahren – Schutzgewährung im Einklang mit der UN-BRK
17. September 2026, Online
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Migration und Gesundheit: Wie sieht unsere Zukunft aus?
18. September 2026, Berlin
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Gemeinsam für mentale Gesundheit in der Migrationsgesellschaft
21. September 2026, Berlin
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Bedeutung von institutioneller Auseinandersetzung mit Rassismus
29. September 2026, Hannover
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Gute Pflege braucht gute Bedingungen
01. Oktober 2026, Hannover
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Medizinische Versorgung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
02. Oktober 2026, Hannover
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Frauen sehen. Gesundheit verstehen.
08. Oktober 2026, digital
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Jahresabschlussveranstaltung „Wir fördern Gesundheit“
13. Oktober 2026, Frankfurt a.M.
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Wege zur Verankerung diskriminierungsarmer Lehre in der Charité
19. Oktober 2026, Berlin
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Kultur- und religionssensible Gesundheitsversorgung
29. Oktober 2026, Jena
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Care Culture Congress – Vielfalt gemeinsam pflegen
13. November 2026, Berlin
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Intersektionalität und Gesundheit – Selbsthilfe stärken, Vielfalt sichtbar machen
17. November 2026, Düsseldorf
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Zwischen Ohnmacht und Verantwortung - Professionelles Handeln in krisenhaften Zeiten von Migration und Flucht
25. November 2026, Online
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SAVE THE DATE
 

Fachpolitische Jahreskonferenz von Handicap International
04. November 2026, Berlin
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Wer durchs Raster fällt: Wohlfahrt zwischen Anspruch und Realität
24. November 2026, Berlin
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Bildungsangebote

Sexuelle Aufklärung und venerische Erkrankungen im Rahmen der Tätigkeitsbereiche des ÖGDs
14. September 2026, Online
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Partizipation in Unterkünften für geflüchtete Menschen
24. September 2026 & 1. Oktober 2026, Online
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Umgang mit Trauma
26. – 28. Oktober 2026, Bad Bevensen
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Einsatz von Dolmetschenden im Gesundheitswesen
11. November 2026, Berlin
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Umgang mit Traumata und psychischen Belastungen in der Arbeit mit Geflüchteten
20. November 2026, Online
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Suizidalität bei Geflüchteten
2. Dezember 2026, Online
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Artikel, Berichte, Bücher, Studien

Themenseite: Flüchtlinge mit Behinderung
Die neue Themenseite des Mediendienst Integration fasst die wichtigsten Zahlen und Studien zu Beschäftigung, Gesundheitsversorgung und Rechtslage für Geflüchtete mit Behinderung zusammen.
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Vulnerable Asylsuchende im GEAS
IBIS e.V. hat drei Broschüren mit Hinweisen und Tipps für die Beratungspraxis im Zusammenhang der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) veröffentlicht. Die Broschüre „Vulnerable Asylsuchende im GEAS“ enthält ein eigenes Kapitel zum Thema Gesundheitsversorgung.
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Gesundheitssystem bleibt für Geflüchtete in den ersten Jahren nach Ankunft schwer zugänglich
Eine Auswertung der IAB-BAMF-SOEP- Befragung von Geflüchteten für die Jahre 2023 und 2024 zeigt, dass wahrgenommene Wartezeiten, große Entfernungen und finanzielle Hürden die bedarfsgerechte Versorgung in den ersten Jahren nach Ankunft einschränken. Zudem bereitet die Orientierung im komplexen deutschen Gesundheitssystem vielen Geflüchteten Schwierigkeiten.
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Sachsen-Anhalt ist auf Ärzt:innen aus dem Ausland angewiesen
In Sachsen-Anhalt haben 27% der in einem Krankenhaus beschäftigten Ärzt:innen eine ausländische Staatsangehörigkeit. Die Hauptherkunftsländer sind Aserbaidschan, Ukraine, Russland und Syrien.
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Belastungen und Angebotsnutzung von geflüchteten Familien aus der Ukraine
Das Faktenblatt zur Studie "Kinder in Deutschland 0-3" des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen verdeutlicht, welchen Belastungen geflüchtete Familien aus der Ukraine im Vergleich zu anderen Familien ausgesetzt sind und wie sie Angebote rund um Schwangerschaft, Geburt und in den ersten Lebensjahren nutzen.
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Hilfen für nicht-deutsche Unionsbürger*innen in Wohnungsnot und sozialen Schwierigkeiten
Das Positionspapier der BAG Wohnungslosenhilfe analysiert die strukturellen Ursachen der Wohnungslosigkeit von Unionsbürger:innen in Deutschland und entwickelt fachpolitische Forderungen an Bund, Länder, Kommunen und das Hilfesystem. Auch dem Thema Gesundheitsversorgung ist ein Kapitel gewidmet.
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Praxisreader für diskriminierungs- und rassismuskritische Beratung im Jugendmigrationsdienst
Der Praxisreader unterstützt Berater:innen darin, ihren Blick für diskriminierende Strukturen zu schärfen und die eigene Haltung zu hinterfragen. Die Beiträge bieten Einblicke in bewährte Praktiken, beleuchten Herausforderungen und zeigen, wie eine wertschätzende und diskriminierungssensible Interaktion gestaltet werden kann.
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Praxis-Einblicke in die soziale Lage von Kindern im AsylbLG
Im Rahmen einer Online-Umfrage wurden im Januar knapp 450 Fachkräfte mit Beratungserfahrung im Kontext des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) zu ihren Erfahrungen mit Familien im Bezug von Grundleistungen nach dem AsylbLG befragt. Die Auswertung der Umfrage belegt die massive Benachteiligung von geflüchteten Kindern.
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Der Zusammenhang von Migrationshintergrund und Gesundheit in Deutschland
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und deren allgemeinen Gesundheitszustand auf Basis der Daten des European Social Surveys.
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Migrantische Perspektiven auf Gesundheit und Gesundheitsversorgung in Deutschland
Diese Essaysammlung zeigt auf, wie Menschen sich in einem System bewegen, dessen Regeln, Routinen und Begriffe mitunter große Abweichungen zu ihren vertrauten Systemen aufweisen. Es geht um Erwartungen und Kommunikation, strukturelle Barrieren und Zuschreibungen und wie sich diese auf Zugänge zur Gesundheitsversorgung auswirken.
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Diabetes und Migration – Praxisempfehlungen
Die Praxisempfehlung der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) soll die bestehenden Leitlinien zum Diabetes mellitus ergänzen und stellt praktische Handlungsempfehlungen für die Diagnostik, Therapie und Betreuung von Menschen mit Diabetes mellitus, die aus anderen Sprach- und Kulturräumen stammen, zur Verfügung.
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Projekte und Initiativen

