Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
Newsletter Soziale Lage und Gesundheit

Guten Tag,

heute erhalten Sie die 79. Ausgabe des Newsletters „Soziale Lage und Gesundheit“ der Niedersächsischen Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit. Dieser Newsletter erscheint in loser Reihenfolge mit Informationen zu Veranstaltungen, Studien, Projekten, Berichten und weiteren Publikationen.

Falls Sie auf eigene Veranstaltungen, Medien oder ähnliches aufmerksam machen möchten, können Sie uns gerne Informationen zukommen lassen.

Ihre Niedersächsische Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Aus der LVG & AFS

Jahrestagung der LVG & AFS: Gesundheitsförderung als Gesellschaftsvertrag – 40 Jahre Ottawa-Charta
40 Jahre nach der Verabschiedung der Ottawa-Charta stellt sich die Frage nach mehr Gesundheit für alle mehr denn je: Gesundheit entsteht im Alltag und ist eine gesellschaftliche sowie politische Aufgabe. Angesichts sozialer Ungleichheit, Digitalisierung und Krisen braucht es neue Antworten. Die Jahrestagung der LVG & AFS 2026 zieht Bilanz zur bisherigen Präventionspolitik, beleuchtet Chancen und Risiken digitaler Entwicklungen und diskutiert, wie Armut und soziale Benachteiligung Gesundheit und demokratischen Zusammenhalt beeinflussen. Im Fokus steht die Frage nach einem erneuerten, gerechten Gesellschaftsvertrag für Gesundheit, der über individuelle Prävention hinausgeht und strukturelle Veränderungen in den Mittelpunkt stellt.
Die Jahrestagung findet am 22. Juni 2026 in der Akademie des Sports in Hannover statt. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite.
Wir freuen uns, Sie bei der Jahrestagung begrüßen zu dürfen!
Mehr unter...
 

Lesung mit Mahssa Behdjatpour: „Du lachst ja gar nicht mehr“
Themen wie die Auswirkungen von Diskriminierung auf die psychische Gesundheit und Rassismus in der Gesundheitsversorgung sind Querschnittsbereiche der LVG & AFS und werden immer wieder von unterschiedlichen Projekten aufgegriffen. Am 19. März 2026 haben sich die Landesstelle Psychiatriekoordination Niedersachsen (LSPK) und das Projekt „Rassismus macht krank“, das wir gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Migrantinnen, Migranten und Flüchtlinge in Niedersachsen – amfn e. V. durchführen, mit einer Lesung an den Internationalen Wochen gegen Rassismus beteiligt.
Mehr unter…
 

impu!se 130 – Viele Leuchttürme, wenig Licht? Ein Rückblick auf 10 Jahre Präventionsgesetz
Diese Ausgabe widmet sich dem zehnjährigen Bestehen des Präventionsgesetzes und beleuchtet zentrale Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Präventionspolitik in Deutschland.
Was konnte durch das Präventionsgesetz bewegt werden und wo hat das Gesetz seine Chance vertan? In kritischen Beiträgen über die Umsetzung des Präventionsgesetzes in Deutschland werden u.a. Leerstellen der Präventionspolitik, konkrete landespolitische Ansätze am Beispiel Niedersachsens, die Bedeutung von Partizipation in der Prävention sowie die praktischen Erfahrungen aus der kommunalen Gesundheitsförderung beleuchtet. Auch die Präventionsberichterstattung wird kritisch betrachtet und mit dem Public Health Index ein neuer Impuls für die Weiterentwicklung der Präventionspolitik vorgestellt.
Abschließend geben Interviews mit Expert:innen Einblicke in Erfolge, bestehende Lücken und notwendige nächste Schritte. Die Ausgabe zeigt: Zehn Jahre Präventionsgesetz markieren einen wichtigen Meilenstein – zugleich besteht weiterhin deutlicher Handlungsbedarf.
Mehr unter…
 

