Kompetenzzentrum Gesundheitsfördernde Hochschulen

Hannover, den 28. März 2023

Liebe Leser*innen,

heute erhalten Sie die 16. Ausgabe des Newsletters des Kompetenzzentrums Gesundheitsfördernde Hochschulen (KGH), einem Kooperationsprojekt der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e.V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) und der Techniker Krankenkasse (TK).

Wir hoffen, Sie hatten einen guten Start ins neue Jahr und sind gesund und erfolgreich in Ihre Tätigkeiten gestartet. Bewegende Zeiten – das erste Quartal 2023 wurde durch herausfordernde Ereignisse geprägt, welche auch an Hochschulen international und national bewegen. Beispielsweise brachte das schwere Erdbeben in der Türkei ein hohes Engagement der Hochschulen in Form von Hilfsaktionen, gezielter Forschung oder Anlaufstellen für Hochschulangehörige mit Angehörigen in den Erdbebengebieten hervor. Auch in Deutschland stellen steigende Verbraucher- und Energiepreise für viele Bevölkerungsgruppen eine Herausforderung dar, sodass einzelne Bevölkerungsgruppen Entlastungszahlungen erhalten (sollen). 

Aber es gibt auch positive Entwicklungen, die bei all den schlechten Nachrichten manchmal untergehen – wie zum Beispiel den Einsatz von Künstlicher Intelligenz für den Umweltschutz oder Spaniens geplante Frauenquote für Wirtschaft und Politik. Auf https://goodnews.eu/ können Sie jeden Tag sechs gute Nachrichten über Innovationen, Projekte und Ideen lesen, die mögliche Lösungen für soziale und ökologische Herausforderungen darstellen und damit versuchen die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.  

Die nächste Ausgabe des Newsletters wird im Juni 2023 versendet. Wenn Sie auf eigene Aktivitäten aufmerksam machen möchten, melden Sie sich bis zum 06. Juni 2023 gerne über unseren Steckbrief bei uns.

Die Koordinatorinnen des Kompetenzzentrums Gesundheitsfördernde Hochschulen
Anna Pawellek und Sabrina Weitemeier

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum

Personalwechsel in der Koordination des Kompetenzzentrums
In vier Jahren Tätigkeit als Koordinatorin des Kompetenzzentrums Gesundheitsfördernde Hochschulen blicken wir auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit zurück. Mareike Timmann hat einen großen Beitrag zum Aufbau und zur Entwicklung dieses Projektes beigetragen und das Kompetenzzentrum mit Herzblut begleitet. Nun wird sie sich im Rahmen der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachen Bremen e. V. neuen Aufgaben widmen. Wir verabschieden Mareike und wünschen ihr weiterhin alles Gute für ihren Weg im Beratungsservice Gesundheitsmanagement Niedersachen.

Nun blicken wir nach vorne und dürfen eine neue Kollegin im Team des KGH begrüßen. Sabrina Weitemeier, eine langjährige Mitarbeiterin der LVG & AFS Nds. HB e.V., ist als neue Koordinatorin im Kompetenzzentrum eingestiegen und wird von nun an den Auf- und Ausbau der Gesundheitsfördernden Hochschulen in Deutschland mitbegleiten.
 

Sabrina Weitemeier

Was reizt Sie an der neuen Aufgabe als Koordinatorin des Kompetenzzentrums?
Mit dem Beginn meiner Tätigkeit als Koordination im Kompetenzzentrum betrete ich ein für mich neues Arbeitsfeld. In den letzten Jahren habe ich einige Gesundheitsförderungsprojekte für verschiedene Zielgruppen im kommunalen Setting begleitet und koordiniert. Bereits jetzt kann ich eine große Gemeinsamkeit feststellen – in beiden Settings, sowohl in der Kommune als auch in der Hochschule, trifft man viele engagierte Akteur*innen, die das gemeinsame Ziel verfolgen, eine gesundheitsförderliche Lebenswelt für alle nachhaltig zu gestalten. Spannend finde ich zudem, dass ich neue Perspektiven und die vielfältigen Strukturen der Hochschullandschaft kennenlernen darf. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Hochschulakteur*innen, das Entwickeln von neuen Formaten und innovativen Ideen und, dass ich mit meiner Tätigkeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung Gesundheitsfördernder Hochschulen leisten kann.
 

