LITERATUR UND MEDIEN
Artikel in Prävention und Gesundheitsförderung: Wohl.Fühlen – Klima und Gesundheit. Informationsgrad und Sensibilisierung von Bewohnenden
Die Evaluationsergebnisse des Projektes Wohl.Fühlen – Klima und Gesundheit (LVG & AFS, BARMER, HS Hannover) wurden in der Fachzeitschrift Prävention und Gesundheitsförderung veröffentlicht. Es wurde untersucht, über welches Wissen Bewohnende und Tagesgäste in den teilgenommenen (teil)stationären Pflegeeinrichtungen zu gesundheitlichen Auswirkungen und Schutzmaßnahmen bei Hitze verfügen und wie hitzebedingte Belastungen wahrgenommen werden.
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Neuauflage des Hitzeknigge für Bremen und Bremerhaven
In diesem Infoheft, das für Menschen über 65 gedacht ist, gibt es alle Infos und Tipps zum Verhalten bei Hitze. Im regionalen Teil zu Bremen oder Bremerhaven gibt es ergänzend lokale Infos. Den Hitzeknigge können Sie digital auf der Seite des Hitzeportal lesen und herunterladen oder über hap@gesundheitsamt.bremen.de für ihre Organisation bestellen. Bitte geben Sie dabei die Lieferadresse und gewünschte Menge an.
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Beitrag Deutsches Ärzteblatt: Niedersächsische Minister: Pandemievorsorge nicht vernachlässigen
Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi und Wissenschaftsminister Falko Mohrs warnen davor, die Pandemievorsorge durch Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen zu schwächen. Sie fordern, den Öffentlichen Gesundheitsdienst, Forschung und Krisenvorsorge langfristig zu stärken, da zukünftige Gesundheitskrisen als wahrscheinlich gelten und das Gesundheitssystem widerstandsfähig bleiben müsse.
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Podcast: Klimafreundlich, lecker, alltagstauglich: So gelingt die Verpflegung von morgen (DGE)
In der neuen Episode des Podcast „Zu Tisch, bitte!“ geht es um die Frage, wie die Gemeinschaftsverpflegung in Kitas und Senioreneinrichtungen zugleich gesund, lecker und klimafreundlich gestaltet werden kann. Hierzu sprechen die Hosts des Podcast von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) Sektion Niedersachsen und der Vernetzungsstelle Seniorenernährung mit Gloria Sindermann vom KiSs-Projekt (Klimaschutz in der Sozialwirtschaft stärken).
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The medical competency training “climate-sensitive health counseling” – an interdisciplinary approach in planetary health education
An der Universität Augsburg wurde ein neues Lehrformat zur klimabezogenen Gesundheitsberatung entwickelt und ab 2023 in das Medizinstudium integriert, das Wissen zu Umweltveränderungen, deren Gesundheitsfolgen sowie Kommunikations- und Ethikkompetenzen vermittelt. Die Lehrmaterialien wurden öffentlich zugänglich gemacht und das Format auf Basis von Feedback von Studierenden und Lehrenden weiterentwickelt. (englisch)
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Navigating environmental health information: An interview study on environmental health literacy with socially disadvantaged groups
In einer Interviewstudie der Universität Bielefeld mit deutschsprachigen Erwachsenen in sozial herausfordernden Lebenslagen wurde untersucht, wie Umwelt- und Gesundheitsinformationen wahrgenommen, verstanden und bewertet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Informationen verständlich, visuell ansprechend und zielgruppengerecht aufbereitet sein sollten, da sie häufig zufällig wahrgenommen werden und staatliche Stellen zwar als besonders vertrauenswürdig, aber oft als schwer verständlich gelten. (englisch)
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Neue Ausgabe der Zeitschrift UMID: Umwelt und Mensch – Informationsdienst (BfS, BfR, RKI, UBA)
Die UMID-Ausgabe 01/2026 behandelt die Möglichkeiten und Grenzen der Abwassersurveillance am Beispiel der Influenzaviren. Weitere Schwerpunkte sind die Ergebnisse der Umweltbewusstseinsstudie 2024 sowie von der Kommission Environmental Public Health formulierte Strategien zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Darüber hinaus werden Erkenntnisse zum kommunalen Management invasiver Arten und zu pollenbedingten Gesundheitsrisiken vorgestellt.
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Think-piece: From tobacco to Big Tech
Ein neues Impulspapier von CPHP, der Universität Bayreuth und weiteren Autor:innen zeigt, wie stark kommerzielle Interessen – von Tabak über Lebensmittel bis Big Tech – Gesundheit, Umwelt und Klima beeinflussen. Es fordert deshalb eine grundlegende Neuausrichtung staatlichen Handelns hin zu stärkerer Regulierung und dem Schutz von Gesundheit und planetarer Stabilität.
