Der Public-Health-Index – Ergebnisse der Diskussion beim A&G-Kongress
Public-Health-Index: Deutschland auf Rang 17 – was folgt daraus? Die vielfältig besetzte Podiumsdiskussion beim Kongress Armut und Gesundheit wurde von Stefan Bräunling (Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes) und Dr. Gisela Nellessen-Martens (Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.) im Nachgang gemeinsam mit den Beteiligten verdichtet und zusammengefasst.
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Städtebaufördermittel ermöglichen integrierte Gesundheitsversorgung in einem besonders von Armut betroffenen Stadtteil
Der Bremer Senat bewilligt 1,85 Mio. Euro aus dem Programm "Sozialer Zusammenhalt" für die Modernisierung des Gebäudes Beim Ohlenhof 14 in Gröpelingen. Auf ca. 2.000 m² entsteht ein integriertes Gesundheitszentrum, in dem verschiedene Professionen interdisziplinär zusammenarbeiten und ganzheitliche Versorgung in medizinischen, pflegerischen, präventiven, kurativen, rehabilitativen und sozialen Bereichen bieten.
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Kontextfaktoren für die Surveillance nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) in Deutschland: Politische, soziale und umweltbezogene Indikatoren
Die Gesundheit der Bevölkerung wird durch politische, soziale und umweltbezogene Rahmenbedingungen geprägt, die das Risiko für nichtübertragbare Krankheiten (NCD) beeinflussen. Der vom Robert Koch Institut veröffentlichte Artikel gibt einen Überblick über ausgewählte Indikatoren aus diesem Bereich.
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DHS-Jahrbuch Sucht 2026
Im Jahrbuch Sucht informiert die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) jährlich über Entwicklungen und Trends zum Konsum von Alkohol, Tabak, Cannabis, illegalen Drogen sowie zu Medikamentenabhängigkeit und Suchtverhalten in Deutschland. Der aktuellen Ausgabe ist unter anderem zu entnehmen, dass 2,16 Millionen Menschen in Deutschland alkoholabhängig sind. Weitere 1,7 Millionen konsumieren Alkohol missbräuchlich. Beim Cannabiskonsum ist in Deutschland ein langfristiger Anstieg zu beobachten: Etwa 9,8 Prozent der Erwachsenen haben im letzten Jahr konsumiert.
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Vermittlung der Good Practice-Kriterien der Gesundheitsförderung in der Hochschullehre im D-A-CH-Raum – Ergebnisse einer quantitativen und qualitativen Erhebung
Die Good Practice-Kriterien sind ein zentrales Instrument der Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung. Während ihre Nutzung in der Praxis gut etabliert ist, lagen bislang keine Erkenntnisse zur Verbreitung in der Hochschullehre im D A-CH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) vor. Ziel der Studie war es, die Vermittlung der Good Practice-Kriterien in der Hochschullehre sowie die Unterstützungsbedarfe der Lehrenden in den Bereichen Public Health, Gesundheitswissenschaften sowie Gesundheitsförderung und Prävention zu erfassen.
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Entwicklung einer Evaluationskultur in der Gesundheitsförderung - Standortbestimmung zur Evaluation in der Gesundheitsförderung im D-A-CH-Raum
Der Beitrag analysiert die Evaluationskultur in der Gesundheitsförderung im D-A-CH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz), mit Fokus auf strukturelle Verankerung und Evaluationspraxis. Die Standortbestimmung stützt sich auf den Austausch beim Netzwerktreffen des D-A-CH-Netzwerks Gesundheitsförderung 2024 sowie auf Dokumentenanalysen zu Strukturen und Evaluationspraktiken in den drei Ländern. Die Ergebnisse zeigen: Evaluation ist breit anerkannt und wird maßgeblich von Förderinstitutionen gesteuert.
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Pflegebedürftigkeit und (informelle) Pflege in Deutschland – Status Quo
Immer mehr Menschen in Deutschland sind auf Pflege angewiesen: 2023 erhielten 6,8 % der Bevölkerung Leistungen aus der Pflegeversicherung. Das entspricht rund 5,7 Millionen Menschen. Der Anteil steigt seit Jahren, vor allem im ambulanten Bereich. Wer pflegt und wie hoch die Belastung ist, wird im Bericht „Pflegebedürftigkeit und (informelle) Pflege in Deutschland – Status quo“ des Robert Koch Instituts zusammengefasst.
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Vulnerable Gruppen: Bei Prävention mangelt es nicht an Motivation
Wie steht es in Niedersachsen um die Gesundheit von Menschen mit wenig Einkommen? Was belastet sie am meisten? Nutzen sie Präventionsangebote zur Stärkung ihrer Gesundheit und Verbesserung ihrer Lebensqualität? Darauf haben der AOK Niedersachsen jetzt Sozialhilfe- und Bürgergeldbeziehende, Arbeitslose, und Frührentner:innen geantwortet. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Wenn es um Gesundheitsförderung geht, mangelt es nicht an Motivation, sondern eher an Infos und einfachem Zugang zu passenden Angeboten.
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Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit – Paritätischer Armutsbericht 2026
Der neuer Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes enthält alarmierende Befunde: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1 %.
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Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland. Ergebnisse des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024
Schlafstörungen können mit negativen Folgen für die Lebensqualität, Funktionsfähigkeit und Gesundheit einhergehen. In diesem von Robert Koch im Journal of Health Monitoring veröffentlichten Beitrag wird die Verbreitung von Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland im Jahr 2024 untersucht.
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