Gesundheitsregionen Niedersachsen

Liebe Leser:innen,

es vorweihnachtet schon wieder sehr. Für die Kommunen in Niedersachsen heißt das in diesem Jahr auch: Die aktuelle Förderrichtlinie der Gesundheitsregionen steht kurz vor ihrem Ende. Gut, dass auf Weihnachten der Jahreswechsel folgt und damit der nahtlose Übergang in die Phase der neuen Richtlinie, die das Land Niedersachsen gerade auf den Weg gebracht hat. Den Gesundheitsregionen ist damit auch in den kommenden fünf Jahren die Unterstützung des Landes und aller weiteren Kooperationspartner gewiss. Neben Weihnachten und Silvester ein zusätzlicher Grund, der in diesen ersten Winterwochen zum Feiern einlädt.

Mehr Infos dazu und viele weitere Einblicke in die Gesundheitsregionen Niedersachsen finden Sie wie immer hier im Newsletter.

Wir wünschen Ihnen wie immer viel Freude beim Lesen!

Herzliche Grüße
Dr. Marius Haack, Dr. Maren Preuß
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. HB e. V.

Aktuelles von der Landesebene

Neue Förderrichtlinie Gesundheitsregionen Niedersachsen ab 01. Januar 2026
Seit dem 01. Januar 2014 fördert das Land Niedersachsen die Gesundheitsregionen, um die Verzahnung zwischen medizinisch ambulanter, stationärer, rehabilitativer und pflegerischer Versorgung und Gesundheitsförderung voranzubringen. Inzwischen beteiligen sich die Mehrheit der Landkreise und kreisfreien Städte sowie die Region Hannover an diesem Förderprogramm. Die aktuelle Richtlinie in Niedersachsen läuft zum 31. Dezember 2025 aus. Die neue Richtlinie knüpft nahtlos an und gilt ab dem 01. Januar 2026 für weitere fünf Jahre. Das Land Niedersachsen und alle weiteren Kooperationspartner (AOK Niedersachsen, Ärztekammer Niedersachsen, BKK Landesverband Mitte, IKK classic, Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, Verband der Ersatzkassen e. V.) unterstützen das Programm mit großem Engagement und großer Überzeugung weiter. Wir freuen uns auf die nächsten fünf erfolgreichen Jahre in den Gesundheitsregionen Niedersachsen.
Die neue Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Gesundheitsregionen in Niedersachsen ist hier zu finden.

Aktuelles aus den Gesundheitsregionen

Gesundheitsregion Celle
Am 29. Oktober 2025 feierte die Gesundheitsregion Celle ihr 10-jähriges Bestehen unter dem Motto „Gemeinsam für die Gesundheit von morgen“ im Rahmen einer Gesundheitskonferenz. Prof. Frielitz von der TU Magdeburg präsentierte digitale Möglichkeiten, beispielsweise eine App, die jungen Krebspatient:innen Fahrten ins Krankenhaus erspart (KULT-SH). Vorgestellt wurden auch techped und ViDiKi, sowie ein mehrsprachiger Avatar, der über die Masernimpfung aufklärt. 

Es folgte eine lebhafte Diskussion zu den Themen Finanzierbarkeit, Akzeptanz, Datenschutz und Schnittstellenproblematik. Frau Gerlach, Hausärztin aus Scheeßel, stellte ihre Avatarpraxis vor: Softwarelösungen für Terminplanung, Dokumentation und Kommunikation erleichtern die Arbeit des Verwaltungspersonals; die medizinische Versorgung erfolgt KI-gestützt (Anamnese, Diagnostik) und klassisch in Präsenz oder als „invertierte Videosprechstunde“.

Das hybride Arbeitsmodell ermöglicht die ortsübergreifende Fachkräftegewinnung und flexible Arbeitszeitgestaltung. Abschließend wurden Anregungen für zukünftige Arbeitsthemen gesammelt.
 

