Newsletter Gesundheit und Erwerbslosigkeit

24. Ausgabe – Dezember 2025

Liebe Leser:innen,

wie die vierte Förderphase unseres Programms neigt sich auch dieses Jahr allmählich dem Ende entgegen. 

Die Arbeit im Programm wird auch im kommenden Jahr durch die geplante Bürgergeldreform und die daraus resultierenden Veränderungen in der Arbeit mit der Dialoggruppe geprägt sein. In einer Zeit, in der der Druck auf erwerbslose Menschen weiter zunimmt und ihr Alltag spürbar schwieriger wird, gewinnt unsere Aufgabe weiter an Bedeutung. Umso wichtiger ist es, gemeinsam mit Ihnen die Gesundheit der Betroffenen zu stärken und weiterhin nachhaltige, innovative sowie wirksame gesundheitsförderliche Angebote und Maßnahmen umzusetzen.

So finden Sie auch in diesem Newsletter wieder viele interessante und abwechslungsreiche Einblicke in unterschiedliche Angebote innerhalb des Programms, die Sie hoffentlich als Inspiration für Ihre Arbeit vor Ort nutzen können. Ebenfalls finden Sie neben den Veranstaltungshinweisen auch Informationen zu aktuellen Studien und Erkenntnissen zur gesundheitlichen Situation vieler erwerbsloser Menschen.

Die nächste Ausgabe unseres Newsletters erscheint wieder im März 2026. Anmerkungen, eigene Beiträge oder Hinweise zu Veranstaltungen, Medien, Angeboten etc. können Sie uns gerne bis zum 31. Januar 2026 zukommen lassen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026. Wir freuen uns mit Ihnen nach der besinnlichen Weihnachtszeit im Januar mit frischer Energie gemeinsam in die fünfte Förderphase des Programms zu starten!
 

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Redaktionsteam teamw()rk Niedersachsen und Bremen
Landesvereinigung für Gesundheit und 
Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. 
(LVG & AFS Nds. HB e. V.)

Aktuelles aus den Projekten

Aktuelles aus den Programmstandorten

“In Zeiten von Wandel und Krise – Gesundheits- und Arbeitsförderung gemeinsam weitergedacht“ – teamw()rk-Jahrestagung 2025
Am 25. November fand in Hannover die Jahrestagung des teamw()rk Programms Niedersachsen Bremen unter dem Motto „In Zeiten von Wandel und Krise – Gesundheits- und Arbeitsförderung gemeinsam weitergedacht“ statt. Es wurde beleuchtet, wie Gesundheits- und Arbeitsförderung für Menschen in Erwerbslosigkeit auch zukünftig noch besser verzahnt werden können. Impulsvorträge zeigten aktuelle Herausforderungen rund um das Bürgergeld und psychische Gesundheit auf, gefolgt von einer Podiumsdiskussion. In drei Workshops standen Beteiligungsmöglichkeiten, Selbsthilfeangebote sowie die gesundheitsorientierte Beratung im Fokus. Insgesamt gab die Tagung wichtige Anregungen für die neue Förderphase des Programms in den Jahren 2026 bis 2028. [Weiterlesen]
 

Frisch gestartet: Gesundheitsberatung im Landkreis Ammerland
Seit Mitte Oktober 2025 gibt es im Ammerland ein neues wohnortnahes Angebot zur Gesundheitsförderung: Die Gesundheitsberatung startet nun wöchentlich im Wechsel in Westerstede und Rastede – jeweils in den Räumen der KVHS Ammerland. Mit Frau Eilers konnten wir eine äußerst engagierte und erfahrene Beraterin gewinnen. Sie ist im Landkreis Ammerland hervorragend vernetzt, kennt die regionalen Unterstützungsstrukturen sehr gut und empfängt die ratsuchenden Menschen mit ihrer offenen, warmen und zugewandten Art. Die Gesundheitsberatung ist kostenfrei, vertraulich und freiwillig. Frau Eilers unterstützt Menschen dabei, Fragen rund um Gesundheit und Wohlbefinden zu klären und vermittelt bei Bedarf in passende kommunale Präventions- und Gesundheitsangebote. [Weiterlesen]
 