Save the date – Neues Seminar vom Kompetenzzentrum! 
13. – 14. Juni 2023: „SGM in progress – Da will ich hin! SGM analysieren und weiterentwickeln“
Das Kompetenzzentrum greift in den nächsten Jahren wieder neue Themen in Präsenzseminaren auf. Im Rahmen von „SGM in progress“ möchten wir mit Ihnen in den Austausch kommen und uns verschiedenen Themen des Studentischen Gesundheitsmanagements widmen. Am 13. – 14. Juni 2023 findet das nächste Seminar zum Thema „SGM analysieren und weiterentwickeln“ in Fulda statt. Neben einer Standortbestimmung des SGM an der eigenen Hochschule beinhaltet das Seminar auch die Reflexion der eigenen Rolle als SGM-Koordinator*in. Wir laden Sie herzlich ein, sich diesen Termin bereits vorzumerken. Die Anmeldung zum Seminar wird zeitnah freigeschaltet.

Weitere Informationen finden Sie hier https://www.kompetenzzentrum-gesunde-hochschulen.de/sgm-in-progress
 

Fachforum „Vielfalt unter Studierenden – Wie kann die soziale Lage im Studentischen Gesundheitsmanagement aufgegriffen werden?“ auf dem Kongress Armut und Gesundheit
Die Koordinatorinnen des KGH und des Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen (AGH) moderierten am 06. März 2023 ein Fachforum auf dem digitalen Kongress Armut und Gesundheit. 

In dem Fachforum wurde ein wissenschaftlicher Beitrag zur sozialbedingten Ungleichheit von Gesundheit und Gesundheitsverhalten bei Studierenden von Prof. Dr. phil. Katharina Diehl der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg präsentiert. In der anschließenden Diskussion wurde gemeinsam erörtert, welche Bedeutung die soziale Lage der Studierenden für gesundheitsrelevante Faktoren sowie die gesundheitliche Chancengleichheit hat und wie diese Erkenntnisse im Studentischen Gesundheitsmanagement Einzug erhalten könnten.
 

Neuigkeiten aus der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin
Seit 2015 hat die LVG & AFS in enger Abstimmung mit der Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V. (LVG Bremen) die Projektarbeit in Bremen aufgenommen und stetig ausgebaut. Nun wurde die Zusammenarbeit mit Bremer Einrichtungen und Akteur*innen auch formal um Bremen erweitert werden. Durch den Beschluss zur Auflösung der LVG Bremen im Oktober 2022 sowie der Erweiterung der Satzung der LVG & AFS Niedersachsen, die bereits in der letztjährigen Mitgliederversammlung beschlossen wurde, firmiert der Verein seit Anfang 2023 als „Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.“, kurz: LVG & AFS Nds. HB e. V. Außerdem hat die LVG nach mehr als 30 Jahren im Januar den Standort in Hannover Vahrenwald aufgegeben und ein neues Büro in der Innenstadt von Hannover bezogen. 

Sie erreichen uns künftig postalisch und persönlich unter folgender Adresse: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V., Schillerstraße 32, 30159 Hannover, Telefon: 0511 / 388 11 89 – 0, E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de

Aktuelles aus den Hochschulen

IST-Hochschule unterschreibt Okanagan-Charta
Die Okanagan Charta ist die neueste internationale Programmatik für Gesundheitsfördernde Hochschulen, die ebenfalls Eingang in die Gütekriterien des AGH gefunden hat. Die Charta fordert Hochschulen auf, Gesundheit als Querschnittsaufgabe an Hochschulen zu etablieren sowie die Themen Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit miteinander zu verzahnen.  