Gesundheitsregion Delmenhorst
Mit unserer neuen Fachbereichsleitung Olaf Meyer Helfers haben wir frischen Wind erwartet und erhalten, wie wir auf unserer Gesundheitskonferenz zum Thema Klima – Psyche und Gesundheit bereits feststellen konnten. Das Thema hat es mehr denn je verdient, in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken. Besonders erfreulich war dabei auch die Beteiligung der Koordinatorin der vier Nachbarschaftsbüros und der kommunalen Siedlungsbaugesellschaft und der Stadtwerke. Die Veranstaltung machte neben vielen anderen Punkten deutlich, welch große und für viele überraschend einfache Möglichkeiten der CO2-Ersparnisse im Alltag bestehen.
Der Start des Projektes „Notfallhebamme“ erfolgte nach Vorbereitungen im Mai und wartet zum Ende des Jahres auf die geplante Zwischenauswertung. Das Projekt „Kinder psychisch kranker Eltern“ geht nach Durchführung einer Weiterbildungsrunde und eines eigens erstellten Curriculums in Kitas, Schulen und Arztpraxen in die Auswertung.
 

Gesundheitsregion Emsland
Die Gesundheitsregion Emsland freut sich über personelle Verstärkung: Seit dem 01. August 2025 unterstützt Daniela Fischer die Geschäftsstelle.

Am 03. September 2025 hat der Landkreis Emsland anlässlich der Gesundheitskonferenz „Weg vom Fenster oder (aktiv) mittendrin? Gegen Einsamkeit in sorgenden Gemeinschaften“ zum 30-jährigen Jubiläum des Beirats für Seniorinnen und Senioren im Landkreis Emsland den Wettbewerb „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ gegen Einsamkeit ins Leben gerufen. Gesucht werden sowohl bestehende Projekte, die erfolgreich Begegnungen schaffen, als auch neue Konzepte, die das Potenzial haben, im Landkreis umgesetzt zu werden. Entscheidend ist, dass sie einen Beitrag leisten, Einsamkeit zu verringern und das soziale Miteinander zu stärken. 

Eine Jury wird die eingereichten Beiträge bewerten. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2026. Weitere Informationen finden Sie hier.
 

Gesundheitsregion Göttingen / Südniedersachsen
Unter dem Motto „Gesunde Führung” fand am 03. September 2025 das 4. BGM Forum Südniedersachsen im Coworking Space von pro office in Göttingen statt. Rund 60 Teilnehmende aus Unternehmen, Verwaltung und Gesundheitswesen nutzten die Gelegenheit, um sich über innovative Ansätze für eine gesundheitsförderliche Führung auszutauschen.

Die Gesundheitsregion Göttingen / Südniedersachsen hat die Broschüre „Gesundheit in Balance" neugestaltet. Diese umfasst die Themen gesunder Alltag und gesunder Arbeitsplatz, mentale Gesundheit, Stressmanagement, guter Schlaf, Freizeitgestaltung und einige Rezepte für gesundes Genießen. Die Broschüre ist in der Geschäftsstelle erhältlich. Hier kann man einen Blick in die Broschüre werfen. 

In drei Flyern in Leichter Sprache informiert das Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen über die Krankheit Depression. Jeder Landkreis der Gesundheitsregion Göttingen / Südniedersachsen hat einen eigenen Flyer: Holzminden, Northeim und Göttingen. Es gibt Telefonnummern von Kliniken und von Beratungsstellen. Die Notfallnummern stehen auch im Flyer. Das Design wurde erneuert und überarbeitet.
 

Gesundheitsregion Heidekreis
Anfang November fand die Gesundheits- und Pflegekonferenz des Landkreises Heidekreis unter dem Motto „Gesundheitsversorgung der Zukunft: Chancen der Digitalisierung“ statt. Über 100 Fachleute aus Gesundheits- und Pflegewesen, Politik, Verwaltung sowie weitere Interessierte kamen zusammen, um Wege für eine zukunftsfähige Versorgung zu diskutieren. Der Impulsvortrag „Praxis der Zukunft“ zeigte eine digitalisierte Landarztpraxis als konkretes Modell für innovative Abläufe.

 In den anschließenden Fachvorträgen wurden digitale Innovationen wie KI in der Diagnostik, kluge Praxisorganisation mit Erfahrungsberichten von VERAH und NäPa, die Telematikinfrastruktur, aktuelle Förderprogramme und die App „Mobile Retter“, die ab 2026 im Kreis eingeführt wird, präsentiert. Zudem wurde die künftige Versorgungsstruktur im Heidekreis vorgestellt, die maßgeblich durch den Neubau des Heidekreis Klinikums und den damit verbundenen Umstrukturierungen beeinflusst wird. Die Präsentationen und ein Kurzfilm sind hier verfügbar.


