Live-Podcast: Einsamkeit im Hochschulkontext
Lia Gaida ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Pilotprojekt zu Einsamkeitsprävention und Verbundenheit an der HAW Hamburg, welches durch die TK gefördert wird. Im Rahmen einer Sitzung des bundesweiten Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen (AGH) hat sie sich live mit der Studentin Jona Lotte Knippenberg und Dr. Katherina Heinrichs von der Charité zusammengesetzt, um über Einsamkeit im Hochschulkontext zu sprechen. Aus dem Gespräch entwickelte sich ein lebendiger Austausch mit dem Publikum, das aus Hochschulakteur:innen, Studierenden und Interessierten bestand.
Was bedeutet Einsamkeit für Studierende? Was kann jede:r selbst tun? Wie können Hochschulen dazu beitragen, dass die soziale Verbundenheit von Studierenden gefördert wird? Diesen und vielen weiteren Fragen wird im Podcast begegnet.
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BMFTR-Projekte zu psychischer Gesundheit Studierender
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Forschungsvorhaben zur Gesundheit von Studierenden in seinen Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung (WiHo)“ aufgenommen. Neben GesA-Stud (Gesund und erfolgreich studieren - Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig) und GesundStudiPro (Gesundheit, Krankheit und Behinderung von Studierenden, Studienabbrechern und Promovierenden in Deutschland - Universität Kassel) aus dem ersten themenoffenen Förderaufruf wurde der zweite Förderaufruf vollständig der psychischen Gesundheit von Studierenden gewidmet. In diesem Jahr sind insgesamt acht Projekte gestartet. Darüber hinaus wurde im dritten Förderaufruf ein einzelnes Vorhaben zur Kartierung der Beratungslandschaft an den Hochschulen bewilligt: PsychKOMPASS (Kartierung der Beratungsangebote an Hochschulen und bei Studierendenwerken mit Fokus auf der psychischen Gesundheit von Studierenden - Universität Duisburg-Essen, CHE - Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung GmbH).
In diesem Newsletter soll auf ein erstes dieser Projekte genauer eingegangen werden:
MUTSPRUNG gestartet
„MUTSPRUNG“ steht für Mehrdimensionale Untersuchung & Transfermaßnahmen mit Studierenden & Promovierenden für Resilienz und Nachhaltige Gesundheit und fokussiert die mehrdimensionale Untersuchung individueller und struktureller Risiko- und Schutzfaktoren der psychischen Gesundheit. Vier Teilprojekte verbinden empirische Forschung mit praxisnahen Transferformaten, aus denen konkrete Handlungsempfehlungen für gesundheitsförderliche Hochschulstrukturen abgeleitet werden sollen.
Die vier inhaltlich eng vernetzten Teilprojekte werden von der Hochschule Bochum unter der Leitung von Prof.in Dr.in Eike Quilling koordiniert.
- Teilprojekt 1 (Hochschule Bochum | Leitung Prof.in Dr.in Eike Quilling): Analyse gesundheitsförderlicher Studien- und Promotionsbedingungen sowie Entwicklung struktureller Empfehlungen
- Teilprojekt 2 (FH Münster | Leitung Prof.in Dr.in Jennifer Schmidt): Untersuchung individueller psychischer Belastungen, Risiko- und Resilienzfaktoren, u. a. Einsamkeit und Mental Health Literacy
- Teilprojekt 3 (Ruhr-Universität Bochum | Leitung Prof.in Dr.in Sandra Aßmann): Analyse besonders vulnerabler Phasen im Student Life Cycle, z. B. Studienbeginn, Übergänge und Abschlussphasen
- Teilprojekt 4 (katho NRW | Leitung Prof.in Dr.in Swantje Notzon): Erforschung psychischer Barrieren und Teilhabemöglichkeiten im Studium
Begleitet werden die Teilprojekte von Promotionsvorhaben im Rahmen einer interdisziplinären Forschungsgruppe am Promotionskolleg NRW.
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Veröffentlichung des sechsten Förderaufrufs der Rahmenbekanntmachung „Wissenschafts- und Hochschulforschung“ (WiHo)
Die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre ist ein tragendes Prinzip des deutschen Wissenschaftssystems. Zugleich mehren sich Hinweise auf kumulative Belastungen und Beeinträchtigungen der Wissenschaftsfreiheit, die sich in der Alltagspraxis von Forschung und Lehre sowie in Hochschulen und Forschungseinrichtungen niederschlagen. Der sechste Förderaufruf der Wissenschafts- und Hochschulforschung greift diese Entwicklungen auf und fördert empirisch orientierte Verbundvorhaben sowie forschungsbasierte Entwicklungs-, Erprobungs- und Evaluationsvorhaben zu aktuellen und handlungsbezogenen Fragestellungen im Themenfeld Wissenschaftsfreiheit. Im Zentrum stehen insbesondere Anfeindungen, Drohungen und Gewalt, Fragen der Themenwahl und Selbstzensur sowie der institutionelle Umgang mit Druck- und Krisensituationen. Einreichungsfrist ist der 18. September 2026.
Weitere Informationen finden Sie im Webportal des Förderschwerpunkts: Sechster Förderaufruf veröffentlicht
Gut zu wissen: Es wird eine Informationsveranstaltung für Förderinteressierte am 30. Juni 2026 (13:00 – 14:00 Uhr) angeboten. Eingeladen sind alle Förderinteressierte, die Fragen zu den Details der Bekanntmachung, des Förderaufrufs und zur Skizzeneinreichung haben. Die Veranstaltungen finden virtuell als Webex-Meeting statt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melden Sie sich bis spätestens einen Tag vor Veranstaltungsbeginn hier an.