Landkreis Cloppenburg weitet Kooperationen aus
Um mehr Menschen in Gesundheits- und Hilfeangebote lotsen zu können, wird am Standort Cloppenburg derzeit aktiv daran gearbeitet, Kontakte und Kooperationen für die Gesundheitsberatung auszubauen. Neben der neuen Kooperation mit der ansässigen vhs wird derweil geschaut, wie das Thema der psychischen Gesundheit von Menschen in Erwerbslosigkeit mit bestehenden Strukturen im Landkreis zusammengedacht werden kann. [Weiterlesen]
 

Starke Stimme für Erwerbslose - Erwerbslosenvertretung für den Landkreis Cloppenburg gesucht
Am Standort Cloppenburg sollen Menschen in Erwerbslosigkeit aktiv in die Arbeit der Steuerungsgruppe eingebunden werden. Ziel ist es, die Angebote vor Ort noch bedarfsorientierter zu gestalten und den Blick der Erwerbslosen aktiv in die Angebotsplanung einfließen zu lassen. Die Erwerbslosenvertreter:innen sind gleichberechtige Mitglieder in der lokalen Steuerungsgruppe und entscheiden mit.
 

Stark im Alltag - neues Sozialkompetenztraining in Delmenhorst
Zwischen September und November startete ein neues Sozialkompetenztraining im Alfred-Adler-Institut unter der Leitung von Manuela Wiese. Das Angebot unterstützte acht Teilnehmende an acht Terminen dabei, besser mit herausfordernden Gefühlen umzugehen, eigene Stärken aufzudecken und persönliche Ziele klar zu erkennen. Zusätzlich brachte sich die Delmenhorster-Selbsthilfe-Kontaktstelle mit ein, um die Teilnehmenden zur Selbsthilfe zu ermutigen. [Weiterlesen]
 

Entspannung im Nachbarschaftszentrum Wollepark in Delmenhorst
In den Abendstunden können sich Teilnehmende zum Jahresende im Nachbarschaftszentrum Wollepark zusammenfinden. Unter der Leitung von Entspannungstherapeutin Nicole Stege, bietet der Kurs an acht Terminen die Gelegenheit sich auszutauschen und Entspannungstechniken kennenzulernen und anzuwenden. [Weiterlesen]
 

Goslar: Kursstart im Mehrgenerationenhaus „Selbstbewusst und gelassen – Frauen stärken Frauen“
Wie gelingt es, im Alltag gelassen zu bleiben und Herausforderungen selbstbewusst zu begegnen? Der neue Kurs „Selbstbewusst und gelassen – Frauen stärken Frauen“ richtet sich an alle Frauen, die Leistungen vom Jobcenter erhalten und läuft freitagvormittags vom 14. November bis 19. Dezember im Mehrgenerationenhaus Bad Harzburg. In einer offenen und wertschätzenden Gruppe lernen die Teilnehmerinnen, ihre Ressourcen zu nutzen, Grenzen zu setzen und mit Stress besser umzugehen. Kurze Impulse und praktische Übungen helfen dabei – Schritt für Schritt, im eigenen Tempo. Die ersten Termine wurden bereits von rund zehn Frauen wahrgenommen. [Weiterlesen]
 

Helmstedt erprobt Aquagymnastikkurs im Hallenbad
Von September bis November 2025 wurde in Helmstedt ein Aquagymnastikkurs im Hallenbad Helmstedt erfolgreich erprobt. Der Kurs richtete sich gezielt an Kund:innen im Leistungsbezug des Jobcenters Helmstedt, die mit Übergewicht kämpfen und dieses gern verringern möchten. Der Trainer Torsten Dill setzte vor allem auf gelenkschonende Übungen, die sich am Fitnesslevel der Teilnehmenden orientierten. Daneben stand aber vor allem eins im Vordergrund: wieder Spaß an Bewegung finden. 5-7 Teilnehmende nahmen den Kurs regelmäßig wahr. Die Fortführung des Kurses im nächsten Förderjahr ist bereits vorgesehen. [Weiterlesen]
 