Als dritte Hochschule in Deutschland unterzeichnete nun die IST-Hochschule für Management offiziell die Charta. Die Präsidentin der Hochschule, Dr. Katrin Gessner-Ulrich, sowie ihr Team sehen darin die Möglichkeit, ihre strategischen Entwicklungsziele Gesundheit und Nachhaltigkeit an der Hochschule weiter voranzubringen und diese in einen internationalen Kontext einzubetten.
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Veranstaltung der FOM Hochschule mit Track zu „Healthy Studying“
Am 15. Februar 2023 fand in München die 8. Transfertagung „eHealth & Society 2023“ statt, die neben weiteren Gesundheitsthemen auch das Studentische Gesundheitsmanagement (SGM) in den Fokus gestellt hat. Im Parallel Track „Healthy Studying – Der Lebenswelt Hochschule eine gesunde Zukunftskomponente verleihen“ wurden drei interessante Beiträge zum SGM vorgestellt. Hochschulvertreter*innen und Expert*innen brachten den Teilnehmenden die Geschichte der „Gesunden Hochschulen“ näher und befassten sich mit der Unterstützung der psychischen Gesundheit von Studierenden durch die Hochschule. Außerdem wurde das Pilotprojekt zum Studentischen Gesundheitsmanagement der FOM „Xund studier`n “ vorgestellt, welches durch die Techniker Krankenkasse unterstützt wird. Die nächste Tagung in dieser Reihe wird am 21. Februar 2024 stattfinden.
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Gesundheitsförderung von Studierenden für Studierende – Active Movement Break
Ende 2019 schickte der adh in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse das Initiativprojekt „Bewegt Studieren - Studieren Bewegt!“ in die zweite Runde. Dem Zentrum für Hochschulsport der Goethe-Universität bot sich damit eine einmalige Chance: Nämlich dem Ziel von Gesundheitsförderung – „Allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre eigene Gesundheit“ zu ermöglichen – Rechnung zu tragen. Nicht nur der Projektantrag im Rahmen von „Bewegt Studieren - Studieren Bewegt! 2.0“ wurde ausschließlich studentisch gestellt, sondern auch die inhaltliche Gestaltung und Umsetzung lief unter studentischer Leitung ab. Active Movement Break ist ein Online-Tool, das bewegte Pausen mit niederschwelligem Charakter verknüpft und somit zu mehr Bewegung im Studienalltag anregt.
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Sport, der Wissen schafft – Podcasting in der Gesundheitsförderung
Der Podcast „Sport, der Wissen schafft“ ist ein Kooperationsprojekt, initiiert vom Zentrum für Hochschulsport der Goethe-Universität Frankfurt. Das Themenfeld ist weit gesteckt und kann durch die Begriffe Gesundheit und Sport gerahmt werden. Damit sind auch Disziplinen außerhalb der Sportwissenschaften, wie z. B. Pädagogik, Soziologie, Philosophie, Medizin, etc., explizit angesprochen. Der Podcast möchte den Fokus auf das Wirken und Schaffen von Studierenden richten. Idee ist es, Interessierten eine Plattform zu bieten, ihre Forschungsarbeit vorzustellen. Seit knapp zwei Jahren erreicht der frei zugängliche Podcast mehr als 10.000 Personen. Im April soll es eine weitere Staffel geben, die sich mit der Arbeit des Hochschulsportes auseinandersetzen wird.
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Podcast der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig – Mentale Gesundheit
In der frei zugänglichen Podcastreihe „Und du so? – Perspektiven“ der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig dreht sich alles um das Thema mentale Gesundheit. Die HTWK blickt dafür aus verschiedenen Winkeln auf Alltagsthemen, um zu erfahren, wie es den Mitmenschen zurzeit geht. Die aktuelle Folge thematisiert Arbeit und Studium sowie sprachliche Hürden, hohen Ansprüche und die Möglichkeit beim Kontakt zu internationalen Studierenden die eigene Perspektive, Sprache und Kultur zu bereichern.
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Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2022: Klimasprechstunde 
Der hessische Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre würdigt hervorragende Lehr- und Lernkonzepte. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis für eine studentische Initiative geht 2022 an die Health for Future Ortsgruppen Marburg und Gießen.

Die ausgezeichnete Klimasprechstunde kann von Studierenden aus Gießen und Marburg als Wahlfach belegt werden. Es geht dabei um Auswirkungen der Klimakrise auf die Gesundheit und darum, wie Mediziner*innen für ihren ökologischen Fußabdruck im Beruf sensibilisiert werden können.
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Aktuelles aus den Netzwerken

