Kompetenzzentrum Gesundheitsfördernde Hochschulen

Hannover den 20. März 2026

Liebe Leser:innen,

heute erhalten Sie die 28. Ausgabe des Newsletters des Kompetenzzentrums Gesundheitsfördernde Hochschulen (KGH), einem Kooperationsprojekt der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e.V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) und der Techniker Krankenkasse (TK).

Mit den ersten warmen Tagen hält der Frühling Einzug an den Hochschulen. Die Sonne scheint wieder häufiger durch die Fenster und taucht die Hochschulen in ein neues Licht. Nach der vorlesungsfreien Zeit füllen sich Hörsäle und Flure langsam wieder mit Leben. Ein guter Moment, um auf aktuelle Entwicklungen, spannende Projekte und kommende Veranstaltungen rund um das Gesundheitsmanagement zu blicken.

Die nächste Ausgabe des Newsletters wird im Juni versendet. Falls Sie auf eigene Aktivitäten aufmerksam machen möchten, melden Sie sich bis zum 29. Mai 2026 gerne über unseren Steckbrief bei uns.
 

Die Koordinatorinnen des Kompetenzzentrums Gesundheitsfördernde Hochschulen
Anna Pawellek

LVG & AFS Nds. HB e. V. | Gesundheitspartner: Techniker Krankenkasse

Aktuelles aus dem Kompetenzzentrum

Alle hier aufgeführten Angebote finden im Rahmen der Kooperation zwischen der LVG & AFS Nds. HB e. V. und der TK statt.
 

Jetzt anmelden zur Fachtagung „HGM im Fokus – Gesundheit an Hochschulen weitergedacht“ am 10. Juni 2026
Hochschulisches Gesundheitsmanagement entwickelt sich stetig weiter – und genau deshalb lohnt sich der Blick auf aktuelle Entwicklungen, neue Ansätze und zukunftsweisende Veränderungen. Nach der erfolgreichen Veranstaltung „HGM im Blick – Zukunft denken und gestalten“ im Jahr 2024 knüpfen wir 2026 daran an und bringen Hochschulen erneut zusammen, um Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die Praxis zu setzen.
Im Fokus stehen Fragen zur aktuellen Entwicklung und Umsetzung von HGM an Hochschulen sowie zu Potenzialen für die eigene Einrichtung. Ein interaktiver Gallery Walk zeigt zudem vielfältige Praxisbeispiele im HGM – von ersten Ansätzen bis zu etablierten Strukturen. Wenn Sie Ihr HGM im Gallery Walk vorstellen möchten, tragen Sie sich bitte zusätzlich zur Anmeldung in die Umfrage bis zum 17. April 2026 ein. Sie erhalten nach dem 17. 04. eine Postervorlage.
Melden Sie sich jetzt an und diskutieren Sie mit Akteur:innen aus Hochschulen über die Zukunft des Hochschulischen Gesundheitsmanagements. 
Zum Programm und zur Anmeldung…

Hinweis: Am 11. Juni 2026 findet ebenfalls im Werkhof die Fachtagung „Gesunde Führung an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen“ statt. Wir laden Sie herzlich ein, auch an dieser Veranstaltung teilzunehmen. (siehe: Aus den Netzwerken)
 

Rückblick auf das Online-Seminar: Gemeinsam gedacht – digital gemacht!  #8 Marketing & Kommunikation
Wie erreicht das Gesundheitsmanagement Studierende und Mitarbeitende? Dieser Frage widmete sich das Online-Seminar vom 28. Januar 2026. Der Rückblick auf die Veranstaltung fasst zentrale Inhalte, Erkenntnisse und Eindrücke kompakt zusammen.
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Dokumentation des CHE Talk: Gesundes Arbeiten und Studieren an Hochschulen
Ende letzten Jahres fand in Kooperation mit dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung und dem Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen eine vierteilige Webinar statt, die Anregungen für eine gesunde und attraktive Hochschulwelt in den Fokus stellte. Alle, die nicht mit dabei sein konnten, finden unter dem Link den Workflow der Veranstaltung, der weitere Informationen im Überblick sowie die Mitschnitte der Impulsvorträge enthält.
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Aktuelles aus den Hochschulen


