Niedersachsen startet Meldestelle gegen Queerfeindlichkeit
Seit dem 14. April 2026 können queerfeindliche Vorfälle in Niedersachsen erstmals über eine zivilgesellschaftliche Meldestelle dokumentiert werden. Das Queere Netzwerk Niedersachsen e.V. (QNN) startet mit der Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ) ein Onlineportal zur Erfassung queerfeindlicher Vorfälle. Ziel der Meldestelle ist es, Ausmaß, Erscheinungsformen und Folgen von Queerfeindlichkeit in Niedersachsen sichtbar zu machen und Betroffene dabei zu unterstützen, passende Unterstützung zu finden. Über ein Online-Meldeformular sowie ein Meldehandy können queerfeindliche Vorfälle aus ganz Niedersachsen gemeldet werden. Erfasst werden Online- und Offline-Vorfälle von diskriminierenden Postings bis zu Gewalttaten. MIQ arbeitet dabei mit hohen Standards in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit und gewährleistet durch anonyme Meldewege einen besonders niedrigschwelligen und sicheren Zugang für Betroffene. Die erfassten Meldungen werden ausgewertet und eingeordnet, um Entwicklungen und Muster sichtbar zu machen.
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Niedersächsischer KinderHabenRechtePreis 2026: Auszeichnungen für Initiativen, die sich in Niedersachsen für Kinderrechte stark machen
Unter dem Motto „Ich kenne meine Rechte“ zeichnen das Niedersächsische Sozialministerium und der Kinderschutzbund Niedersachsen auch in diesem Jahr wieder Aktionen aus, die sich für die Verwirklichung der Kinderrechte einsetzen. Besonders gesucht werden Beiträge, die direkt von Kindern und Jugendlichen aus Kita, Schule, Sportverein, Gemeinden und Jugendverbänden eingereicht werden. Der Preis ist 2026 mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Eine Jury unter Mitwirkung junger Menschen legt fest, welche Aktionen ausgezeichnet werden. Im Rahmen der Preisverleihung im Nachgang zum Weltkindertag in Hannover am 26. September werden die Preisträgerinnen und Preisträger für ihren ganz besonderen Einsatz ausgezeichnet. Einsendungen sind vom 1. April bis zum 1. Juni möglich.
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Landesweite Online-Umfrage zur Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen startet: Sozialminister Dr. Philippi ruft zur Teilnahme auf
Die Niedersächsische Landesregierung beabsichtigt, die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen gezielt weiter zu verbessern. Als zentraler Baustein einer umfassenden Teilhabeanalyse startet daher heute eine landesweite Online-Umfrage im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung durch die Forschungsinstitute Prognos AG und Prointent. Ziel der Umfrage ist es, ein klares Bild der aktuellen Herausforderungen und Chancen in zentralen Lebensbereichen wie Arbeit, Wohnen oder Gesundheit von Menschen mit Beeinträchtigungen in Niedersachsen zu erhalten.
Sozialminister Dr. Andreas Philippi betont die Bedeutung der Beteiligung: „Niemand kennt die Barrieren im Alltag besser als die Menschen, die täglich mit ihnen konfrontiert sind. Ihre persönlichen Erfahrungen sind der Schlüssel, um Niedersachsen inklusiver zu gestalten. Ich rufe daher alle Niedersächsinnen und Niedersachsen mit Beeinträchtigungen auf: Nehmen Sie an der Umfrage teil! Je mehr Stimmen wir hören, desto präziser können wir dort ansetzen, wo der Handlungsbedarf am größten ist. Besonders wichtig ist uns dabei auch die Perspektive von Menschen mit Beeinträchtigungen, die in Wohneinrichtungen leben.“
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Verkehrsunfallstatistik 2025: Insgesamt konstantes Niveau – aber mehr Verkehrstote, vor allem in Städten und auf Autobahnen
Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, hat am 13.04.2026 die Verkehrsunfallstatistik 2025 vorgestellt. Die wesentlichen Kennzahlen zeigen ein konstantes Niveau. Die Polizei verzeichnete im vergangenen Jahr bei der Gesamtzahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle eine leichte Abnahme um 0,1 Prozent auf insgesamt 208.720 Unfälle. Das sind 281 Unfälle weniger als im Jahr 2024. Im vergangenen Jahr sind in Niedersachsen 372 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, rund 7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit liegt die Zahl der Verkehrstoten auf dem Stand des Jahres 2020. Wie bei der Zahl der Verkehrstoten ist auch die der Leichtverletzten gestiegen, hier geringfügig um rund 0,6 Prozent. Daneben nahm die Anzahl der Schwerverletzten in 2025 um 2,1 Prozent ab.
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Niedersachsens Ernährung wird gesünder und nachhaltiger – wir machen mit!
Seit 01. Dezember 2021 hat Niedersachsen eine Ernährungsstrategie. Wie die Empfehlungen zu Ernährungsbildung, Lebensmittelverschwendung und Co. in die Praxis umgesetzt werden, zeigt eine Datenbank unter www.ernaehrungsstrategie-niedersachsen.de/datenbank – und das Programm „Gesundheit im Quartier – Zur Verzahnung von Gesundheitsförderung und Quartiersentwicklung“ ist dabei! Mit dem von der AOK Niedersachsen geförderten Programm wird die Maßnahme „Strukturelle Programme zur Unterstützung von Sozialräumen stärken“ aus der Strategie umgesetzt.
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Regionsfonds Vielfalt und Teilhabe: Jährlich neue Projektideen gesucht
Auch in diesem Jahr suchen wir nach kreativen Projektideen, die Teilhabe und Chancengleichheit in unserer Region stärken. Mit dem Regionsfonds Vielfalt und Teilhabe unterstützen wir Projekte, die das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen, ethnischen und religiösen Hintergründen fördern und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte voranbringen.
Der aktuelle Bewerbungszeitraum läuft vom 10. März bis zum 12. Mai 2026. Die Förderanträge müssen digital eingereicht werden.
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Zweite Fachtagung Rettungsdienst: Experten aus dem Rettungswesen diskutieren über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze
Am 08. April 2026 haben bei der Fachtagung Rettungsdienst rund 160 Teilnehmende aus den operativen Leitungen der Rettungsdienste, den Leitstellen und der Ärztlichen Leitungen Rettungsdienst beim Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Celle über aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze diskutiert.
Dieses Mal stand die Veranstaltung unter dem Motto „Daten retten Leben“. Dadurch wurde das Potenzial der Datenerfassung und -Analyse im Rettungsdienst nochmal deutlich. Diese Daten sind ein Baustein, um zu ermitteln, wie beispielsweise zukünftig noch effizienter die Hilfe durch das passendste Einsatzfahrzeug an den Notfall-Ort kommen kann. Darüber hinaus ermöglichen die Daten eine Überprüfung der Qualität der geleisteten Hilfe vor Ort, um diese weiterhin optimieren zu können. Während der Tagung ging es unter anderem um die Diskussion um differenzierte Hilfsfristen je nach Schweregrad der Verletzung oder Erkrankung sowie um den Umgang mit kritischen Ereignissen im Rettungsdienst.
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