Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
Newsletter Soziale Lage und Gesundheit

Guten Tag,

heute erhalten Sie die 80. Ausgabe des Newsletters „Soziale Lage und Gesundheit“ der Niedersächsischen Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit. Dieser Newsletter erscheint in loser Reihenfolge mit Informationen zu Veranstaltungen, Studien, Projekten, Berichten und weiteren Publikationen.

Falls Sie auf eigene Veranstaltungen, Medien oder ähnliches aufmerksam machen möchten, können Sie uns gerne Informationen zukommen lassen.

Ihre Niedersächsische Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Aus der LVG & AFS


Neuauflage der Website des Bundesweiten Netzwerks Sozialpsychiatrischer Dienste
Die Website des Bundesweiten Netzwerks Sozialpsychiatrischer Dienste wurde grundlegend überarbeitet und präsentiert sich seit Kurzem in einem modernen und nutzerfreundlichen Design. Die neue Internetpräsenz bietet einen verbesserten Zugang zu Fachinformationen und weiteren Materialien.  Schon seit 2010 bündelt das Netzwerk fachliche Diskurse rund um die Sozialpsychiatrischen Dienste, deren Aufgaben, Personalausstattung und zentrale Rolle im gemeindepsychiatrischen Netzwerk. Schauen Sie gern vorbei.
Mehr unter…
 

LVG goes digital – Willkommen bei „Fokus Gesundheit“
Mit „Fokus Gesundheit“ startet die neue Digitale Akademie der LVG & AFS  mit praxisnahen und wissenschaftlich fundierten Online-Fortbildungen rund um Gesundheitsförderung und Prävention. Freuen Sie sich auf Workshops, Fachvorträge und interaktive Austauschformate zu aktuellen Themen – für Fachkräfte, Multiplikator:innen und alle, die Gesundheit aktiv mitgestalten möchten.
„Fokus Gesundheit“ verbindet aktuelles Wissen mit konkreten Ideen für die Praxis und bietet Raum für Austausch, Vernetzung und neue Perspektiven. Schauen Sie vorbei, vertiefen Sie Ihr Wissen und holen Sie sich frische Impulse für Ihren Arbeitsalltag!
Mehr unter…
 

Niedersächsischer Gesundheitspreis 2026 – neue Bewerbungsphase startet!
Der Niedersächsische Gesundheitspreis wird erneut vergeben: Bereits zum 16. Mal rufen das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, die AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen sowie die Apothekerkammer Niedersachsen den Niedersächsischen Gesundheitspreis aus.
Gesucht werden herausragende Projekte in folgenden Preiskategorien: 

  1. Gesund in herausfordernden Zeiten – Resilienz im Gesundheitswesen
  2. Miteinander gesund älter werden
  3. Digital Health – Digitale Technologien für eine patientenzentrierte Gesundheitsversorgung

Bis zum 31. Juli 2026 sind Verbände, Institutionen, Initiativen, Unternehmen, Einzelpersonen und Fachleute eingeladen ein Projekt vorzuschlagen oder die eigene Maßnahme zu bewerben.
Mehr unter…
 

Gesundheitsmanagement in Schulen – eine Beispielsammlung
Im Rahmen des Programms GESUND LEBEN LERNEN (GLL) ist eine Broschüre mit Praxisbeispielen für das Gesundheitsmanagement in Schulen herausgegeben worden. In der Broschüre sind Praxiserfahrungen teilnehmender Projektschulen eingeflossen.
Die Sammlung dokumentiert konkrete Maßnahmen aus den Bereichen Gesundheitsverhalten, Organisation, Beteiligung, Kommunikation und Raumgestaltung und liefert Impulse für einen gesunden Schulalltag.
Die Broschüre richtet sich an diejenigen im Setting Schule, die Anregungen und Ideen für eine nachhaltige, gesundheitsförderliche Schulentwicklung sammeln und für den Aufbau eines schulischen Gesundheitsmanagements aufgeschlossen sind.
Mehr unter…
 