Gut geschützt durch heiße Zeiten: Neues Projekt für Familien rund um Schwangerschaft und frühe Kindheit
Wie können Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder besser vor Hitze und UV-Strahlung geschützt werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Projekt „Klimagesund rund um die Geburt & frühe Kindheit“, das seit Februar 2026 von der LVG & AFS im Land Bremen umgesetzt und von der GKV Bremen gefördert wird. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz von Schwangeren sowie (werdenden) Eltern von Säuglingen und Kleinkindern im Umgang mit zunehmender Hitze zu stärken. Dazu werden Fachkräfte aus den Bereichen Geburtshilfe, Pädiatrie, Familienbegleitung und Quartiersarbeit qualifiziert und bestehende Informationsangebote weiterentwickelt. Ein besonderer Fokus liegt auf Familien in sozial benachteiligten Lebenslagen. Gleichzeitig soll die Vernetzung zwischen Akteur:innen in Bremen und Bremerhaven weiter gestärkt werden.
Mehr unter…

Aus Niedersachsen


Niedersachsen startet Meldestelle gegen Queerfeindlichkeit
Seit dem 14. April 2026 können queerfeindliche Vorfälle in Niedersachsen erstmals über eine zivilgesellschaftliche Meldestelle dokumentiert werden. Das Queere Netzwerk Niedersachsen e.V. (QNN) startet mit der Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ) ein Onlineportal zur Erfassung queerfeindlicher Vorfälle. Ziel der Meldestelle ist es, Ausmaß, Erscheinungsformen und Folgen von Queerfeindlichkeit in Niedersachsen sichtbar zu machen und Betroffene dabei zu unterstützen, passende Unterstützung zu finden. Über ein Online-Meldeformular sowie ein Meldehandy können queerfeindliche Vorfälle aus ganz Niedersachsen gemeldet werden. Erfasst werden Online- und Offline-Vorfälle von diskriminierenden Postings bis zu Gewalttaten. MIQ arbeitet dabei mit hohen Standards in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit und gewährleistet durch anonyme Meldewege einen besonders niedrigschwelligen und sicheren Zugang für Betroffene. Die erfassten Meldungen werden ausgewertet und eingeordnet, um Entwicklungen und Muster sichtbar zu machen.
Mehr unter…
 

Niedersächsischer KinderHabenRechtePreis 2026: Auszeichnungen für Initiativen, die sich in Niedersachsen für Kinderrechte stark machen
Unter dem Motto „Ich kenne meine Rechte“ zeichnen das Niedersächsische Sozialministerium und der Kinderschutzbund Niedersachsen auch in diesem Jahr wieder Aktionen aus, die sich für die Verwirklichung der Kinderrechte einsetzen. Besonders gesucht werden Beiträge, die direkt von Kindern und Jugendlichen aus Kita, Schule, Sportverein, Gemeinden und Jugendverbänden eingereicht werden. Der Preis ist 2026 mit insgesamt 12.000 Euro dotiert. Eine Jury unter Mitwirkung junger Menschen legt fest, welche Aktionen ausgezeichnet werden. Im Rahmen der Preisverleihung im Nachgang zum Weltkindertag in Hannover am 26. September werden die Preisträgerinnen und Preisträger für ihren ganz besonderen Einsatz ausgezeichnet.  Einsendungen sind vom 1. April bis zum 1. Juni möglich.
Mehr unter…
 

Landesweite Online-Umfrage zur Lebenssituation von Menschen mit Beeinträchtigungen startet: Sozialminister Dr. Philippi ruft zur Teilnahme auf
Die Niedersächsische Landesregierung beabsichtigt, die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen gezielt weiter zu verbessern. Als zentraler Baustein einer umfassenden Teilhabeanalyse startet daher heute eine landesweite Online-Umfrage im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung durch die Forschungsinstitute Prognos AG und Prointent. Ziel der Umfrage ist es, ein klares Bild der aktuellen Herausforderungen und Chancen in zentralen Lebensbereichen wie Arbeit, Wohnen oder Gesundheit von Menschen mit Beeinträchtigungen in Niedersachsen zu erhalten.
Sozialminister Dr. Andreas Philippi betont die Bedeutung der Beteiligung: „Niemand kennt die Barrieren im Alltag besser als die Menschen, die täglich mit ihnen konfrontiert sind. Ihre persönlichen Erfahrungen sind der Schlüssel, um Niedersachsen inklusiver zu gestalten. Ich rufe daher alle Niedersächsinnen und Niedersachsen mit Beeinträchtigungen auf: Nehmen Sie an der Umfrage teil! Je mehr Stimmen wir hören, desto präziser können wir dort ansetzen, wo der Handlungsbedarf am größten ist. Besonders wichtig ist uns dabei auch die Perspektive von Menschen mit Beeinträchtigungen, die in Wohneinrichtungen leben.“
Mehr unter…
 