Peine yogiert sich durch das Jahr
Am Standort Peine wurden im Jahr 2025 in Kooperation mit drei örtlichen (Bildungs-)Trägern Yogaangebote für Menschen in Erwerbslosigkeit geschaffen. Die Teilnehmenden wünschten sich einen sanften Wiedereinstieg in Bewegung und praktikable Strategien zur Stressbewältigung. Der Zugang über die Träger ermöglichte es, die Dialoggruppe dort zu erreichen, wo sie sich gerade aufhalten. Die drei Anbieter:innen stellten sich flexibel auf die Bedürfnisse der Gruppe ein: In einem Kurs wurde etwa zu Beginn eine Teezeremonie durchgeführt, in der die Teilnehmenden freiwillig von ihrer aktuellen Stimmung berichten konnten. Alle Kurse zeigten eine hohe Teilnahmezahl, sodass eine Fortsetzung im nächsten Förderjahr geplant ist. [Weiterlesen]
 

„Und wie geht es dir mittlerweile?“- Vierter Refresher-Treff in Sarstedt
Ende November fand in der Begegnungsstätte in Sarstedt der vierte Gruppenaustausch zur Gesundheitsberatung statt. Viermal jährlich haben Teilnehmende aus der Gesundheitsberatung mit Andrea Näther-Kujawa die Möglichkeit, gemeinsam an verschiedenen Themen weiterzuarbeiten. Die Schwerpunktsetzung variiert dabei je nach Gruppendynamik: Was konnte angestoßen werden? Welche gesundheitlichen Themen begleiten weiterhin das alltägliche Leben? Welche Ziele können weiterverfolgt werden? [Weiterlesen]
 

„Starte gestärkt ins neue Jahr“ - Resilienzworkshop in Sarstedt
An drei Vormittagen zwischen November und Dezember können Interessierte mit der Gesundheitsberaterin und Entspannungspädagogin Andrea Näther Kujawa daran arbeiten, (wieder) mehr in die eigene Kraft zu kommen. Dabei stehen Themen im Vordergrund, wie die eigene Gesundheit mit Arbeit zusammenhängen kann und wie Teilnehmende herausfinden können, was ihnen guttut und wie sie ins Tun kommen können. Die Begegnungsstätte Sarstedt bietet dazu den passenden Ort und Rahmen für die 90-minütigen Treffen. [Weiterlesen]
 

Stark, entspannt und voller Energie – Der Weg zu mehr Wohlbefinden für junge Frauen in Wilhelmshaven
Ab dem 20. November wurden in fünf Terminen gemeinsam mit Streetworkerinnen und Sozialpädagoginnen der Stadt Wilhelmshaven junge Frauen bei Herausforderungen im Alltag unterstützt, um ihre Selbstwirksamkeit zu stärken. Methodisch unterstützt wurde das Angebot durch Achtsamkeitsübungen nach dem „Züricher Ressourcenmodell“. Zusätzlich wurden leichte Entspannungsübungen vermittelt und Raum zum Austausch untereinander gegeben. Das Angebot konnte durch die Begleitung einer Ernährungsberaterin abgerundet werden, die wertvolle Tipps zu Ernährungsfragen in Einzelgesprächen gab. [Weiterlesen]
 

Bewegung leicht gemacht: Niedrigschwelliges Angebot im Arbeitslosenzentrum Nordenham
In Kooperation mit Übungsleiterinnen des SV Phiesewarden wurden vom 3. Dezember bis 18. Dezember in drei Terminen leichte Bewegungsübungen in Nordenham vermittelt. Durch niedrigschwellige Übungen im Stehen oder auf einem Stuhl konnte ein Angebot für alle Altersklassen geschaffen werden, welches sich für die Teilnehmenden auch nach dem Kursende gut in den Alltag einbauen lässt. Das Angebot wurde im und mit dem Arbeitslosenzentrum Nordenham angeboten, um einen einfachen und direkten Zugang für interessierte Personen zu ermöglichen. [Weiterlesen]
 