Leitfaden für die Planung und Umsetzung von Männerschuppen
Viele kommunale Gesundheitsangebote erreichen Männer kaum. In Australien entstanden daher Männerschuppen – Treffpunkte für Männer ab 50 mit Raum für gemeinsame Aktivitäten. Das Modellprojekt „MARS – Männerschuppen als Orte der Prävention und Gesundheitsförderung für Männer ab 50 im kommunalen Setting“ untersuchte ihre Übertragbarkeit auf Deutschland sowie ihre gesundheitlichen Effekte.
Durchgeführt wurde das Projekt vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen und der LVG & AFS. Aus dem Modellprojekt entstanden ist ein Leitfaden zur Planung und Umsetzung von Männerschuppen, der sich an Kommunen, Vereine und engagierte Initiativen richtet. Dieser erklärt das Konzept, gibt Tipps zu Räumen und Aktivitäten und zeigt Wege für eine funktionierende Gruppenorganisation. Die Ergebnisse machen Männerschuppen als Orte der Gesundheitsförderung und Teilhabe sichtbar. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit (01. April 2022 - 31. März 2025).
Mit „MARS+“ startete am 01. April 2026 zudem ein Folgeprojekt an der Universität Bremen für zwei Jahre.
Mehr unter…
 

GESUNDHEIT FÖRDERN, ARBEIT ERMÖGLICHEN – Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Programm teamw()rk in Niedersachsen
Der Bericht „GESUNDHEIT FÖRDERN, ARBEIT ERMÖGLICHEN – Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Programm teamw()rk in Niedersachsen“ ist veröffentlicht.
Er fasst die Ergebnisse einer zweijährigen Erhebung im Rahmen des bundesweiten Programms „teamw()rk für Gesundheit und Arbeit“ zusammen. Untersucht wurden Gelingensfaktoren, Herausforderungen und bewährte Ansätze der Gesundheitsförderung für Menschen in Erwerbslosigkeit in Niedersachsen.
Der Bericht bietet einen detaillierten Überblick zu Reichweiten, Strukturen und Wirkungen des Programms und leitet daraus praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung gesundheitsförderlicher Angebote ab. Ergänzend steht ein Poster mit einer kompakten Ergebnisübersicht zur Verfügung.
Mehr unter…

Aus Niedersachsen


Hitzeaktionstag: Gesundheitsministerium, Landesgesundheitsamt und Caritas sensibilisieren für Hitzeschutz von wohnungslosen Menschen
Wohnungslose Menschen sind bei heißen Temperaturen besonders gefährdet. Beim Tagestreff der Caritas in Hannover gehen Gesundheitsminister Dr. Philippi und NLGA-Präsident Dr. Feil mit Betroffenen in den Dialog und geben Tipps zum Hitzeschutz. Anlässlich des Hitzeaktionstags, der in diesem Jahr am 11. Juni stattfand, weisen Gesundheitsministerium, Landesgesundheitsamt und Caritas auf die gesundheitlichen Gefahren durch hohe Temperaturen hin. Manche Bevölkerungsgruppen wie Schwangere oder ältere Menschen sind bei Hitze einer höheren Gefahr ausgesetzt. Hierzu zählen auch wohnungslose Menschen, die aufgrund ihrer Lebensumstände eingeschränkte Schutzmöglichkeiten haben. Die Caritas in Hannover bietet neben verschiedenen Beratungs- und Versorgungsangeboten auch einen verschatteten Innenhof im Tagestreff an, der in Hitzeperioden eine Rückzugsmöglichkeit darstellt.
Mehr unter…
 

NLGA - Jahresbericht 2025 erschienen
Sommerhitze, ein weiteres FSME-Risikogebiet, EHEC-Ausbruch: Auch 2025 gab es in Niedersachsen gesundheitliche Herausforderungen. Insgesamt stand das NLGA im vergangenen Jahr nicht so sehr im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung, was eine gute Gelegenheit war, sich nicht nur den Routineaufgaben zu widmen, sondern auch Digitalisierungsprojekte voranzutreiben. Gesundheitliche Krisen kommen unerwartet und brauchen einen handlungsschnellen öffentlichen Gesundheitsdienst – darauf wollen wir vorbereitet sein. Deshalb spielen neben Fragestellungen des Infektionsschutzes auch die Vernetzung, Weiterentwicklung und Antizipation künftiger Fragestellungen eine große Rolle im Jahresbericht 2025. Aber machen Sie sich gern selbst ein Bild!
Mehr unter…
 