Verkehrsunfallstatistik 2025: Insgesamt konstantes Niveau – aber mehr Verkehrstote, vor allem in Städten und auf Autobahnen
Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, hat am 13.04.2026 die Verkehrsunfallstatistik 2025 vorgestellt. Die wesentlichen Kennzahlen zeigen ein konstantes Niveau. Die Polizei verzeichnete im vergangenen Jahr bei der Gesamtzahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle eine leichte Abnahme um 0,1 Prozent auf insgesamt 208.720 Unfälle. Das sind 281 Unfälle weniger als im Jahr 2024. Im vergangenen Jahr sind in Niedersachsen 372 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, rund 7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit liegt die Zahl der Verkehrstoten auf dem Stand des Jahres 2020. Wie bei der Zahl der Verkehrstoten ist auch die der Leichtverletzten gestiegen, hier geringfügig um rund 0,6 Prozent. Daneben nahm die Anzahl der Schwerverletzten in 2025 um 2,1 Prozent ab.
Mehr unter…
 

Niedersachsens Ernährung wird gesünder und nachhaltiger – wir machen mit!
Seit 01. Dezember 2021 hat Niedersachsen eine Ernährungsstrategie. Wie die Empfehlungen zu Ernährungsbildung, Lebensmittelverschwendung und Co. in die Praxis umgesetzt werden, zeigt eine Datenbank unter www.ernaehrungsstrategie-niedersachsen.de/datenbank – und das Programm „Gesundheit im Quartier – Zur Verzahnung von Gesundheitsförderung und Quartiersentwicklung“ ist dabei! Mit dem von der AOK Niedersachsen geförderten Programm wird die Maßnahme „Strukturelle Programme zur Unterstützung von Sozialräumen stärken“ aus der Strategie umgesetzt.
Mehr unter…
 

Regionsfonds Vielfalt und Teilhabe: Jährlich neue Projektideen gesucht
Auch in diesem Jahr suchen wir nach kreativen Projektideen, die Teilhabe und Chancengleichheit in unserer Region stärken. Mit dem Regionsfonds Vielfalt und Teilhabe unterstützen wir Projekte, die das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen, ethnischen und religiösen Hintergründen fördern und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte voranbringen.
 Der aktuelle Bewerbungszeitraum läuft vom 10. März bis zum 12. Mai 2026. Die Förderanträge müssen digital eingereicht werden.
Mehr unter…
 

Zweite Fachtagung Rettungsdienst: Experten aus dem Rettungswesen diskutieren über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze
Am 08. April 2026 haben bei der Fachtagung Rettungsdienst rund 160 Teilnehmende aus den operativen Leitungen der Rettungsdienste, den Leitstellen und der Ärztlichen Leitungen Rettungsdienst beim Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Celle über aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze diskutiert.
Dieses Mal stand die Veranstaltung unter dem Motto „Daten retten Leben“. Dadurch wurde das Potenzial der Datenerfassung und -Analyse im Rettungsdienst nochmal deutlich. Diese Daten sind ein Baustein, um zu ermitteln, wie beispielsweise zukünftig noch effizienter die Hilfe durch das passendste Einsatzfahrzeug an den Notfall-Ort kommen kann. Darüber hinaus ermöglichen die Daten eine Überprüfung der Qualität der geleisteten Hilfe vor Ort, um diese weiterhin optimieren zu können. Während der Tagung ging es unter anderem um die Diskussion um differenzierte Hilfsfristen je nach Schweregrad der Verletzung oder Erkrankung sowie um den Umgang mit kritischen Ereignissen im Rettungsdienst.
Mehr unter…

Aus der Politik


Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt: Expertenkommission legt Bestandsaufnahme vor
Die unabhängige Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" hat am 20. April ihre umfassende Bestandsaufnahme veröffentlicht. Sie bildet die evidenzbasierte Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen, die derzeit erarbeitet und Ende Juni 2026 vorgelegt werden sollen.
In der Bestandsaufnahme werden zentrale Aspekte des Kinder- und Jugendschutzes in der digitalen Welt untersucht. Im Fokus stehen die digitalen Lebenswelten und Gefährdungslagen von Kindern und Jugendlichen, Teilhabemöglichkeiten neuer Technologien, bestehende Strukturen der Medienbildung und Prävention sowie der rechtliche Rahmen mit seiner praktischen Durchsetzung.
Mehr unter…
 