Neues SGM-Projekt an der Leuphana Universität gestartet
Im September 2025 startet formell das neue Projekt zur Einführung eines Studentischen Gesundheitsmanagements, welches im Hochschulsport verortet ist und in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse durchgeführt wird. Seit Besetzung der Projektkoordinationsstelle am 01.02.2026 nimmt das Projekt nun Fahrt auf. In den zur Verfügung stehenden drei Jahren sollen eine Strategie und erste Maßnahmen zur Implementierung des SGMs an der Leuphana erarbeitet werden. Im Fokus stehen die psychosoziale Gesundheit und der Erwerb von Gesundheitskompetenzen im ECTS fähigen Bereich, so die Projektkoordinatorin Laura Wagenhausen.
Fragen gerne an: Laura.Wagenhausen@leuphana.de

Aktuelles aus dem Allgemeinen deutschen Hochschulsportverband


40 Projekte starten bundesweit in die Umsetzungsphase
Mit einer zweitägigen Auftaktveranstaltung am 3. und 4. März 2026 in Tübingen ist die neue Förderphase der Initiative „Bewegt studieren!“ offiziell gestartet. Rund 90 Vertreter:innen aus ganz Deutschland kamen zusammen, um ihre Projekte vorzustellen, sich zu vernetzen und gemeinsame Perspektiven für ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement an Hochschulen zu entwickeln. Die Initiative wird vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse (TK) getragen und ist auf vier Jahre angelegt. Ziel ist es, Gesundheitsförderung und Prävention im Hochschulsetting durch 33 Einzel- und sieben Verbundprojekte systematisch zu stärken und nachhaltige Strukturen zu etablieren. Die Bandbreite der Projekte der Initiative 3.0 reicht von niedrigschwelligen Bewegungsangeboten zur Förderung des psychischen Wohlbefindens über Konzepte zur bewegten Hochschullehre bis hin zu strategischen Ansätzen zur nachhaltigen Verankerung von Gesundheit in Leitbildern und Organisationsstrukturen, welche auf der Landkarte dargestellt sind.
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Aktuelles aus den Netzwerken


Jetzt anmelden zur Fachtagung „Gesunde Führung an Hochschulen und außeruniversitären Einrichtungen“ am 11. Juni 2026
Gesunde Führung an Hochschulen ist mehr als nur ein verhaltensorientiertes Thema, das es mit Fort- und Weiterbildungen abzuhandeln gilt. Vielmehr wird es als transformatives Querschnittsthema begriffen, das in die Strukturen, Prozesse und die Kultur einfließt und somit als Organisationsentwicklungsthema begriffen wird. Auf der Fachtagung steht der Austausch der Teilnehmenden sowie Vortragenden aus Wissenschaft und Praxis in interaktiven Formaten im Fokus, ausgehend von den Impulsen der „Handlungsempfehlungen für Koordinator:innen des Gesundheitsmanagements“.
Die Tagung findet in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Gesunde Führung des Netzwerk Gesunde Hochschulen Nord und in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse statt und richtet sich an Mitarbeitende des Gesundheitsmanagements an Hochschulen, Mitarbeitende aus der Personalentwicklung, Entscheidungsträger:innen an Hochschulen sowie Hochschulleitungen und Interessierte.
Zum Programm und zur Anmeldung…
 

Save the date: Netzwerktreffen Gesundheitsfördernde Hochschulen Südwest
Am 28. April 2026 findet das diesjährige Netzwerktreffen in Präsenz des Netzwerks Gesundheitsfördernde Hochschulen Südwest statt. Ausrichtende Hochschule ist die Hochschule Biberach. Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Vernetzung und der Austausch der Netzwerkmitglieder, aber auch Einblicke und Diskussionen zu aktuellen Themen in den Hochschulen stehen auf dem Programm. Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt mindestens zwei Netzwerktreffen pro Jahr zu organisieren.
Sie sind eine Hochschule im Südwesten von Deutschland und haben Interesse, Mitglied im Netzwerk GHSW zu werden? Dann melden Sie sich gern per E-Mail bei claudia.hildebrand@kit.edu.
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Aus der Politik