Kochen ist Männersache?! - Erwerbslose starten durch in der Küche der Fabi in Wolfsburg
In der Familienbildungsstätte Wolfsburg wurde ein Kochkurs speziell für erwerbslose Männer ins Leben gerufen. Ziel des Angebots ist es, die absoluten Basics des Kochens zu vermitteln. In den Kurs wurden erwerbslose Männer gelotst, die in der FIT-Beratung berichteten, allein zu leben und Schwierigkeiten dabei zu haben, sich gesund zu ernähren. Der Kurs soll dies ändern - mit Spaß, praktischen Tipps und mehr Selbstvertrauen in der eigenen Küche. Der Auftakt im Oktober war vielversprechend: Sieben Männer im Alter von 18 bis 30 Jahren fanden sich zu den ersten Terminen ein. Die Gruppe verstand sich auf Anhieb gut und die Ernährungsberaterin Jemima Koch führte die Gruppe mit konkreten Routinen durch den Kurs, sodass die Teilnehmer direkt zuhause weiterkochen konnten. [Weiterlesen]
 

Kurse zur Stressbewältigung für Frauen* in Bremer Quartieren
In Kooperation mit dem Haus der Familie Hemelingen und dem Mütter- und Familienzentrum Huchting fanden in Bremen seit Oktober zwei Kurse zum Thema Stressbewältigung für Frauen statt. Unter dem Motto „Zeit für dich – weniger Stress, mehr Entspannung“ und unter Anleitung der Kursleiterin Joni Hecker konnten die Teilnehmerinnen verschiedene Übungen aus den Bereichen Stressbewältigung und Entspannung kennenlernen. Während die Teilnehmerinnen in Huchting dabei vor allem Angebote aus den Bereichen Bewegung und Yoga vertieften, lag der Fokus in Hemelingen stärker auf den Bereichen Achtsamkeit und Selbstfürsorge.

Neues für die Praxis

Neues für die Praxis

Handouts zur Kurzwahl Gesundheit
Die letzte Veranstaltung der Telefonfortbildung Kurzwahl Gesundheit im Dezember hat zum Thema „Interkulturelle Kommunikation – ressourcenorientierte Beratung“ stattgefunden. Alle Handouts der Veranstaltungsreihe Kurzwahl Gesundheit können Sie auf unserer Homepage im Handout-Archiv abrufen. Alternativ können Sie sich für den Verteiler anmelden und bekommen im Nachgang jeder Veranstaltung das Handout per E-Mail zugesendet. [Weiterlesen]
 

Vielfalt in der Gesundheitsaufklärung: Portal bietet Infos in über 40 Sprachen
Auf dem Portal Migration und Gesundheit stehen neue Publikationen und Informationsmaterialien zu verschiedenen Gesundheitsthemen in über 40 Sprachen bereit. Das Informationsangebot wird regelmäßig aktualisiert und um weitere Gesundheitsthemen ergänzt. Derzeit finden Sie dort Inhalte zu den Themen Gesundheitswesen, Gesundheit und Vorsorge, Pflege sowie Sucht und Drogen. [Weiterlesen]
 

Wie Jobcenter die psychische Gesundheit von Geflüchteten wahrnehmen und mit Beeinträchtigungen umgehen
Dieser Artikel handelt von der psychischen Gesundheit geflüchteter Menschen und der Rolle der Jobcenter bei ihrer Betreuung. Obwohl viele Geflüchtete als resilient wahrgenommen werden, vermuten Fachkräfte dennoch häufig psychische Belastungen wie Depressionen oder Traumafolgestörungen. Die Jobcenter stehen vor Herausforderungen wie Sprachbarrieren, fehlender Anerkennung von Qualifikationen und mangelnden Strategien im Umgang mit psychischen Problemen. Der Artikel beleuchtet, wie Jobcenter mit diesen Herausforderungen umgehen können und welche Strukturen dabei eine Rolle spielen. [Weiterlesen]

