30 Jahre „Gesunde Hochschule“ an der Universität Paderborn
1996 als studentisches Projekt mit Beteiligung der Hochschulleitung und des allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) gestartet, setzt sich die „Gesunde Hochschule“ nun bereits seit 30 Jahren für die Gesundheit der Mitglieder der Universität Paderborn ein. Seitdem hat das Team unzählige Angebote für Studierende und Mitarbeitende realisiert. Neben Themen wie Bewegung, Ernährung und Entspannung ist die mentale Gesundheit immer mehr in den Fokus gerückt. In diesem Jahr wurden das Betriebliche und das Studentische Gesundheitsmanagement für eine noch engere Zusammenarbeit zu einem Universitären Gesundheitsmanagement weiter verknüpft. In Zukunft soll dieses weiter aufgebaut werden und dazu beitragen, neue Ideen auf mehreren Ebenen ganzheitlich zu entwickeln. Das Jubiläum feierten die Paderborner mit einer Büro-Olympiade auf dem Campus, in der Mitarbeitende und Studierende in 15 Teams an verschiedenen Stationen gegeneinander antraten: von Mensatablett-Tennis bis hin zum Ordner-Weitwurf.
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Ein starkes Signal für die Studierendengesundheit an der MLU
Nach knapp sieben Jahren Projektlaufzeit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Das Studentische Gesundheitsmanagement der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) wurde erfolgreich verstetigt und ist damit dauerhaft an der Universität verankert. Dieser Erfolg war nur durch die Unterstützung und das Engagement vieler Beteiligter möglich. Unser besonderer Dank gilt der Techniker Krankenkasse als langjähriger, verlässlicher Gesundheitspartner.
Mit der Vollzeitstelle und der neuen strukturellen Anbindung an das Prorektorat für Studium und Lehre erhält die Studierendengesundheit an der MLU stärkeres Gewicht. Damit können bestehende Strukturen und Angebote langfristig weiterentwickelt, neue Maßnahmen angestoßen und die gesundheitsfördernden Rahmenbedingungen für Studierende nachhaltig gestärkt werden.
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„Sleep Good – Feel Good“: Neuer Online-Kurs zur Förderung der Schlafgesundheit von Studierenden
Guter Schlaf ist eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit, Wohlbefinden und Studienerfolg. An der Technischen Universität München wurde daher zusammen mit Studierenden der Online-Selbstlernkurs „Sleep Good – Feel Good“ entwickelt, der wissenschaftlich fundiertes Wissen rund um Schlaf, Schlafhygiene sowie die Zusammenhänge zwischen Schlaf, mentaler Gesundheit und Bewegung vermittelt. Der Moodle-Kurs richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und kombiniert Videos, Podcasts, interaktive Übungen und ein begleitendes Workbook. Das Angebot soll auch weiteren Hochschulen zur Verfügung gestellt werden, um die Schlafgesundheit von Studierenden bundesweit zu fördern. Interessierte Hochschulen können sich gerne unter studentsleep.sd@mh.tum.de mit dem Projektteam in Verbindung setzen.
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BMFTR-Projekte zu psychischer Gesundheit Studierender
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Forschungsvorhaben zur Gesundheit von Studierenden in seinen Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung (WiHo)“ aufgenommen. CAMPUS – “Cultivating mental health promotion for university students - From evidence to co-creation of an innovative framework” ist eines der acht Ende 2025 bzw. Anfang 2026 gestarteten Projekte zur psychischen Gesundheit aus dem zweiten Förderaufruf.
CAMPUS-Projekt gestartet
Im CAMPUS-Verbundprojekt wird die psychische Gesundheit von Studierenden in Deutschland untersucht. Im Fokus stehen Risiko- und Schutzfaktoren auf individueller und struktureller Ebene, insbesondere in vulnerablen Studienphasen wie dem Studienabschluss sowie bei marginalisierten Studierendengruppen. Das Projekt wird von der Universität Bremen, der Martin-Luther-Universität Halle, dem Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS), der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf durchgeführt. Mithilfe quantitativer und qualitativer Methoden sowie eines Ko-Kreationsansatzes werden gemeinsam mit relevanten Stakeholdern evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für gesundheitsförderliche Hochschulen entwickelt.
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Zehn Projekte und ein gemeinsames Ziel – Neue Webseite für Begleitprojekt MINDS
MINDS (Moderation, Integration und Netzwerke für die psychische Gesundheit von Doktorand:innen und Studierenden) begleitet und vernetzt die BMFTR-Forschungsprojekte im Themenfeld der psychischen Gesundheit von Studierenden und Promovierenden. Durch die systematische Zusammenführung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie die Förderung von Austausch, Vernetzung und Transfer stärkt MINDS den Aufbau einer wissenschaftlichen Community zur Studierenden- und Promovierendengesundheit. Auf Grundlage einer umfassenden Datenbasis trägt MINDS dazu bei, gesundheitsförderliche Strukturen an Hochschulen deutschlandweit weiterzuentwickeln und gesundes Studieren sowie Promovieren zu unterstützen. Auf der neuen Webseite werden nun die einzelnen Projekte sowie übergreifende Informationen zum Thema gebündelt.
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