Nach der Pandemie nutzt jedes vierte Kind soziale Medien riskant
Die Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland hat sich seit der Pandemie deutlich verändert. Laut einer aktuellen DAK-Längsschnittstudie des UKE Hamburg nutzen derzeit knapp 25 Prozent der Minderjährigen soziale Medien riskant – das sind dreimal so viele wie 2019. Sechs Prozent der zehn- bis 17-Jährigen erfüllen sogar die Kriterien einer pathologischen Sucht. Während die Zahlen bei Gaming und Streaming nach einem Corona-Hoch leicht rückläufig sind, bleibt die Lage bei Social Media kritisch. Gefordert wird daher mehr Aufklärung sowie ein Ausbau von Präventions- und Hilfeangeboten für betroffene Familien.
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Psychische Belastungen bei Schüler:innen nehmen wieder zu
Laut dem aktuellen Deutschem Schulbarometer, einer repräsentativen Studie der Robert Bosch Stiftung, zeigt jedes vierte Kind in Deutschland psychische Auffälligkeiten. Besonders betroffen sind Kinder aus einkommensschwachen Familien. Hinsichtlich fehlender Mitbestimmung wünscht sich die große Mehrheit der Schüler:innen mehr Einfluss auf den Unterricht und fühlt sich bislang kaum gehört. Mobbing ist ein Alltagsproblem. Ein Drittel der Jugendlichen erlebt regelmäßig Schikanen durch Mitschüler:innen.
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Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen: Projekt digitale Welten
Da Kinder digitale Geräte meist im Elternhaus nutzen, sind Mütter und Väter gefragt, sie beim Medienumgang zu begleiten. Das Projekt „Digitale Welten – Was nutzt Ihr Kind?“ des Niedersächsischen Sozialministeriums in Kooperation mit der Niedersächsischen Landesmedienanstalt unterstützt Eltern mit kostenfreien Infoveranstaltungen – online oder in Präsenz. Teilnehmende erfahren mehr über die Mediennutzung von Kindern, erhalten praktische Tipps zur Medienerziehung sowie weiterführende Materialien und hilfreiche Webseiten für einen sicheren Umgang mit digitalen Medien.
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Empfehlungen für einen gelingenden Übergang von der KITA in die Grundschule
Die Bildungsministerkonferenz hat eine gemeinsame Empfehlung für den Übergang von der Kita in die Grundschule beschlossen und damit einen länderübergreifenden Abstimmungsprozess mit der Jugend- und Familienministerkonferenz abgeschlossen. Ziel ist es, allen Kindern durch enge Zusammenarbeit von Familien, Kitas und Schulen bestmögliche Startbedingungen und faire Bildungschancen zu bieten. Besonders betont wird die frühzeitige Förderung sprachlicher, mathematischer sowie sozialer und emotionaler Kompetenzen als Grundlage für eine erfolgreiche Bildungsbiografie.
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Informationskompetenz stärken durch neues interaktives Spiel für den Schulunterricht
Immer mehr Jugendliche informieren sich bei Influencer:innen über das aktuelle Tagesgeschehen. Doch was ist wirklich wichtig und wer entscheidet darüber? Wie Journalist:innen Nachrichten auswählen, darum geht es im browserbasierten Medienkompetenz-Game „Nachrichtenmacher” von planet schule. Geeignet ist das kostenlose Lernspiel samt Unterrichtsmaterial für Schüler:innen ab der achten Klasse.
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Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stärken
Die Bundespsychotherapeutenkammer und der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e. V. haben sich mit Vorschlägen an die Politik gewandt, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Der Bedarf junger Menschen an psychotherapeutischer und psychiatrischer Behandlung wächst, aber es gibt zu wenig spezifische Behandlungskapazitäten. Kinder und Jugendliche müssen in der Folge durchschnittlich 28 Wochen auf einen Therapieplatz warten. Besonders schwierig ist die Situation auf dem Land.
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Kinder vor digitalem Stress bewahren – aber wie?
Laut einer aktuellen Umfrage, durchgeführt durch das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse, nutzen 96 Prozent der sechs- bis 18-Jährigen regelmäßig digitale Medien. Besonders Video-Streaming, Musik und soziale Netzwerke prägen den Alltag. Deren Sogwirkung bereitet 37 Prozent der Eltern Sorgen. Die größten gesundheitlichen Befürchtungen sind dabei ein hohes Suchtpotenzial sowie Konzentrationsprobleme. Obwohl sich viele gut informiert fühlen, bleibt die Nutzung für jeden Fünften eine „Blackbox“. Das Fazit der Studie: Digitales Wohlbefinden erfordert eine aktive Begleitung durch die Eltern.
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Deutscher Schulpreis 2026: 20 Schulen schaffen es in die nächste Runde
87 Schulen haben sich für den Deutschen Schulpreis 2026 beworben. Eine Fachjury hat aus dem Bewerberfeld nun 20 Schulen für die engere Auswahl bestimmt. Die Auswahl basierte auf der Auswertung der Unterlagen sowie digitalen Interviews. Im nächsten Schritt besuchen Jury-Tandems diese Schulen vor Ort, um die pädagogischen Konzepte in der Praxis zu prüfen. Am 18. Juni 2026 erfolgt die Bekanntgabe der 15 Finalisten. Detaillierte Informationen zu diesen verbliebenen 20 Schulen und ihren Konzepten sind auf der Internetseite des Deutschen Schulpreises abrufbar.
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Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt: Expertenkommission legt Bestandsaufnahme vor
Die unabhängige Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ hat am 20. April 2026 ihre erste umfassende Bestandsaufnahme veröffentlicht. Diese Untersuchung bildet die wissenschaftliche und rechtliche Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen, die bis Juni 2026 erarbeitet werden. Im Fokus der Analyse stehen die digitalen Lebenswelten und Gefährdungslagen junger Menschen, die Teilhabechancen durch neue Technologien sowie bestehende Strukturen der Medienbildung. Zudem wurde der rechtliche Rahmen auf seine praktische Durchsetzung hin geprüft.
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Interviews zu den Auswirkungen von KI auf die Schule, Umwelt und den Datenschutz
Klicksafe hat als vertiefendes Angebot zu ihrem neuesten Lehrmaterial „KI and me. Wie künstliche Intelligenz unser Leben prägt.“ drei Expert:inneninterviews veröffentlicht. Es werden die Aspekte „KI und Schule“, „KI und Datenschutz“ sowie „KI und Nachhaltigkeit“ mit Expert:innen der jeweiligen Felder besprochen.
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