Junge Menschen beteiligen, wenn es um digitalen Kinder- und Jugendschutz geht
Die Bundesregierung hat eine Expertenkommission zum Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt eingesetzt. Ziel ist es, Empfehlungen für einen zeitgemäßen und wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum zu entwickeln. Da es Minderjährige im Kern betrifft, sind sie an diesem Prozess zu beteiligen. Um ihre Perspektiven gezielt einzubeziehen, werden im Rahmen des Projekts "Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt" partizipative Workshops mit Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren durchgeführt. Durch eine Zusammenarbeit mit Einrichtungen der offenen Jugendarbeit ist es möglich, junge Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit diversen Backgrounds einzubinden. Die Workshops finden mehrheitlich in verschiedenen mittelgroßen Kommunen in Deutschland statt und sollen die Sichtweisen, Bedarfe und Empfehlungen junger Menschen zur Trias Schutz - Teilhabe - Befähigung erfassen.
Mehr unter…
 

Modellprojekte zur Gewaltprävention: Neues Interessenbekundungsverfahren gestartet
Das Bundesfrauenministerium ruft mit einem Interessenbekundungsverfahren zu neuen Modellprojekten zur Prävention von geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt auf. Träger können sich bis zum 15. Mai mit innovativen Konzepten bewerben. Die Förderschwerpunkte liegen auf Maßnahmen zur Gewaltprävention in der frühkindlichen, schulischen und außerschulischen Bildung, auf Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Täterarbeit, auf sozialraumbezogenen Ansätzen und auf digitaler Gewaltprävention.
Mehr unter…
 

Berufliche Orientierung für psychisch belastete Jugendliche bieten
Kampf, Flucht oder Einfrieren - unter psychischer Belastung übernimmt das Stammhirn das Kommando. In diesem Überlebensmodus ist das menschliche Gehirn nicht in der Lage, konzentriert zu lernen, neugierig zu sein und über die eigenen Stärken und Interessen nachzudenken.
In den neuen Folgen des Podcasts "Berufliche Orientierung begleiten" (seit 17. März) von der Initiative Bildungsketten erfahren interessierte pädagogische Fachkräfte, wie sie belastete Jungen und Mädchen in die Lage versetzen, aus ihrem Überlebensmodus herauszutreten und aktiv ihre persönlichen berufliche Zukunft zu gestalten. Für dieses Thema spricht Podcast-Moderator Felix Seibert-Daiker mit Expertinnen und Experten wie Dr. Kristina Wopat und Christian Gardt. Ihr Projekt "BeSOS" gibt Pädagoginnen und Pädagogen wertvolle Tools an die Hand, um Jugendlichen ihre Orientierungsfähigkeit auch in schwierigen Situationen zurückzugeben.
Mehr unter…

Aus dem Kooperationsverbund


Zehn Forderungen für eine wirksame Prävention
Deutschland liegt bei den Gesundheitsausgaben europaweit an der Spitze – bei der Lebenserwartung jedoch nur im Mittelfeld. Der GKV-Spitzenverband fordert deshalb, Gesundheitsförderung und Prävention in allen gesellschaftlichen Bereichen deutlich zu stärken. In einem neuen Positionspapier werden zehn konkrete Forderungen formuliert und strukturelle sowie inhaltliche Wege aufgezeigt, um vorhandene Potenziale besser auszuschöpfen. Im Fokus stehen ressortübergreifendes Handeln, evidenzbasierte Strategien und klare Verantwortlichkeiten.
Mehr unter…
 

Neues Mitglied im Kooperationsverbund
Am 1.4.2026 ist die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) als 77. Organisation dem Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit beigetreten. Die DEGAM setzt sich als Fachgesellschaft dafür ein, die Allgemeinmedizin als Rückgrat der Patientenversorgung weiterzuentwickeln. Sie macht sich für den Wissenstransfer in die hausärztliche Praxis stark.
In ihrem Positionspapier „Armut macht krank. Soziale Gesundheit stärken“ von 2024 forderte die DEGAM: „Wir müssen intensiver als bisher nach Wegen suchen, um medizinische und soziale Gesundheit gemeinsam zu denken.“
Mehr unter…