Relaunch: Webseite des Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen
Der Internetauftritt des Arbeitskreises Gesundheitsfördernde Hochschulen wurde grundlegend überarbeitet und steht nun im neuen Design zur Verfügung. Vertreter*innen des Netzwerks sowie weitere Interessierte finden hier übersichtlich Informationen über die Hintergründe des Netzwerks, Mitwirkungsmöglichkeiten, erstellte Arbeitspapiere, die Kooperationspartner*innen (Techniker Krankenkasse und Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachen Bremen e. V.) sowie zu weiteren Netzwerken im Themenfeld Gesundheitsfördernder Hochschulen.
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Bericht zur Fachtagung „Psychische Gesundheit" des Netzwerks Gesundheitsfördernde Hochschulen Südwest
Am 29. und 30. September 2022 fand seit 2019 wieder die erste Präsenz-Fachtagung des Netzwerks Gesundheitsfördernde Hochschulen Südwest statt. Unter organisatorischer Leitung der Unfallkasse Baden-Württemberg haben sich in Höfen (Schwarzwald) knapp 30 Gesundheitskoordinator*innen aus 18 Hochschulen zusammengefunden. Durch Unterstützung der Fachreferent*innen Dr. Tino Lesener, Dr. Julia Burian und Prof. Dr. Edgar Voltmer wurde das Thema „Psychische Gesundheit am Studien- und Arbeitsplatz Hochschule“ tiefgreifend thematisiert und diskutiert. Die Veranstaltung knüpfte damit an eine Online-Veranstaltung im Jahr 2020 zum Thema Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen an. Materialien und weitere Informationen sind auf der Website des Netzwerks frei verfügbar eingestellt.
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Netzwerk Gesundheitsfördernde Hochschulen Sachsen-Anhalt in Selbstverwaltung
Das Netzwerk „Gesundheitsfördernde Hochschulen Sachsen-Anhalt“ (NGH LSA) wurde im Rahmen des Projektes „LSG – Landesstrategie für Gesundheit(skompetenz)“ im Mai 2019 gegründet. Bis zum Ende der Projektlaufzeit am 31. Dezember 2022 wurden die Netzwerkveranstaltungen der Mitglieder durch die Projektverantwortliche koordiniert und moderiert und orientierten sich dabei an den zehn Gütekriterien einer Gesundheitsfördernden Hochschule. Ab dem 01. Januar 2023 organisiert sich das Netzwerk in Selbstverwaltung.
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Aus der Politik

Erste Studierende haben Energiekostenzuschuss bekommen
Schon im vergangenen September hatte die Ampel-Koalition eine Sonderzahlung für Studierende vereinbart. Die praktische Umsetzung dessen gestaltete sich jedoch schwierig und zog sich über ein halbes Jahr hin. Eine schnelle Überweisung der 200 Euro wurde unter anderem dadurch ausgebremst, dass die Kontodaten aller betroffenen Studierenden nicht zentral vorlagen. Studierendenvertreter*innen und die Opposition im Bundestag hatten das schleppende Verfahren kritisiert. Zuletzt gab es ebenfalls Kritik daran, dass sich alle Betroffenen ein Nutzerkonto beim Bund anlegen müssen, um sich bei der Beantragung eindeutig zu identifizieren. Nach einer Testphase der entsprechenden Antragsplattform im Internet mit Hochschulen und Fachschulen in mehreren Bundesländern werde der Bund die Energiepreispauschale nun anweisen. Anspruch auf das Geld haben alle, die am 1. Dezember 2022 an einer Hochschule eingeschrieben oder zu diesem Zeitpunkt in einer Fachschulausbildung waren. Voraussetzung ist ein Wohnsitz oder „gewöhnlicher Aufenthalt" in Deutschland zu diesem Stichtag.
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Dokumentation des Präventionsforums 2022 und aktualisierter „Leitfaden Prävention“
Der Klimawandel und seine Folgen für die Gesundheit der Menschen sind eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Aus diesem Grund hat sich das Präventionsforum 2022 der Nationalen Präventionskonferenz dem Thema „Klimawandel und Gesundheit – Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten” gewidmet.