Veranstaltungshinweise

Veranstaltungshinweise

Veranstaltungshinweise aus dem teamw()rk-Programm

Kurzwahl Gesundheit, kostenlose Telefonfortbildung 

  • 07.01.2026: Die Veranstaltung im Januar fällt aus!
  • 04.02.2026: Selbstwirksamkeit
  • 04.03.2026: Soziale Ängste/ Soziale Phobien

Kontakt: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V., E-Mail: teamwork@gesundheit-nds-hb.de, Internet: teamw()rk für Gesundheit und Arbeit Niedersachsen

Veranstaltungshinweise aus der LVG & AFS

21.01.2026: Unsere Arbeit neu erzählt: Storytelling in der Gesundheitsförderung und Prävention, online, E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de, Internet: Unsere Arbeit neu erzählt: Storytelling in der Gesundheitsförderung und Prävention

23.02.2026: Teilhabe versus Selbstbestimmung – wie Teilhabe und rechtliche Selbstbestimmung in Einklang gebracht werden können, online, E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de, Internet: Teilhabe versus Selbstbestimmung – wie Teilhabe und rechtliche Selbstbestimmung in Einklang gebracht werden können

25.02.2026: Workshop „Gesundheit im Quartier“ Brücken bauen für Gesundheit und Quartiersentwicklung, Hannover, E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de, Internet: Workshop „Gesundheit im Quartier“ | Brücken bauen für Gesundheit und Quartiersentwicklung

FOKUS Gesundheit

10.02.2026:  Negatives hören, Positives bewirken – Strategien für den gesunden Umgang mit Negativität in der Beratung, online, E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de, Internet: Negatives hören, Positives bewirken – Strategien für den gesunden Umgang mit Negativität in der Beratung

18.02.2026: Emotionen im Fokus - Wie Gefühle Beratungsprozesse bewegen können, online, E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de, Internet: Emotionen im Fokus – Wie Gefühle Beratungsprozesse bewegen können

19.03.2026: Im Fragen liegt die Antwort – Systemische Fragetechniken Für die Beratung, online, E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de, Internet: Im Fragen liegt die Antwort – Systemische Fragetechniken für die Beratung

Bundesweite Veranstaltungshinweise

15.01.2026: Menschen mit Behinderung und Suchterkrankung. Problematischen Konsum erkennen, ansprechen und Unterstützungsangebote kennenlernen, online, Kontakt: Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V., E-Mail: veranstaltungen@hag-gesundheit.de, Internet: Menschen mit Behinderung und Suchterkrankung

16.-17.03.2026: Kongress Armut und Gesundheit 2026 | "Gesundheit ist politisch! Was ist uns Chancengerechtigkeit als Gesellschaft wert?“, Berlin, Kontakt: Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V., E-Mail: kongress@gesundheitbb.de, Internet: Kongress Armut und Gesundheit 2026 | "Gesundheit ist politisch!"

19.-20.03.2026: Bundessymposium des Gesunde Städte-Netzwerks „40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?“, Hannover, Kontakt: Region Hannover, E-Mail: gesundheitsfoerderung@region-hannover.de, Internet: www.eveeno.com/gsn2026

Good to know

Good to know

Gemeinsam gegen Ausgrenzung: Initiative von 52 Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen
Die geplante Bürgergeldreform sorgt für massive Kritik: 52 Organisationen warnen vor dem erwarteten Sozialabbau und härteren Sanktionen für Menschen in Erwerbslosigkeit. Auch die geplanten Änderungen für Geflüchtete aus der Ukraine stehen in der Kritik, unter anderem ihre medizinische Versorgung würde drastisch eingeschränkt. Expert:innen sehen steigende Armut und gesundheitliche Risiken für die gesamte Gesellschaft. Die Verbände fordern eine Politik, die den Zusammenhalt stärkt, statt das Existenzminimum zu gefährden. [Weiterlesen]
 