Erfolgreicher Auftakt: „Netzwerk Inklusion Niedersachsen“
Mit großer Resonanz und vollem Engagement hat das „Netzwerk Inklusion Niedersachsen“ am 02. Juni 2026 sein Kick-off-Treffen erfolgreich veranstaltet. Mehr als 40 Personen aus dem Kreis der Inklusionsbeauftragten und Arbeitgebervertretungen folgten der Einladung ins Tagungszentrum der Polizei Niedersachsen. Teilgenommen haben auch Geschäftsführende sowie Vertretungen von Personalabteilungen und schwerbehinderter Menschen. Sie alle setzten damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung von Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Mehr unter…
 

Sicher. Versorgt. Überall. – 99. Gesundheitsministerkonferenz setzt Signal für Bürokratieabbau im Gesundheitswesen
Die zweitägige Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder ist am heutigen Donnerstag, 11. Juni, in Hannover erfolgreich zu Ende gegangen. Unter Leitung des GMK-Vorsitzenden Dr. Andreas Philippi haben die GesundheitsministerInnen und -senatorInnen der Länder über mehr als 50 Anträge beraten und entsprechende Beschlüsse gefasst. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken nahm als Gast an den Beratungen teil. Einer der Schwerpunkthemen der 99. Gesundheitsministerkonferenz war der Abbau von bürokratischen Hürden und eine stärkere Nutzung digitaler Instrumente im Gesundheitswesen und in der ärztlichen Versorgung. Niedersachsen hatte Anträge zum Bürokratieabbau in Arztpraxen, zur schnelleren Vergabe von Arztterminen durch die Einführung eines Primärversorgungssystems und zur Einführung eines elektronischen Impfpasses in die GMK eingebracht.
Mehr unter…

Aus der Politik


Chancengerechtigkeit und Fachkräftesicherung bleiben zentrale Aufgaben
Am 15. Juni haben Bund und Länder zum insgesamt elften Mal gemeinsam mit dem DIPF - Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation den nationalen Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2026" vorgestellt. Die aktuelle Ausgabe beschreibt das deutsche Bildungssystem in einer Phase tiefgreifender gesellschaftlicher und demografischer Veränderungen: Sinkende Geburtenzahlen, Fachkräftemangel, veränderte Zuwanderungsbewegungen sowie wachsende Anforderungen an Chancengerechtigkeit und Integration prägen inzwischen alle Bildungsbereiche - von der frühen Bildung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter.
Mehr unter…
 

KI auf jugendaffinen Plattformen: Anbieter schaffen neue Einfallstore für Risiken
Sexualisierte Gewalt und extremistische Hassinhalte bleiben zentrale Probleme im Netz: Im zweiten Jahr in Folge hat jugendschutz.net mehr als 15.000 Fälle von Missbrauchsdarstellungen von Kindern bearbeitet. Bei Spotify und Discord stellte die Stelle zahlreiche volksverhetzende Texte und strafbare extremistische Kennzeichen fest; auf TikTok und Co. dokumentierte jugendschutz.net drastische Hass- und Gewaltfantasien gegenüber Frauen und Mädchen.
Verschärft werden viele Risiken durch KI-Anwendungen, die frei verfügbar und kinderleicht auch für strafbare Handlungen einsetzbar sind. Die Anbieter der Dienste unternehmen dagegen viel zu wenig für den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Dies sind zentrale Befunde des aktuellen Jahresberichts von jugendschutz.net.
Mehr unter…
 

Erkenntnisse zu Einsamkeit bei Menschen mit Behinderungen vorgestellt
Am 5. Juni hat das Bundesbildungs- und -familienministerium das Einsamkeitsbarometer 2026 vorgestellt. Die aktuelle Ausgabe widmet sich umfassend dem Einsamkeitserleben von Menschen mit Behinderungen. Die Analyse wurde vom Kompetenznetz Einsamkeit (KNE) am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik im Auftrag des Bundesbildungs- und -familienministeriums entwickelt und durchgeführt. Die Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Dr. Petra Bahr, lud anlässlich der Vorstellung des Einsamkeitsbarometers 2026 zum Fachgespräch.
Mehr unter…
 