Auch im neuen „Leitfaden Prävention“ ist der Klimawandel als ein wichtiges Querschnittsthema aufgenommen worden. Die sich rasant verschlechternden Umweltbedingungen machen es notwendig, Maßnahmen, die unsere Umwelt als grundlegenden Faktor für Gesundheit und gesunde Lebensbedingungen schützen, verstärkt umzusetzen. Aus diesem Grund wurden klimabedingte Gesundheitsrisiken als integralen Bestandteil für die Weiterentwicklung von Prävention und Gesundheitsförderung aufgenommen. Mit der Integration dieses Querschnittsthemas und der Ausweitung der Handlungsoptionen werden sowohl Versicherte als auch Kommunen, Akteur*innen in den Lebenswelten und Betriebe zeitgemäß unterstützt und können dadurch ihren Beitrag für einen modernen Klima- und Gesundheitsschutz besser leisten. Mit der Integration in die förder- und bezuschussungsfähigen Leistungen der Krankenkassen nach §§ 20, 20a sowie 20b des SGB V wird die Bewältigung klimabedingter Gesundheitsrisiken maßgeblich gefördert.
Zur Dokumentation des Präventionsforums…
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Publikationen und Medien

Neu erschienenes Handbuch zum Studentischen Gesundheitsmanagement
Das neu erschienene „Handbuch Studentisches Gesundheitsmanagement – Perspektiven, Impulse und Praxiseinblicke“ zeigt Entwicklungsperspektiven und -potenziale einer gesunden Hochschule auf. Darüber hinaus eröffnen Beiträge den Blick auf die Umsetzung eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements für alle Hochschulangehörigen. In diesem Kontext werden aktuelle und zukunftsrelevante Themen aufgegriffen, die für eine gesundheitsfördernde Lebenswelt Hochschule von essenzieller Bedeutung sind.