Weg aus der Arbeitslosigkeit führt oft nur in atypische Beschäftigungen
Eine Studie des IAB zeigt: Zwar finden viele Menschen in Erwerbslosigkeit wieder in Arbeit, doch meist in atypische Beschäftigungen wie Teilzeit, befristete Beschäftigung oder Minijobs. Nur etwa 22 Prozent erreichen nach vier Jahren eine unbefristete Vollzeitstelle. Besonders SGB-II-Beziehende haben geringe Chancen auf stabile Beschäftigungsverhältnisse. Die Ergebnisse unterstreichen den Bedarf an gezielter Qualifizierung und Förderung, um eine dauerhafte Beschäftigung zu erreichen. [Weiterlesen]
 

Studie: Bürgergeld reicht oft nicht für menschenwürdiges Leben
Eine aktuelle Studie des Paritätischen Gesamtverbands zeigt, dass rund die Hälfte der Bürgergeldempfänger:innen in materieller Not lebt. Zahlreiche Betroffene können sich weder regelmäßige warme Mahlzeiten noch neue Möbel oder ein zweites Paar Schuhe leisten. Obwohl die Regelsätze in den vergangenen Jahren erhöht wurden, reichen sie laut der Studie weiterhin nicht aus, um ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Der Verband fordert daher eine spürbare Erhöhung der Leistungen, um Armut nachhaltig zu verringern. [Weiterlesen]
 

Totalverweigerer im Bürgergeldsystem: Viel Lärm um Nichts?
Die IAB-Studie untersucht die rätselhafte Figur des „Totalverweigerers“ im Bürgergeld-System – eine Person, die angeblich jede zumutbare Arbeit ablehnt. Obwohl sie politisch und medial stark diskutiert wird, zeigt die Forschung: In der Praxis existiert sie kaum. Trotzdem beeinflusst diese Vorstellung die Arbeit in Jobcentern und prägt gesellschaftliche Debatten. Die Studie lädt dazu ein, hinter die Schlagzeilen zu blicken und die Realität nüchtern zu betrachten. [Weiterlesen]
 

Vom Bürgergeld zur Grundsicherung: Synopse zum Referenten-Vorentwurf des 13. SGB II-Änderungsgesetzes
In dieser Fachinformation erläutert der Paritätische Wohlfahrtsverband, wie sich das Bürgergeld konkret verändern würde, wenn die Bundesregierung ihr jüngst bekannt gewordenes Gesetzesvorhaben (13. SGB II-ÄndG) umsetzen würde. Die vorgesehenen Änderungen auf den knapp 100 Seiten werden im Text deutlich dargestellt. [Weiterlesen]
 

Jobcenter-Stories: Das Geschäft mit den Arbeitslosen
Der Artikel demonstriert die Herausforderungen eines Systems, das eigentlich erwerbslose Menschen unterstützen soll. Statt nachhaltiger Qualifizierung erhalten viele Betroffene jedoch oft ungeeignete Maßnahmen, die kaum zur beruflichen Eingliederung beitragen. Persönliche Geschichten zeigen, wie Menschen durch Bürokratie und wenig zielführende Weiterbildungsangebote ausgebremst werden. Dabei entsteht der Eindruck, dass das System selbst mehr auf echte Beschäftigung setzen müsste. [Weiterlesen]
 

IAB-Studie: Verbesserte gesundheitliche Lage durch "Teilhabe am Arbeitsmarkt":
Die Studie zeigt, dass langzeiterwerbslose Menschen von geförderten Jobs und begleitendem Coaching im Rahmen des Instruments „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ gesundheitlich spürbar profitieren, da ihnen die zusätzliche Unterstützung mehr Stabilität und Orientierung gibt. Viele von ihnen berichten, dass sie sich im Alltag insgesamt wohler fühlen und ihr Zustand sich deutlich verbessert hat. [Weiterlesen]

teamw()rk für Gesundheit und Arbeit wird gefördert vom GKV-Bündnis für Gesundheit. Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. ist durch die gesetzlichen Krankenkassen in Niedersachsen und Bremen mit der Umsetzung auf Landesebene und der Prozessbegleitung vor Ort beauftragt.

GKV-Bündnis für Gesundheit

Alle bisherigen Newsletter finden Sie auf unserer Homepage im Archiv unter:
www.gesundheit-nds-hb.de/newsletter/newsletter-gesundheit-und-erwerbslosigkeit

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.