Veranstaltungen/ Termine


Online-Fortbildungsreihe „Digitalisierung und ihre Anwendungen in der Psychotherapie“
In den Fortbildungen für psychologische Psychotherapeut:innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut:innen wird Grundlagenwissen zu aktuellen Entwicklungen der Digitalisierung, ihren Chancen, Risiken und den Möglichkeiten ihrer Anwendungen in der Psychotherapie vermittelt. Die Fortbildungen basieren auf dem gleichnamigen Curriculum, das von der Kommission „Digitale Agenda“ der Bundespsychotherapeutenkammer erarbeitet wurde. 

Die Fortbildungen finden an folgenden Tagen statt: 

  • Modul 1 „Einsatz digitaler Anwendungen“: 24. bis 25. April 2026 oder am 18. bis 19. September 2026
  • Modul 2 „Ethik und Digitalisierung“: 10. November 2026
  • Modul 3 „Telematikinfrastruktur“: 25. November 2026
  • Modul 4 „Datensicherheit und Datenschutz“: 03. Dezember 2026

Die Buchung einzelner Module ist möglich. Die Umsetzung eines weiteren Moduls zum Thema „Künstliche Intelligenz und psychotherapeutische Versorgung“ ist in Planung.
Mehr unter…
 

Verbunden im Alltag, getragen von Gemeinschaft: Neue Wege des Zusammenlebens im Alter – gegen Einsamkeit und für mehr Miteinander
Ländliche Räume bieten vielfältige Chancen für ein starkes gesellschaftliches Miteinander – gerade für ältere Menschen, die dort oft über gewachsene Bindungen und ein vertrautes Umfeld verfügen. Mit zunehmendem Alter verändern sich jedoch Bedürfnisse: Nähe zu unterstützenden Angeboten, gute Nachbarschaften und verlässliche soziale Kontakte werden wichtiger. Gemeinschaftlich gestaltete Wohn- und Lebensumfelder können hier einen entscheidenden Beitrag leisten. Ob gemeinschaftliche Wohnformen, organisierte Nachbarschaftshilfen oder niedrigschwellige Treffpunkte im Ort: Solche Strukturen erleichtern älteren Menschen Teilhabe, ermöglichen gegenseitige Unterstützung und stärken das Gefühl, eingebunden zu sein. Sie bieten Raum für Begegnung und wirken Vereinsamung entgegen. Mit der neuen Online-Reihe soll gezeigt werden, welche Potenziale in gemeinschaftsorientierten Ansätzen liegen. Die Termine der Online-Seminarreihe: 05. Mai, 12. Mai, 27. Mai und 10. Juni 2026 jeweils 15:30 bis 17:30 Uhr.
Mehr unter…
 

Von der Idee bis zum Antrag- Schreibwerkstätten für Projekte
Im Alltagsgeschäft erscheint die Antragstellung und Projektkonzeption jedoch häufig als müßiges Geschäft, für das wenige Ressourcen zur Verfügung stehen und das nicht „mal eben von der Hand“ geht. Wenn neue Projektideen angegangen werden, sollten die Ressourcen möglichst effektiv eingesetzt und der neu gestellte Antrag nach Möglichkeit auch zum Erfolg führen. Um Sie bei diesem Prozess zu unterstützen, hat die KGC Nds. die Schreibwerkstätten für Projekte entwickelt. Hier sollen Sie einen theoretischen Überblick über Förderquellen, wichtige Bausteine und Formalien von Anträgen und eine gute Projektkonzeption erhalten. Gleichzeitig kommen Sie direkt ins Schreiben und konkretisieren Ihre eigenen Ideen. Das Motto ist: „Von der Idee bis zum Antrag“ (oder am besten bis zur Förderung)! Die nächste Schreibwerkstatt startet am 12. Mai 2026. Es sind noch wenige Plätze verfügbar.
Mehr unter...
 