Das Handbuch wurde im Rahmen des Kooperationsprojektes „Kompetenzzentrum Gesundheitsfördernde Hochschulen“ zwischen der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. und der Techniker Krankenkasse erstellt. Der Prozess wurde von der Idee bis zur Finalisierung durch erfahrene Praxispartner*innen beraten und begleitet.
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Auswirkungen der Corona-Unterstützungsmaßnahmen auf die subjektive Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten in staatlichen Hochschulen aus Sicht von Expert*innen
Laut einer quantitativen Befragung von 117 Expert*innen erwies sich während der Corona Pandemie die Situation für spezifische Beschäftigtengruppen in der Hochschule als deutlich herausfordernder als für andere. Dabei wurden insbesondere die Entgrenzung zwischen Privat- und Berufsleben (71 %) sowie das Gesundheitsverhalten der Beschäftigten während der Pandemie (55 %) kritisch beurteilt. Sollten Online-Lehre und Telearbeit an Hochschulen verstetigt werden, sind insbesondere Aspekte der sozialen Gesundheit und der Aspekt der Entgrenzung von Arbeit- und Privatleben differenziert nach unterschiedlichen Lebenslagen zu beachten.
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Bestandsaufnahme über die Arbeitsbedingungen studentischer Beschäftigter
Das Forschungsprojekt „Jung, akademisch, prekär?“ wird vom Institut Arbeit und Wirtschaft in Kooperation mit ver.di und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) durchgeführt. Gegenstand des Projektes ist eine bundesweite Beschäftigtenbefragung. Insgesamt wurden 11.107 studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte und Tutor*innen im Zeitraum vom 30. Januar 2022 bis zum 22. Juli 2022 zu ihren Beschäftigungsverhältnissen und Arbeitsbedingungen befragt. Die Ergebnisse zeigten beispielsweise, dass 90 % mit der Arbeit ihr Studium finanzieren oder, dass es bei mehr als zwei Dritteln der Beschäftigten eine Verlagerung der Tätigkeiten in die eigenen vier Wände gab. Dies ging unter anderem mit einer Vereinzelung, schlechterem Kontakt zu den Kolleg*innen und Vorgesetzten und mangelnder Unterstützung durch die Vorgesetzten einher, was weitreichende arbeitsorganisatorische und psychisch-emotionale Folgen für die studentischen Beschäftigten mit sich brachte.
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Mental Health Barometer 2022 – So geht es Studierenden in Österreich und Deutschland
Über die Hälfte (52 %) der Studierenden in Deutschland und Österreich beschreibt den eigenen mentalen Gesundheitszustand als weniger gut bis schlecht. Weibliche Studierende stufen ihren Gesundheitszustand wesentlich schlechter ein als männliche Studierende. Erkenntnisse wie diese zeigt das Mental-Health-Barometer 2022, eine Online-Umfrage, an der über 8.000 Studierende in Deutschland und Österreich teilgenommen haben. Die Studie wurde nach 2021 bereits zum zweiten Mal von Studo und Instahelp, der Plattform für psychologische Online-Beratung, durchgeführt. 2022 hat die Gesellschaft erneut auf die Probe gestellt. Teuerungen, Krieg und Krisen belasten auch Studierende und Hochschulen stark. Über 60 % der Studierenden fühlen sich durch die aktuellen Weltgeschehnisse in ihrer mentalen Gesundheit beeinträchtigt.
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Qualitätsstandards in der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe – Ein Handbuch 
Betriebliche Suchtpräventionsprogramme spielen im Personal- und Gesundheitsmanagement von Unternehmen, Verwaltungen und Verbänden seit Längerem eine bedeutende Rolle. Auswertungen belegen den materiellen und sozialen Nutzen von Maßnahmen zur Suchtprävention und -hilfe, da sie nachweislich zum Erhalt und zur Wiederherstellung der physischen und psychischen Gesundheit und zur Vermeidung krankheitsbedingter Abwesenheiten beitragen. Das Handbuch gibt einen Überblick über die Qualitätsstandards für die betriebliche Suchtprävention und Suchthilfe der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e. V. und soll den Beteiligten ein fachlich und rechtlich abgestimmtes Konzept als Handreichung für die Praxis liefern. Es kann für Betriebe aller Größenordnungen herangezogen werden, um das eigene Angebot zum einen bedarfsorientiert anzupassen und zum anderen am heutigen fachlichen und rechtlichen Standard auszurichten.
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Neue Studie des CEWS analysiert Personalstrukturen und Befristung unter Gleichstellungsaspekten
In einer neuen Studie analysiert das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) Personalstrukturen und befristete Beschäftigung im Hinblick auf Gleichstellung. Die Studie betrachtet die Karrierephase nach der Promotion und machte jeweils kleinere Geschlechterdifferenzen deutlich, die sich in der Summe als strukturelle Diskriminierung kumulieren. So sind Frauen zwar fast paritätisch an den Juniorprofessuren beteiligt, sie haben allerdings etwas seltener eine Tenure-Track-Professur inne. Beim Übergang in die Lebenszeitprofessur zeigen sich Benachteiligungen von Frauen vor allem bei Status und Verdienst, d. h. vor allem beim begehrten Zugang zu W3-Professuren. Geschlechterunterschiede bei Befristungen bestehen nach der Promotion und in Führungspositionen. Auffällig ist der große Unterschied bei den Professuren: 18,7 % der Professorinnen sind befristet beschäftigt, bei den Professoren sind es hingegen nur 11,1 %. 
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Klimawandel und psychische Gesundheit
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet die Klimakrise als schlimmste Gesundheitskrise des Jahrhunderts. Maßnahmen gegen den Klimawandel stellen zugleich die größte Chance für die Gesundheit dar, denn Klimaschutz und psychische Gesundheit hängen eng zusammen. Direkte psychische Folgen sind unter anderem die Verschlechterung kognitiver Funktionen bis hin zur Risikoanfälligkeit für psychische Erkrankungen und Suizidalität. Ein Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) gibt Empfehlungen, wie Beschäftigte in Gesundheitsberufen mit der Klimakrise umgehen und verantwortlich handeln können.
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Literatursammlung Gesundheitsfördernde Hochschulen des Kompetenzzentrums
Für weitere Literatur aus dem Themenfeld der Gesundheitsfördernden Hochschulen hat das Kompetenzzentrum eine interaktive Literatursammlung erstellt. Diese bietet die Möglichkeit nach festgelegten Kategorien zu filtern, wie beispielsweise Veröffentlichungen zu gesundheitsbezogenen Daten von Studierenden und Hochschulbeschäftigen. 
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Wissenswertes

Sonderpreis „Gesunde Hochschule“ – Der Bewerbungszeitraum beginnt in Kürze!
Die Techniker Krankenkasse (TK) vergibt gemeinsam mit dem EuPD Research im Rahmen des Corporate Health Award auch in diesem Jahr wieder den Sonderpreis „Gesunde Hochschule“ in den Kategorien „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ (BGM) und „Studentisches Gesundheitsmanagement“ (SGM). Die Preise werden an Hochschulen vergeben, die bereits erfolgreich ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement entwickelt und an ihrer Hochschule aufgebaut haben. 