Gesundheitsregion Osnabrück
Im Rahmen des im Juni gestarteten Projektes „SepSOS – Sepsis Strategie Osnabrück“ wurden bereits wichtige Meilensteine erreicht. Ziel des Projektes ist, die Sterblichkeit und langfristige gesundheitliche Folgen von Sepsis durch umfassende Aufklärung und Sensibilisierung zu reduzieren. Dabei sind insbesondere medizinisch-pflegerisches Fachpersonal und die Bevölkerung im Blick.

Es wurden erste Kontakte zu Bildungseinrichtungen im Bereich Pflege aufgenommen, eine Projektmesse besucht und die ersten Schulungen in stationären Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten durchgeführt. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, das frühzeitige Erkennen von Sepsis zu verbessern und die richtigen Behandlungsschritte rasch einzuleiten. Durch die intensiven Schulungen wird das Fachpersonal vor Ort befähigt, Sepsis-Symptome schnell zu identifizieren und umgehend zu handeln. Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer:innen bestätigen die Notwendigkeit und Relevanz dieser Aufklärungsoffensive. Weitere Veranstaltungen und Kooperationen sind bereits in Planung.


Gesundheitsregion Region Hannover
Am 12. September 2025 fand die Auftaktveranstaltung der neu initiierten Arbeitsgruppe Gesundheitskompetenzbildung statt. Themenbezogene Impulsvorträge leiteten in eine Arbeitsphase über, in der die Teilnehmenden Anregungen und künftige Arbeitsschwerpunkte sondierten: Demnach ist Gesundheitskompetenz als ein Prozess des lebenslangen Lernens zu verstehen, der permanent mitgedacht und in der Region Hannover möglichst systematisch vermittelt werden sollte. Orte für entsprechende Interventionen könnten Schulen, Arbeitsplätze oder Vereine sein. Eine Bestands- und Best-Practice-Analyse bestehender Angebote ist angeraten. Menschen mit Migrationshintergrund könnten zudem eine potenzielle Zielgruppe sein, da sie ganz unterschiedliche sozio-kulturelle Vorerfahrungen und Herangehensweisen hinsichtlich der Gesundheitsversorgung aus ihren Heimatländern mitbringen.
Das erste Treffen der neu initiierten Arbeitsgruppe Gesundheitskompetenzbildung ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen.
Seit Anfang Oktober 2025 wird die Geschäftsstelle der Gesundheitsregion Region Hannover durch Sinja Gatting (Koordination) unterstützt.


Gesundheitsregion Rotenburg (Wümme)
Die Gesundheitsregion Rotenburg (Wümme) stärkt mit dem Projekt „Community Health Nursing für ein besseres Leben mit Demenz“ bedarfsgerechte Versorgungsstrukturen: Angesichts steigender Erkrankungszahlen, rücken die Versorgung von Menschen mit Demenz und die Entlastung ihrer Angehörigen in den Fokus. Eine Analyse regionaler Unterstützungsbedarfe, der Ausbau hilfreicher Angebote und eine enge Vernetzung mit Akteur:innen im Gesundheitswesen bilden die Grundlage des Projekts. Ziel ist es, bessere Orientierung im Gesundheitssystem zu schaffen, die Zusammenarbeit zu stärken und die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern.

Eine Community Health Nurse – ein Beruf, der pflegerische Kompetenz mit Expertise in der öffentlichen Gesundheitsversorgung verbindet – führt das Projekt in Trägerschaft der OsteMed Bremervörde durch. Weitere Informationen zum Projekt und die Kontaktdaten zur Community Health Nurse finden sich hier.


Gesundheitsregion Schaumburg
Am 09. September 2025 wurde das Demenznetzwerk Schaumburg gegründet. Damit streben die Kooperationspartner Agaplesion Ev. Klinikum Schaumburg, der Arbeitskreis Leben mit Demenz, der Senioren- und Pflegestützpunkt gemeinsam mit der Gesundheitsregion Schaumburg als Geschäftsstelle eine wertgeschätzte und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen an. Zudem sollen Betroffene und ihre Bezugspersonen gestärkt, Hilfsangebote sichtbar gemacht und neue Wege der Unterstützung eröffnet werden. Vernetzung, Austausch und Sensibilisierung der Öffentlichkeit stehen dabei im Mittelpunkt der Arbeit.