EX-IN Genesungsbegleitung in der Praxis: Erfahrung teilen, Perspektiven erweitern, Mut machen
Wie kann gelebte Erfahrung zu einer wertvollen Ressource im psycho-sozialen System werden? Welche Rolle spielen Genesungsbegleitende und Angehörigenbegleitende im Arbeitsalltag – und welchen Unterschied macht ihre Perspektive für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Fachtag „EX-IN Genesungsbegleitung in der Praxis“, welcher Fachpersonal, Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten zusammenbringt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Menschen, die in verschiedenen Arbeitsfeldern bereits aktiv als oder mit Genesungsbegleitenden arbeiten. Es gibt Berichte aus erster Hand über ihre Erfahrungen im Berufsalltag, über Begegnungen auf Augenhöhe und über die Wirkung ihrer Arbeit auf Klient:innen, Angehörige und die Teams. Authentische Einblicke und persönliche Perspektiven machen deutlich, wie wertvoll Erfahrungswissen im professionellen Kontext sein kann. Der Fachtag findet am 05. Juni 2026 in Hannover statt.
Mehr unter…
 

Veranstaltungsreihe zur Psychoonkologie: Auswirkungen einer Krebserkrankung auf Erkrankte und Angehörige
Jedes Jahr erkranken in Deutschland ca. 1/2 Million Menschen an Krebs, über 5 Millionen Menschen gelten als sogenannte „Cancer Survivors“. Trotz verstärkter Aktivitäten in der medizinischen Forschung und zunehmenden Erkenntnissen über die Bedeutung psychosozialer Faktoren für den Krankheits- und Rehabilitationsverlauf besteht immer noch ein Defizit in der psychosozialen Versorgung. Darüber hinaus sind nicht nur die Patient:innen, sondern auch die Angehörigen von den psychosozialen Folgen betroffen. Menschen mit Krebserkrankungen und ihre Angehörigen sollten im Verlauf der Erkrankung oder medizinischen Behandlung sowie auch später auf ein Angebot spezifischer psychoonkologischer Versorgung zurückgreifen können. Die Veranstaltung richtet sich an alle Beratenden und Interessierte, die einen tieferen Einblick in die Psychoonkologie gewinnen und gleichzeitig ihre Beratungskompetenzen erweitern möchten. Termine (online): 17.06. & 24.06.2026.
Mehr unter…
 

Diskriminierungssensibles Denken und Handeln – wie kann es gelingen
Es macht etwas mit uns und der Gesellschaft, wie wir Menschen in herausfordernden Lebenslagen wahrnehmen, wie wir über oder mit ihnen sprechen und wie wir handeln – oder eben nicht handeln. In der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung ist es essenziell, Menschen mit benachteiligter sozialer oder gesundheitlicher Lage eine wertschätzende und diskriminierungsfreie Grundhaltung entgegenzubringen. Mit dieser Veranstaltung möchten wir Sie einladen, sich bewusst Zeit für dieses wichtige Thema zu nehmen: welchen Beitrag kann diskriminierungssensible Sprache leisten? Wie schauen wir selbst auf andere Menschen? Was hat es mit dem Thema Klassismus auf sich? Was prägt unser Denken und Handeln?
Herzlich eingeladen sind Vertreter:innen aus den Bereichen Kommune, Gesundheit und Soziales in Niedersachsen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet am 26. Juni 2026 online statt.
Mehr unter…

Studien, Broschüren und Ausschreibungen


Willkommensbesuche helfen Familien von Anfang an
Willkommensbesuche sind ein freiwilliges Angebot der Kommunen für Eltern mit neugeborenen Kindern. Eine Auswertung der NZFH-Kommunalbefragungen ergab, dass in rund 60 Prozent aller befragten 564 Kommunen Willkommensbesuche als Angebot der Frühen Hilfen umgesetzt werden. Die Eltern erhalten bei dem Besuch meist ein Willkommenspaket mit Informationsmaterialien zu kommunalen Angeboten für Familien und einem kleinen Geschenk. Vor allem aber geht es um das persönliche Gespräch: Die Eltern können Fragen stellen, erhalten Hinweise auf passende Angebote und werden bei Bedarf an weitere Hilfen vermittelt.
Mehr unter…
 