Bildung für nachhaltige Entwicklung: Jetzt bis 15. August bewerben!
Das Bundesbildungsministerium und die Deutsche UNESCO-Kommission verleihen 2027 zum vierten Mal den "Nationalen Preis - Bildung für nachhaltige Entwicklung". Vorschläge können bis zum 15. August 2026 online eingereicht werden. Der Preis ehrt Initiativen, die durch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bis 2030 zu erreichen. Insgesamt werden zehn Preisträgerinnen oder Preisträger von einer unabhängigen Jury aus renommierten Expertinnen und Experten ausgewählt. In den Kategorien "Lernorte", "Bildungslandschaften" sowie "Multiplikatorinnen und Multiplikatoren" werden jeweils drei Initiativen geehrt, den Sonderpreis in der Kategorie "Newcomer" erhält eine Initiative. Die Preisverleihung findet im ersten Halbjahr 2027 statt.
Mehr unter…
 

Mitsprache, Empowerment und Schutz im Digitalen Raum
Unter der Überschrift „Gemeinsam stark digital unterwegs – Mitsprache, Empowerment und Schutz“ diskutierten Bundesbildungsministerin Karin Prien, Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig und Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann mit Schülerinnen und Schülern des Dalton-Gymnasiums in Potsdam über Chancen, Risiken und Schutzmöglichkeiten im digitalen Raum. Im Mittelpunkt des Austauschs mit Jugendlichen der 9. und 10. Jahrgangsstufe standen Fragen des Kinder- und Jugendmedienschutzes, mögliche Altersbeschränkungen für soziale Netzwerke, die Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz sowie die Stärkung von Medienkompetenz und digitaler Teilhabe.
Mehr unter…

Medien

NAGuK-Podcast jetzt auf mehreren Plattformen
Der NAGuK-Podcast des NLGAs beleuchtet die Folgen der Klimakrise für die Menschen in Niedersachsen und diskutiert Handlungsoptionen. Seit Mai ist der Podcast auf vier weiteren Plattformen zu hören. Das NAGuK ist das Niedersächsische Aktionsforum Gesundheit und Klima und wird im Auftrag des niedersächsischen Gesundheitsministeriums vom NLGA koordiniert. Ziel des Forums ist, Player aus dem Gesundheitswesen zu vernetzen, gemeinsame Strategien zu entwickeln und Doppelarbeit zu vermeiden. Das übergeordnete Ziel ist der Bevölkerungsschutz hinsichtlich der Klimakrise. Im NAGuK-Podcast sind Vertreter*innen der unterschiedlichen Institutionen zu Gast und sprechen mit Moderator Mike Wonsikiewicz über ihre inhaltlichen Schwerpunkte im Bezug auf die Klimakrise. Zunächst nur auf Spotify verfügbar, ist der Podcast nun auch auf YouTube, Amazon Music und Deezer zu hören.
Mehr unter…

Aus dem Kooperationsverbund

Exkurs: Ageismus
Zum Welttag gegen Diskriminierung und Misshandlung älterer Menschen
Ob im Alltag, im Gesundheitswesen, auf dem Arbeitsmarkt oder in den Medien – Diskriminierung aufgrund des Alters ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet.
Ageismus – also die ungerechtfertigte, pauschale Ungleichbehandlung und -Beurteilung von Menschen allein ihres Alters – hat viele Erscheinungsformen: 

  • Einstellungen (negative Altersbilder):
    > z.B. abwertende Ansichten, wie dass ältere Menschen etwas nicht mehr lernen/begreifen können
  • Verhalten:
    z.B. Bevormundung oder Herabwürdigung bei Arztbesuchen oder Kaufprozessen oder unberechtigte Ablehnung in Bewerbungsprozessen
  • strukturelle Gegebenheiten:
    > z.B. strikte, unpassende Altersgrenzen im Arbeitsumfeld oder bei Behandlungen
  • Darstellungen in Wort und Bild:
    > z.B. Verallgemeinerungen wie „die Alten“ oder „apokalyptische“ Sprachbilder vom Altern wie „die überalterte Gesellschaft“ in der Medienberichterstattung
    > z.B. defizitäre Darstellungen zur Bebilderung des Themas Alter und ältere Menschen, wie faltige oder gebrechliche Körperteile