Der Landkreis Schaumburg möchte die strategische Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderarmut und Armutsprävention forcieren und macht sich mit dem Aufbau von Präventionsketten auf den Weg, Schaumburger Kindern unabhängig von ihrem sozioökonomischen Status ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. Die Fachbereiche Gesundheit, Jugend, Bildung und Soziales sollen stärker verknüpft und mehr Sensibilität für den Zusammenhang von Armut, Gesundheit und Teilhabe erreicht werden – zunächst landkreisintern.


Gesundheitsregion Vechta
Der Verein Perspektive: Pflege! e.V. und der Landkreis Vechta planen – vorbehaltlich der Fördermittelzusage – zum 01. März 2026 das Projekt „StayCare“. Ziel ist es, die hohen Abbruchquoten in der Pflegeausbildung zu senken und Auszubildende besser zu unterstützen. StayCare verbindet sozialpädagogische Begleitung, niedrigschwellige Beratung und praxisnahe Workshops mit digitalen Lernangeboten. An den vier beteiligten Pflegeschulen sollen feste Beratungszeiten, Schulungen zu Resilienz, Kommunikation und Stressbewältigung sowie Lernimpulse für den Ausbildungsalltag angeboten werden. Das Projekt berücksichtigt die unterschiedlichen Bedürfnisse der vielfältigen Auszubildenden und schafft neue Strukturen, da Schulsozialarbeit an nicht öffentlichen Berufsschulen bislang nicht refinanziert wird.
Der Landkreis Vechta stärkt die ambulante medizinische Versorgung mit umfassenden Förderangeboten für Studierende und Ärzt:innen. Medizinstudierende können Famulaturen, Hospitationen und das Praktische Jahr im Landkreis absolvieren und erhalten Zuschüsse zu Fahrt- und Unterkunftskosten. Zusätzlich beteiligt sich der Landkreis am Stipendienprogramm der Schwester-Euthymia-Stiftung und unterstützt so ein Medizinstudium an der Karls-Universität Prag. Für angehende und niedergelassene Ärzt:innen bietet eine neue Richtlinie finanzielle Hilfen bei Praxisübernahmen und Niederlassungen, darunter monatliche Zuschüsse, die Förderung von Umzugskosten sowie die Beteiligung an Renovierungs- und Digitalisierungskosten. Ergänzend begleitet die Gesundheitsregion gemeinsam mit der Arztberatung Nordwest bei Standortsuche, Praxisgründung und Übergabe. Mit diesen Angeboten schafft der Landkreis attraktive Rahmenbedingungen und sorgt für eine langfristig gesicherte medizinische Versorgung vor Ort.

Veranstaltungen

Gesundheitskonferenzen in den Gesundheitsregionen (bisher geplant)
 

Gesundheitskonferenz Osnabrück
06. Mai 2026, Osnabrück
 

Gesundheitskonferenz Grafschaft Bentheim
06. Mai 2026, Nordhorn
 

Gesundheitskonferenz Gifhorn
23. September 2026, Gifhorn
 

Gesundheitskonferenz Wolfsburg
19. November, Wolfsburg
 

Weitere Veranstaltungstipps
 

Unsere Arbeit neu erzählt: Storytelling in der Gesundheitsförderung und Prävention
21. Januar 2026, online
>>>mehr
 

Nachhaltige kommunale Bewegungsförderung: ein Selbstläufer?
21. Januar 2026, Bremen
>>>mehr
 

Wohl.Fühlen in herausfordernden Zeiten – Präventionsimpulse für die Pflege
22. Januar 2026, Hannover
>>>mehr
 

4. Schaumburger Fachtag Pflege
27. Januar 2026, Stadthagen
>>>mehr
 

Gut vorbereitet? Bevölkerung und Pflege im Katastrophenfall
28. Januar 2026, Oldenburg
>>>mehr
 

8. Versorgungsdialog – Primärversorgung weiter gedacht
04. Februar 2026, Hannover
>>>mehr
 

Gesundheit im Quartier – Brücken bauen für Gesundheit und Quartiersentwicklung
25. Februar 2026, Hannover
>>>mehr
 

Klima und Umwelt – ein Thema für die gesundheitsbezogene Soziale Arbeit?!
02. März 2026, online
>>>mehr
 

Kongress Armut und Gesundheit 2026 – Gesundheit ist politisch
16. und 17. März 2026, Berlin
>>>mehr