Der Bewerbungszeitraum beginnt innerhalb der nächsten Wochen – weitergehende Informationen zum Bewerbungsverfahren einschließlich der Bewerbungsunterlagen finden Sie auf den Webseiten der TK und des EuPDs. 
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Dialogorientierte Workshopreihe zur Weiterqualifizierung von kleinen Hochschulen im Gesundheitsmanagement
Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung (HIS-HE) führt eine Workshopreihe zur Unterstützung und Weiterentwicklung von kleineren Hochschuleinrichtungen durch. Im Mittelpunkt steht die Beschäftigung mit dem Entwicklungs- und Reflexionsinstrument für Hochschulen. Ziel ist es, über die Auseinandersetzung mit dem Instrument die Qualität beim Aufbau und der Weiterentwicklung eines Gesundheitsmanagements zu unterstützen und diese zu sichern. Zielgruppe der dialogorientierten Workshopreihe (drei aufeinander aufbauende Termine) sind Vertreter*innen von kleinen Hochschulen, die mit Aufgaben der Gesundheitskoordination betraut sind. Die erste Workshopreihe ist bereits ausgebucht. Die Termine und Informationen zum Anmeldungsverfahren zur zweiten Reihe können Sie der Webseite des HIS-HE entnehmen. Es handelt sich um ein Projekt der Techniker Krankenkasse (TK) und des HIS-HE.
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ZHAW-Expertin Irene Etzer-Hofer im Interview: So kann die neue Arbeitswelt gesund gestaltet werden
Die Arbeitswelt erlebt einen Wandel. Mobiles Arbeiten, HomeOffice, Telearbeit – neue Freiheiten und Flexibilität korrelieren mit Herausforderungen für Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen. Irene Etzer-Hofer ist als Leiterin der Fachstelle BGM am Departement Gesundheit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) in der Forschung, in der Lehre und in der Praxis für das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) tätig. Im Interview berichtet sie, welche BGM-Maßnahmen und Instrumente die ZHAW umsetzt und welche neuen Entwicklungen sie im BGM beobachtet. 
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Ausgeschlafene Studierende erzielen bessere Noten
Im Rahmen einer aktuellen US-amerikanischen Studie haben Forschende das Schlafverhalten von über 600 Erstsemestern an drei US-Universitäten per Fitbit-Armbänder untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass nur einer von 20 Studierenden die empfohlenen acht Stunden Schlaf pro Tag erreicht. Hinzu kommt der Zusammenhang mit dem Notendurchschnitt. Pro fehlende Stunde an durchschnittlicher Nachtruhe sank der Notendurchschnitt um 0.07 Punkte auf der vierstufigen Notenskala.
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„Let’s Talk: Campus“ – Den Bildungstrichter überwinden
Im Rahmen des politischen Abends von „Let’s Talk: Campus“ diskutierten Studierende und Politiker*innen im Oktober 2022 zur gegenwärtigen Situation von Studierenden. Angesichts steigender Miet- und Energiekosten sowie vor dem Hintergrund, dass Studierende häufig von relativer Armut betroffen sind, ist es Zeit für mutige Schritte in Studium und Lehre, um die Belastungen für Studierende zu mindern und dem Bildungstrichter zu entrinnen. 
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Einführung der eAUB benachteiligt Studierende
Im Januar 2023 wurde die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eingeführt. Diese wird elektronisch an Arbeitgeber*innen übermittelt – nicht jedoch im Fall von Studierenden an Universitäten und Hochschulen. Die Folge: In der Praxis müssen sich Studierende von Ärzt*innen „Prüfungsunfähigkeitsbescheinigungen" ausstellen lassen, welche zur Angabe von Symptomen verpflichten und Kosten erzeugen. Die Konferenz der Sächsischen Studierendenschaften (KSS) weist darauf hin und fordert eine Anpassung des sächsischen Hochschulgesetzes. 
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Techniker Krankenkasse | Kooperationspartner

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Anna Pawellek und Sabrina Weitemeier
Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 155 / 107
E-Mail: kontakt@kompetenzzentrum-gesunde-hochschulen.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de
Twitter: @LVGundAFS

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.