All diese Erscheinungsformen können erhebliche Auswirkungen auf das Leben der betroffenen Menschen haben – von eingeschränkter gesellschaftlicher Teilhabe, über schlechtere Gesundheit und Wohlbefinden bis hin zu geringerer Lebenserwartung.
Mehr unter…
 

Politik für eine ‚Gesunde Stadt‘ stärkt Demokratie und Lebensqualität
Im Rahmen der Mitgliederversammlung und des Bundessymposiums des Gesunde Städte-Netzwerks der Bundesrepublik Deutschland im März 2026 in der Region Hannover wurde die Hannover Erklärung 2026 diskutiert, im Mai 2026 finalisiert und verabschiedet.
Die Hannover Erklärung 2026 des Gesunde Städte-Netzwerks fordert gesundheitliche Chancengerechtigkeit für alle Einwohner*innen. Dazu sind Maßnahmen zur Verbesserung der individuellen Gesundheitskompetenz und der Lebensverhältnisse gleichermaßen notwendig. Die zahlreichen Selbsthilfen und Initiativen vor Ort stellen genauso wie die vielfältigen Strukturen der sozialräumlichen Arbeit in den Kommunen eine grundlegende Ressource und Chance dar. Ihre Stärkung leistet einen wichtigen Beitrag zu Demokratie, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt und sollte politisches Ziel bleiben.
Mehr unter…
 

Kooperative Planung ist echte Begegnung: Rückblick zur Schulung zum partizipativen Ansatz der „Kooperativen Planung“
Am 09. und 10.06.2026 startete die viertägige Schulung zum partizipativen Ansatz der „Kooperativen Planung“ der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Bayern mit den ersten beiden Modulen.
„GEMEINSAM wissen wir mehr!“ - Die Kooperative Planung ist ein ganzheitlicher Beteiligungs- und Befähigungsansatz, der Bürger*innen mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen aus der Lebenswelt direkt in den Austausch mit Fachkräften und entscheidungstragenden Personen bringt (Rütten 1997). Die aktive Einbindung der Bürger*innen führt zu einer höheren Akzeptanz des Projekts, nachhaltigeren Ergebnissen und zur Stärkung eines Gemeinschaftsgefühls.
Mehr unter…
 

Arbeitshilfe für Kommunen zur Beachtung wohnungsloser Menschen in Hitzeaktionsplänen
Diese Arbeitshilfe ist in einem transdisziplinären Projekt an der Leuphana Universität Lüneburg entstanden. Sie soll kommunale Fachkräfte dabei unterstützen, wohnungslose Menschen gezielt in Hitzeaktionspläne einzubeziehen. Sie reagiert auf die besondere Gefährdung dieser Gruppe durch hitzebedingte Gesundheitsrisiken. Im Fokus stehen praxisnahe Maßnahmen zu Versorgung, Infrastruktur, Kommunikation und Monitoring.
Mehr unter…

Veranstaltungen/ Termine


Aktionswoche gegen Einsamkeit vom 22. bis 28. Juni 2026
Auch in diesem Jahr ruft das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen der Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ vom 22. bis 28. Juni 2026 dazu auf, Menschen zusammenzubringen, Begegnungen zu schaffen und über das Thema Einsamkeit zu sprechen. Unter dem Motto „Gemeinsam was bewegen“ sollen die Öffentlichkeit, Betroffene und Angehörige zum Thema sensibilisiert und über Hilfsangebote informiert werden. Die Aktionswoche startet mit der 5. KNE-Konferenz „Gemeinsam aus der Einsamkeit“, die am 22. Juni in Berlin und online in Kooperation mit dem BMBFSFJ ausgerichtet wird. Darüber hinaus sind in ganz Deutschland vielfältige Aktionen von Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Einrichtungen geplant. Schauen Sie direkt nach, was in Ihrer Nähe stattfindet – oder tragen Sie als Veranstalter Ihre eigenen Aktionen in die Übersicht ein!
Mehr unter…
 