Bundessymposium des Gesunde Städte-Netzwerks in der Region Hannover
19. und 20. März 2026, Hannover
>>>mehr

Wissenswertes

Hilfe für Pflegebedürftige im Katastrophenfall: Pflegeregister im Landkreis Wesermarsch geht an den Start
Im Katastrophenfall schnell ermitteln können, wo als erstes Hilfe benötigt wird: Dazu trägt ein Pflegeregister in Brake bei, das kürzlich gestartet ist. Pflegebedürftige Personen aus dem Landkreis Wesermarsch können sich mit ihrem Hilfebedarf auf der Webseite freiwillig registrieren. Die Informationen stehen den Behörden und Rettungsorganisationen im Katastrophenfall zur Verfügung. Das Register entstand im Verbundprojekt LifeGRID, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und befindet sich nun in der Erprobungsphase.
>>>mehr
 

GKV-Präventionsbericht 2025 veröffentlicht
Der diesjährige Präventionsbericht des GKV-Spitzenverbandes und des Medizinischen Dienstes Bund ist veröffentlicht. Er zeigt die Ausgaben der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen für Primärprävention und Gesundheitsförderung und bietet vertiefte Einblicke in viele Praxisbeispiele. Rund 686 Mio. Euro haben die Krankenkassen im vergangenen Jahr in Aktivitäten zur Gesundheitsförderung in Lebenswelten, Betrieben und für einzelne Versicherte investiert. Die Pflegekassen erhöhten ihre Mittel für Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen in 2024 auf etwa 25 Mio. Euro.
>>>mehr
 

Niedersächsischer Gesundheitspreis 2025
Am 04. Dezember 2025 verliehen das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, die AOK Niedersachsen und die Apothekerkammer Niedersachsen den Niedersächsischen Gesundheitspreis. Zu den Preisträgern zählen das Praxisnetz Pädiatrie Nordwest in der Preiskategorie „Flächenland Niedersachsen: Gesundheitliche Versorgung in ländlichen Räumen gestalten“, die Gesellschaft zur Hilfe für suchtgefährdete und abhängige Menschen e. V. in der Preiskategorie „Prävention als Schlüssel: Aktiv werden gegen Sucht“, die Medizinische Hochschule Hannover in der Preiskategorie „Digital Health – Chancen von KI und digitalen Technologien nutzen“.
>>>mehr
 

Positionspapier zur Prävention von Einsamkeit
Das Forum Gesundheitsziele der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG) hat ein Positionspapier zur Prävention und Reduktion von Einsamkeit veröffentlicht. Gemeinsam mit Partnern aus dem Gesundheitswesen wurden entsprechende Empfehlungen erarbeitet. Einsamkeit schadet Körper und Psyche, schwächt den sozialen Zusammenhalt und das Vertrauen in Institutionen. Dabei sind längst nicht nur ältere Menschen betroffen, sondern insbesondere junge Erwachsene.
>>>mehr
 

Ergebnisse der neuen HLS-GER 3 Studie zur Gesundheitskompetenz
Die Gesundheitskompetenz in Deutschland hat sich seit 2020 kaum verändert: Der Anteil der Menschen mit niedriger Gesundheitskompetenz sank nur in geringem Maße von 58,8 % (2020) auf 55,7 %. Dennoch bleibt sie ungleich verteilt. Besonders Personen mit geringem sozialem Status oder niedriger Bildung aber auch ältere Menschen und Menschen mit mehreren chronischen Erkrankungen tun sich schwer im Umgang mit Gesundheitsinformationen. Zu diesen Ergebnissen kommt die neue repräsentative HLS-GER 3 Studie.
>>>mehr
 

Quick Buys zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit
In „The Lancet Regional Health – Europe“ stellten Fachleute der WHO-Region Europa 25 kosteneffiziente, evidenzbasierte „Quick Buys“ vor. Diese Maßnahmen ermöglichen binnen fünf Jahren messbare Fortschritte bei der Prävention und Behandlung nichtübertragbarer Krankheiten. Sie betreffen Tabak, Alkohol, Ernährung, Bewegung sowie Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes, Atemwegserkrankungen und Krebs.
>>>mehr

Alle bisherigen Ausgaben finden Sie auf der Website der LVG & AFS Nds. HB e. V. unter:
www.gesundheit-nds-hb.de/newsletter/gesundheitsregionen-niedersachsen

Impressum

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.