Bundesrahmenempfehlungen fortgeschrieben
In den Bundesrahmenempfehlungen legen die Träger der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) fest, welche gemeinsamen Ziele sie verfolgen und welche Handlungsfelder und Zielgruppen im Rahmen der nationalen Präventionsstrategie besonders im Fokus stehen. Erstmals wurden die Empfehlungen am 19. Februar 2016 verabschiedet, 2018 weiterentwickelt und seit dem 27. November 2025 liegen sie nun in einer zweiten, erneut überarbeiteten Fassung vor. Neu hinzugekommen sind unter anderem das Thema „Anpassung an den Klimawandel“, die stärkere Berücksichtigung von Einsamkeit sowie konkrete Empfehlungen zu Diversität, Inklusion und Barrierefreiheit. Auch bei den Zielgruppen wird nun genauer hingeschaut: Besonders hervorgehoben werden erwerbstätige pflegende An- und Zugehörige sowie Auszubildende und Studierende.
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Publikationen und Medien


Wie gesund sind unsere Hochschulen?
Die neue PROFESS Studie der Techniker Krankenkasse und Ludwig-Maximilians-Universität München zeigt: Professor:innen nehmen eine Schlüsselrolle an Hochschulen ein, bewegen sich jedoch oft an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Viele erleben dauerhaft hohen Stress, fühlen sich mental erschöpft und sehen ihre Gesundheit durch den akademischen Alltag gefährdet. Gleichzeitig wünschen sich rund zwei Drittel mehr Unterstützung und gesundheitsfördernde Angebote an ihren Hochschulen. Die Studie beleuchtet Arbeitsbedingungen in Forschung und Lehre und zeigt, wie wichtig strukturelle Gesundheitsförderung für die Zukunftsfähigkeit des Wissenschaftssystems ist.
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Zugehörigkeit und mentale Gesundheit im Studium: Eine qualitative Studie zu Studierenden mit Migrationshintergrund
Studierende mit Migrationshintergrund berichten häufiger von einem geringeren Zugehörigkeitsgefühl („sense of belonging“), was mit höherem Stress und einer erhöhten Abbruchneigung verbunden ist. Um das subjektive Zugehörigkeitserleben dieser Studierenden und seine Bedeutung für die mentale Gesundheit zu analysieren, wurden an einer HAW im Ruhrgebiet 28 Peer-Interviews durchgeführt. Die Auswertung zeigt, dass Zugehörigkeit eine zentrale Ressource darstellt, die das Erleben von Anforderungen und die Nutzung vorhandener Ressourcen beeinflusst. Gleichzeitig wird deutlich, dass fehlende Zugehörigkeit mit psychosozialen Beeinträchtigungen einhergeht. Für die Gesundheitsförderung folgt, dass Zugehörigkeit kein zufälliges Nebenprodukt sozialer Kontakte, sondern eine Organisationsaufgabe ist. Maßnahmen sollten daher strukturelle, soziale und organisationale Bedingungen in den Blick nehmen, die die Zugehörigkeit stärken, etwa durch transparente Regeln, wertschätzende Kommunikation und inklusive Lernumgebungen.
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Podcasts zu Suchtprävention und Arbeit auf Distanz