Evaluation von Hitzeaktionsplänen – Ansätze und Erfahrungen
Wie kann die Evaluation von Hitzeaktionsplänen in der Praxis aussehen? Dieser Frage geht die Veranstaltung am 25.06.2026 in Form eines digitalen Austauschs nach. Die Evaluation von Hitzeaktionsplänen ist erst in der Entwicklung – die Veranstaltung zielt darauf ab, Orientierung zu geben und Erfahrungen sichtbar zu machen. Hitzeaktionspläne sind ein zentrales Instrument, um gesundheitliche Belastungen und Todesfälle durch Hitze zu reduzieren. Mit ihrer zunehmenden Verbreitung stellt sich jedoch verstärkt die Frage, wie ihre Umsetzung systematisch erfasst und eingeordnet werden kann.
Mehr unter…
 

SOZIALE ARBEIT MIT SPORT UND BEWEGUNG
Am 25. und 26. Juni 2026 findet in Göttingen der erste MOBILEE-Kongress zum Thema Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung statt, in Kooperation mit dem SC Hainberg 1980 e.V. und dem Quartiersbüro Zietenterrassen.
Aufbauend auf den bisherigen Veranstaltungen wird mit diesem neuen Format das Ziel verfolgt, den Blick zu weiten, neue Impulse zu geben und Wissenschaft und Praxis noch enger miteinander zu verknüpfen. Beide Kongresstage bieten ein Programm aus wissenschaftlichen Vorträgen, praxisnahen Workshops, Panels zu Schwerpunktthemen aus dem Arbeitsfeld sowie Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung – u.a. bei einem informellen Abendprogramm.
Mehr unter…
 

Teilhabeforum – Teilhabe von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
Die Aktion Psychisch Krank e. V. (APK) wird mit Förderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in den nächsten zwei Jahren ein Teilhabeforum mit dem zentralen Fokus auf die Teilhabe von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen durchführen. Das Teilhabeforum startet mit einer Auftaktveranstaltung am 2. Juli in Berlin. Es erwarten Sie Beiträge zur Vorstellung der Inhalte und Arbeitsweise des Teilhabeforums, zur grundlegenden Datenlage und eine erste Bestandsaufnahme bezüglich der Teilhabeleistungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Umfasst sind die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, zur sozialen Teilhabe, zur Teilhabe an Bildung und zur medizinischen Rehabilitation. Auch sollen die Herausforderungen an den Schnittstellen aufgegriffen werden. Am Nachmittag ist viel Raum für Diskussion und Erörterung der Handlungsbedarfe eingeplant.
Mehr unter…
 

Caring Communities – Sorge braucht Gemeinschaft
Wie gelingt ein gutes Leben in Gemeinschaft – besonders dann, wenn Menschen Unterstützung brauchen? Initiativen, Nachbarschaften und Engagierte zeigen: Sorgearbeit ist nicht allein Aufgabe professioneller Dienste, sondern ein Miteinander von vielen. Wo Menschen sich gegenseitig wahrnehmen, Verantwortung teilen und neue Formen solidarischer Unterstützung entwickeln, entsteht soziale Verbundenheit – und so ein Stück Versorgungssicherheit für die Zukunft. Diesen Gedanken greifen der Landesstützpunkt Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e. V., die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. sowie die Hochschule Hannover, Fakultät V – Soziale Arbeit, am 03. September 2026 gemeinsam auf. Mit ihrem Fachtag möchten sie Impulse geben, inspirierende Ideen, Konzepte und Projekte sichtbar machen und zusammen mit Akteurinnen und Akteuren aus Praxis, Politik und Zivilgesellschaft Perspektiven für die (Weiter-)Entwicklung von Caring Communities eröffnen.
Mehr unter…
 

Kongress Pakt für Prävention 2026: Gesundheit – (k)ein Thema für Jugendliche?
Die Bedarfe und Perspektiven von Jugendlichen sollen noch stärker in der Gesundheitsförderung in Hamburg berücksichtigt werden. Den Kongress am 17.09.2026 wollen wir nutzen, um in den Austausch zu kommen – gemeinsam mit Ihnen und Euch und auch im Dialog. Unser Ziel: besser verstehen, was junge Menschen brauchen, um gesund zu bleiben, und daraus Zielorientierungen entwickeln.
Es erwartet Sie und Euch ein inspirierender Impuls von Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach, eine Podiumsdiskussion, praxisnahe Workshops zu bewährten und innovativen Ansätzen sowie ein ein interaktiver Arbeitsprozess zur Weiterentwicklung des Rahmenprogramms „Gesund aufwachsen".
Mehr unter…
 