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Broschüre Stechmücken: Erkennen, Vorbeugen, Handeln (BIÖG)
Die Broschüre bietet Informationen zu Stechmücken, einschließlich der Asiatischen Tigermücke, und zu Ansteckungsrisiken mückenübertragener Krankheiten in Deutschland. Sie enthält außerdem Tipps zum Schutz vor Mückenstichen zeigt auf wie sich die Ausbreitung invasiver Stechmücken-Arten eindämmen lässt.
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Studie: Extreme Hitze kostet Deutschland Milliarden und lähmt Wirtschaftswachstum
Eine Analyse von Allianz Trade zeigt, dass extreme Hitze die deutsche Wirtschaft bis 2030 stark belasten könnte – mit möglichen Verlusten von bis zu 131 Milliarden US-Dollar und BIP-Einbußen von bis zu 3 %. Hauptursache sind sinkende Produktivität und steigende Energiekosten, während Deutschland trotz mittlerer Betroffenheit im europäischen Vergleich als strukturell unzureichend auf zunehmende Hitzewellen vorbereitet gilt.
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Neue Ergebnisse PACE-Studie (Planetary Health Action Survey)
Die letzte PACE-Befragung April 2026 zeigt eine stabile, aber widersprüchliche Klimahaltung in der Bevölkerung: Die grundsätzliche Bereitschaft für Klimaschutz und die Zustimmung zu Maßnahmen bleiben seit Jahren weitgehend konstant. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen in staatliches Handeln auf einen Tiefstand, wodurch Klimaschutz zunehmend als individuelle statt politische Aufgabe wahrgenommen wird. PACE ist ein Projekt am Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt und des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin.
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Expert insights into the health and societal risks of a potential AMOC collapse in Europe: Focus on Germany
Eine qualitative Studie mit 17 Expert:innen untersucht die möglichen Folgen eines Zusammenbruchs der Atlantischen Umwälzströmung (AMOC) für Gesundheit und Gesellschaft in Europa, insbesondere in Deutschland. Die Ergebnisse deuten auf steigende Gesundheitsrisiken, Belastungen für das Gesundheitswesen, Gefahren für die Ernährungssicherheit sowie zunehmende psychosoziale und gesellschaftliche Spannungen hin und unterstreichen die Notwendigkeit von Klimaschutz und Vorsorgemaßnahmen.
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Wirtschaftliche Folgen von Hitze
Eine Umfrage von KLUG, GLS Investment und dem Investorennetzwerk Shareholders for Change mit 22 Firmen zeigt, dass viele Unternehmen die Risiken von Hitze zwar erkennen, aber nur unzureichend systematische Hitzeschutzmaßnahmen umsetzen.
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Buch “Wirkliches und Mögliches in der Klimakrise – Perspektiven der Sozialwissenschaften in ökologischen Wandel”
Das Buch analysiert die multiplen Krisen des Anthropozäns – Klimawandel, Biodiversitätsverlust und soziale Spaltungen – und plädiert für eine grundlegende Neujustierung von Wissenschaft und Gesellschaft. Es zeigt, wie Natur und menschliche Aktivitäten untrennbar verwoben sind, und betont die Notwendigkeit von Dekarbonisierung sowie sozial-ökologischen Transformationen. Zudem verbindet es existenzielle Risiken mit politischen und ethischen Fragen und entwirft Visionen für eine resilientere und gerechtere Zukunft.
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Bei längerer Hitze gibt es deutlich mehr Krankmeldungen
Bei länger anhaltenden Hitzeperioden kommt es zu deutlich mehr Krankmeldungen. Eine Untersuchung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung zeigt, dass die Zahl der Krankheitsfälle an einem durchschnittlichen Hitzetag um etwa 3,5 Prozent zunimmt. Nach sieben Hitzetagen beträgt der Anstieg bereits 10,8 Prozent.
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Bündnis fordert Nachhaltigkeitsstrategie für das Gesundheitswesen
Ein Bündnis aus 37 Organisationen fordert eine verbindliche Nachhaltigkeitsstrategie für das deutsche Gesundheitswesen, um dessen langfristige Finanzierbarkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Das vorgelegte Eckpunktepapier adressiert Handlungsfelder wie Governance, Prävention, Versorgungsplanung und Ressourcenschonung, um Über-, Unter- und Fehlversorgung zu vermeiden.
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Hitzewellen könnten Mortalitätsrisiko bei Menschen mit Diabetes erhöhen
Laut vorläufigen Ergebnissen eines Cochrane-Reviews steigt bei Hitzewellen das Sterberisiko für Menschen mit Diabetes, zudem sind mehr diabetesbedingte Krankenhausaufenthalte möglich. Die Daten wurden von Sabrina Schlesinger vom Deutschen Diabetes Zentrum auf dem Diabeteskongress präsentiert. Bei anhaltend hohen Emissionen könnten in Berlin Temperaturen bis 42 °C und bis zu 16 Hitzetage pro Jahr auftreten.
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