Neue Empfehlungen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Kommunen
Im Anschluss an das Projekt „UN-BRK in den Kommunen“ veröffentlicht die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte gemeinsam mit dem Zentrum für Planung und Entwicklung Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen Handlungsempfehlungen für die Unterstützung von Kommunen bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie kommunale Planungsprozesse gefördert und gestaltet werden müssen, damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Mehr unter…
 

Das Deutsche Schulbarometer 2025/26: Psychische Belastungen bei Schüler:innen nehmen wieder zu
Es geht wieder mehr Kindern und Jugendlichen psychisch nicht gut: Im aktuellen Deutschen Schulbarometer mit der Befragung von Schüler:innen steigt erstmals seit dem Ende der Corona-Pandemie der Anteil an Schüler:innen mit psychischen Auffälligkeiten wieder an, und liegt nun bei 25 Prozent. Etwa genauso viele Schüler:innen berichten von einer geringen Lebensqualität (26 Prozent) und 16 Prozent geben an, sich in der Schule nur wenig wohlzufühlen. Nochmal deutlich schlechter sieht es bei Kindern und Jugendlichen aus finanziell schlechter gestellten Familien aus; hier berichtet jeweils ein noch größerer Anteil über psychische Auffälligkeiten, geringe Lebensqualität und geringes schulisches Wohlbefinden.
Mehr unter…
 

Evaluation des Konsumcannabisgesetzes (EKOCAN): 2. Zwischenbericht
Am 1. April 2024 ist das Konsumcannabisgesetz in Kraft getreten, wodurch der Besitz und Anbau von Cannabis in bestimmten Grenzen legalisiert wurden. Das Forschungsprojekt „Evaluation des Konsumcannabisgesetzes“ (EKOCAN) untersucht die Auswirkungen dieser Teillegalisierung auf den Kinder- und Jugendschutz, den Gesundheitsschutz sowie die cannabisbezogene Kriminalität. Der zweite Zwischenbericht fasst die Forschungsergebnisse auf Basis der bis März 2026 verfügbaren Informationen zusammen.
Mehr unter…
 

RKI 2035 – Eine gesündere Zukunft für alle
Mit der Strategie „RKI 2035“ begegnet das RKI den Herausforderungen in den kommenden Jahren: Ziel ist eine vernetzte, krisenfeste und gerechte öffentliche Gesundheit für alle – national wie international – durch innovative Forschung, digitale Exzellenz, Schaffen und Bereitstellen von Evidenz und interdisziplinäre Zusammenarbeit im In- und Ausland. Schwerpunkte sind Prävention und Gesundheitsförderung, Überwachung von Krankheiten, der Ausbau von Erregerkompetenzen, Bewältigung von Ausbrüchen und Pandemien, das Sicherstellen der Gesundheit in außergewöhn-lichen Lagen und die Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit.
Mehr unter…
 

Sexualisierte Gewalterfahrungen, Bystander-Perspektiven und Disclosure junger Menschen – Ergebnisse aus der 10. Welle der Jugendsexualitätsstudie
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, BZgA) erhebt seit 1998 im Rahmen der repräsentativen Wiederholungsstudie „Jugendsexualität“ Daten zu sexualisierten Gewalterfahrungen junger Menschen. Das Messinstrument wurde seither kontinuierlich angepasst. Auf Basis erster deskriptiver Befunde werden zentrale Ergebnisse der 10. Trendwelle vorgestellt. Diese umfassen die Prävalenzen körperlicher und nichtkörperlicher sexualisierter Gewalt sowie Daten zu den ausübenden Personen, zur Anwesenheit von Bystandern und dem Disclosure-Prozess.
Mehr unter…
 

Neue Broschüre des Niedersächsischen Förderprogramms "Wohnen und Pflege im Alter"
Die 48-seitige Broschüre, die im Januar 2026 vom FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. herausgegeben und vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung gefördert wurde, beschreibt Ziele und inhaltliche Schwerpunkte des Programms, insbesondere aber die Gelingensfaktoren und Herausforderungen der Projektumsetzung.
Anhand zahlreicher Best-Practice-Beispiele wird dabei die große inhaltliche Spannbreite der Förderprojekte aufgezeigt. Von 2015 bis 2025 war das FORUM mit der fachlichen Begleitung des Niedersächsischen Förderprogramms "Wohnen und Pflege im Alter" beauftragt.
Mehr unter…

GKV-Bündnis für Gesundheit

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.