Gipfel gegen Ungleichheit 2026
Am Mittwoch, 30.09.2026 ab 13:00 Uhr und Donnerstag, 01.10.2026 bis 13:00 Uhr findet in Berlin-Kreuzberg der Gipfel gegen Ungleichheit statt.
Diese Veranstaltung zielt gleichermaßen auf die Partizipation und demokratische Teilhabe von armen Menschen sowie auf den Dialog mit dem politischen Raum und der Öffentlichkeit.
Seit vielen Jahren veranstalten die Nationale Armutskonferenz, die Diakonie Deutschland und der Paritätische Gesamtverband armutsbezogene Großveranstaltungen wie Armutskongresse oder Treffen der Menschen mit Armutserfahrung. In diesem Jahr werden der fachliche Austausch und das Treffen der Selbstorganisation auf dem Gipfel gegen Ungleichheit verbunden. Die Veranstaltung wird Mut und Wut, Ratlosigkeit und Wissen, Macht und Ohnmacht, Berliner*innen und Angereiste zusammenbringen.
Mehr unter…
 

Gesundheit gestalten - Gemeinsam gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen
Unser Gesundheitswesen wird sich ändern müssen: Wir leisten uns eines der teuersten Systeme weltweit, trotzdem kommt die medizinische Versorgung längst an ihre Grenzen. Zugleich ist das Risiko, krank zu werden oder früher zu sterben, stark mit dem sozialen Status verknüpft. Anders formuliert: Armut macht krank. Gleichzeitig erleben wir eine zunehmend medikalisierte und fragmentierte Gesellschaft – während echte Verhältnisprävention hierzulande kaum stattfindet. Deshalb brauchen wir eine Gesundheitspolitik, die sich an wissenschaftlicher Evidenz orientiert und diese mit praktischen Erfahrungen sowie den Perspektiven und Wünschen von Patient*innen verbindet – um eine Versorgung zu gestalten, die wirksam ist und den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Höchste Zeit für neue Impulse – die wir mit Ihnen bei unserem Kongress vom 30. September bis 2. Oktober 2026 in Göttingen diskutieren wollen. Die Tagung wird die unterschiedlichen Perspektiven zusammenbringen und zugleich Lösungsansätze für die aktuellen gesundheitlichen Herausforderungen entwickeln.
Mehr unter…
 

Ausstellung im Niedersächsischen Landtag- Kinder. Chancen. Zukunft. Wissen teilen. Haltung zeigen. Handeln ermöglichen.
Die Ausstellung macht das Thema Kinderarmut in Niedersachsen sichtbar und setzt sich mit Herausforderungen, Erfahrungen und wirksamen Ansätzen struktureller Armutsprävention auseinander. Im Fokus stehen Perspektiven aus Kommunen, Institutionen und von betroffenen Familien sowie die Frage, wie armutssensibles und präventives Handeln nachhaltige Veränderungen ermöglichen kann. Ein interaktives Rahmenprogramm mit unterschiedlichen informativen, diskursiven und handlungsorientierten Formaten, die auch Raum für die Beteiligung armutserfahrener Familien sowie weiteren Akteur:innen im Feld ermöglicht, ergänzt die Ausstellung.