  • Die iga.Podcast-Episode 10 beleuchtet, wie Betriebe wirksam vorbeugen können. Expertin Dr. Elisabeth Wienemann, Mitautorin der Qualitätsstandards in der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, zeigt praxisnah, wie eine nachhaltige Präventionskultur entstehen kann – und warum das offene Ansprechen von Auffälligkeiten so wichtig ist.
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  • In der iga.Podcast-Episode 11 spricht iga mit Prof. Florian Kunze von der Universität Konstanz über Teamkultur, Gesundheit und Führung auf Distanz – und wie Unternehmen Nähe trotz räumlicher Trennung schaffen können. Er gibt Einblicke in die aktuelle Forschung und zeigt, wie mobiles Arbeiten gesund und erfolgreich gestaltet werden kann. Jetzt reinhören und Praxistipps mitnehmen!
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Ein Blick über die Grenzen: Wie italienische Hochschulen die Okanagan‑Charta umsetzen
Zehn Jahre nach Veröffentlichung der Okanagan‑Charta haben Forschende die Strategien von 45 staatlichen italienischen Universitäten untersucht. Im Fokus standen Themen wie Wohlbefinden, Partizipation, Nachhaltigkeit und Chancengleichheit. Während Nachhaltigkeit in den meisten Plänen berücksichtigt wird, behandeln nur 64 % psychisches Wohlbefinden, 60 % soziales Wohlbefinden und 42 % eine gesunde Lebensweise. Kooperationen mit Gesundheitsdiensten sind selten, Präventionsstrategien begrenzt. Die Studie zeigt, dass Gesundheit zunehmend berücksichtigt wird, aber noch fragmentarisch. Eine stärkere institutionelle Verankerung und partizipative Ansätze könnten Hochschulen zu gesünderen, inklusiveren Lern‑ und Arbeitsorten machen. Zudem wurden bewährte, kostengünstige und gemeinschaftsorientierte Maßnahmen identifiziert, die als praktische Instrumente zur Umsetzung von Gesundheitsstrategien dienen können.
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Jung, akademisch, (immer noch) prekär – Studentische Erwerbsarbeit
Studentische Beschäftigte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen arbeiten weiter unter besonders prekären Bedingungen. Das geht aus der am Dienstag an der Universität Göttingen präsentierten Studie „Jung, akademisch, (immer noch) prekär“ hervor. „Mehr als einem Drittel der studentischen Beschäftigten wird der gesetzliche Urlaubsanspruch vorenthalten. Fast die Hälfte der Befragten leistet regelmäßig unbezahlte Mehrarbeit. Fast ein Viertel hat schon einmal eine Zeit lang ohne Bezahlung gearbeitet“, kommentierte Andreas Keller, GEW-Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung, die Ergebnisse der Studie.
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Literatursammlung Gesundheitsfördernde Hochschulen des Kompetenzzentrums
Für weitere Literatur aus dem Themenfeld der Gesundheitsfördernden Hochschulen hat das Kompetenzzentrum eine interaktive Literatursammlung erstellt. Diese bietet die Möglichkeit nach festgelegten Kategorien zu filtern, wie beispielsweise Veröffentlichungen zu gesundheitsbezogenen Daten von Studierenden und Hochschulbeschäftigen.
Zur Literatursammlung…

Wissenswertes


EU-Projekt HealthyMindEd: Gesunder digitaler Unterricht und Lernen im Hochschulwesen
Das EU-Projekt HealthyMindEd setzt sich dafür ein, das Wohlbefinden von Hochschullehrenden und Studierenden in digitalen Lernumgebungen zu stärken. Ziel ist es, innovative Lehransätze, bewährte Methoden und gezielte Tools bereitzustellen, damit Lernen und Lehren nicht nur effizient, sondern auch gesund gestaltet werden. Mit der Veröffentlichung der neuesten Review hebt das Projekt hervor, wie dringend Hochschulen Unterstützung für das mentale, soziale und physische Wohlbefinden ihrer Studierenden in digitalen Settings brauchen. Die Analyse zeigt auf, welche Strategien bereits wirksam sind und wo noch Handlungsbedarf besteht. Ein erster Schritt zur Umsetzung ist die Entwicklung einer europaweiten Plattform. Sie soll Lehrende und Lernende dabei unterstützen, digitale Lernumgebungen von Anfang an so zu gestalten, dass das Wohlbefinden im Zentrum steht – nicht erst im Nachhinein.
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Gesundheitspartner: Techniker Krankenkasse

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.