YOUNA - KI-Technologie für Rassismusbetroffene
Der Chatbot stärkt Menschen, die Rassismus erleben. YOUNA funktioniert mit einem Multiagenten-System, das speziell für Rassismus-Situationen trainiert ist und regelmäßig Qualitätskontrollen durchläuft. YOUNA erkennt diskriminierende Sprache, reagiert sensibel auf psychische Belastung und bietet rechtliche Orientierung.
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Kultursensible Unterstützung für ältere Menschen mit Migrationsgeschichte
Das Bezirksamt Bergedorf und Sprungbrett e.V. haben ein Modellprojekt in ausgewählten Quartieren in Hamburg gestartet. Ziel von YARDIM ist es ältere Menschen mit Migrationsgeschichte gezielte, kultursensible Unterstützung beim Zugang zu Gesundheits-, Pflege- und Sozialleistungen anzubieten.
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Politik und Recht

Rechtsgutachten: Inklusion und Diskriminierungsschutz im Asylverfahren
Das Rechtsgutachten von Handicap International – Crossroads zeigt, welche Anforderungen sich aus der UN-Behindertenrechtskonvention für Asylverfahren und Schutzentscheidungen ergeben, von barrierefreien Verfahren bis zur behinderungssensiblen Prüfung von Verfolgung und Rückkehrgefahren.
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Berücksichtigung von Muttersprache bei der Pflege und in der generalistischen Pflegeausbildung
Die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag geht auf die Bedeutung der Muttersprache für die pflegerische Versorgung von an Demenz erkrankten Personen sowie im Rahmen der Ausbildung von Pflegefachpersonen ein.
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Krankenversicherung für Geflüchtete
Geflüchtete sind nach Beendigung einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung wieder Leistungsempfangende im AsylblG. Einige Sozialämter übernehmen trotzdem die danach anfallenden monatlichen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge nicht. Das Justizministerium in Baden-Württemberg hat nun seine Rechtsauffassung geändert und festgelegt, dass die anfallenden Mitgliedsbeiträge durch die Sozialämter übernommen werden müssen. Das gilt auch für aufgelaufene Beitragsschulden.
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Medien

Psychische Gesundheit und Unterstützung für geflüchtete Jugendliche
Im Rahmen des Projekts „bedarfs.gerecht: Bedarfsgerechte psychosoziale Versorgung junger Geflüchteter“ hat der BuMF e.V. einen neuen Flyer zum Thema „Psychische Gesundheit und Unterstützung für geflüchtete Jugendliche“ in mehreren Sprachen veröffentlicht.
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Mehrsprachige Informationen zu Pflege-Beratung
Die Internetseite des Landkreises Nienburg (Niedersachsen) bietet mehrsprachige Informationen zu Anlaufstellen für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Informationen für nichtkrankenversicherte Personen werden extra ausgewiesen.
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Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.