  • Zeitraum der Ausstellung: 13. – 27. November 2026, täglich 09:00 – 20:00 Uhr
  • Ort: Niedersächsischer Landtag, Hannah-Arendt-Platz 1, 30159 Hannover

Mehr unter…

Studien, Broschüren und Ausschreibungen


UNICEF-Studie: Deutschland beim Kindeswohl nur im Mittelfeld
Deutschland erreicht im aktuellen UNICEF-Vergleich zum Kindeswohl lediglich Platz 25 von 37 untersuchten Ländern. Besonders alarmierend sind die anhaltend hohe Kinderarmut sowie große soziale Ungleichheiten bei Bildung, Gesundheit und Lebenszufriedenheit. UNICEF fordert deshalb gezielte Investitionen in benachteiligte Kinder und mehr politische Priorität für chancengerechtes Aufwachsen. Die Analyse „Report Card 20: Unequal Chances – Children and economic inequality“ ist die 20. Ausgabe der internationalen Vergleichsstudie zum Wohlbefinden von Kindern in wohlhabenden Ländern. Sie zeigt: In Ländern mit hoher Einkommens- und Vermögensungleichheit und Kinderarmut wachsen weiter viele Kinder unter Bedingungen auf, die ihre körperliche und mentale Gesundheit, ihre schulischen Kompetenzen und damit auch ihre Zukunftschancen massiv beeinträchtigen.
Mehr unter…
 

Strukturelle Hürden statt fehlender Motivation
Die AOK Niedersachsen hat die Gewohnheiten vulnerabler Bevölkerungsgruppen in den Präventionsfeldern Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung und Sucht sowie deren Nutzung bestehender Angebote und Bedarfe untersucht. Die Studie zeigt, dass Prävention weniger an fehlender Motivation scheitert, sondern vor allem durch strukturelle Barrieren erschwert wird. Daraus ergeben sich klare Ansatzpunkte für wirksame Prävention, die stärker an den Lebensrealitäten der Zielgruppen ansetzt und Zugänge gezielt erleichtert.
Mehr unter…
 

Die zentrale Bedeutung von Chancengleichheit für die digitale Transformation
Ein neuer WHO-Bericht zeigt: Trotz Fortschritten bestehen weiterhin deutliche Ungleichheiten im Zugang zu digitaler Gesundheit in Europa. Besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen profitieren bislang weniger von digitalen Angeboten. Gleichzeitig werden konkrete Lösungsansätze sichtbar, die eine gerechtere Gestaltung digitaler Gesundheitsdienste ermöglichen. Der Bericht macht deutlich: Digitale Gesundheit kann zur Chancengleichheit beitragen – wenn sie bewusst inklusiv gestaltet wird.
Mehr unter…
 

Dokumentation verfügbar: "Demenzprävention im Dialog"
Ab sofort können Sie die Dokumentation der 8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ zum Thema „Demenzprävention im Dialog – Aufklärung verbessern, Strukturen stärken, Risiken reduzieren“ vom 22. April 2026 einsehen. Sie erhalten Einblicke in die Impulsvorträge sowie in die Inhalte der vier Foren, die der Frage nachgingen, wie sich Aufklärung, Versorgung und Präventionsstrategien besser miteinander verzahnen lassen.
Mehr unter…
 

Diskriminierungssensibles Arbeiten im ÖGD
Diskriminierung beeinflusst Gesundheitschancen – auch im Öffentlichen Gesundheitsdienst. Das Gesundheitsamt Frankfurt/Main hat zusammen mit der Charité (Berlin) im Projekt “Empowerment für Diversität” eine Handreichung erstellt, die Mitarbeitenden im ÖGD dabei hilft, Diskriminierung im Arbeitsalltag besser zu erkennen und ihr entgegenzuwirken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf rassistischer Diskriminierung – einem Faktor, der bei gesundheitlicher Ungleichheit oft unterschätzt wird.
Mehr unter…
 

Making investments happen
Der heute veröffentlichte Leitfaden bietet praktische Anleitungen für die Entwicklung und Umsetzung intelligenter, nachhaltiger Finanzierungsansätze. Er soll Planer*innen im Gesundheits- und Sozialwesen, Behörden, Fachkräften und politischen Entscheidungsträger*innen auf allen Ebenen dabei helfen:

  • zu verdeutlichen, warum Investitionen in Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung sinnvoll sind,
  • sich mit Konzepten für systemische Veränderungen vertraut zu machen, die anhand praktischer Beispiele veranschaulicht werden,
  • alternative Finanzierungsmechanismen zu entwickeln und umzusetzen, in sieben praktischen Phasen,
  • sich von Fallstudien und verwandten Publikationen inspirieren zu lassen.

Mehr unter…

GKV-Bündnis für Gesundheit

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.