Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
GKV-Bündnis für Gesundheit | Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit

62. Newsletter „Soziale Lage und Gesundheit im Land Bremen“ 
Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen

Bremen, den 16.06.2026

Sehr geehrte Leser: innen, 

heute erhalten Sie die 62. Ausgabe des Newsletters „Soziale Lage und Gesundheit im Land Bremen“ der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen. Dieser Newsletter erscheint in unregelmäßigen Abständen mit Informationen zu Veranstaltungen, Studien, Projekten, Berichten und weiteren Publikationen.

Falls Sie auf eigene Veranstaltungen, Medien, aktuelle Projekte oder ähnliches aufmerksam machen möchten, können Sie uns gerne bis zum 26. August 2026 Informationen zukommen lassen.
 

Mit freundlichen Grüßen 
Ihre Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen

Infos unter: Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin 
Niedersachsen Bremen e. V.

Weitere Veranstaltungen

13. Jahrestagung der Gesundheitsregionen Niedersachsen - Mehr als Medizin: Gesundheitliche Versorgung und soziale Unterstützung zusammendenken
18. Juni 2026, Hannover
 

Jahrestagung der LVG & AFS „Gesundheitsförderung als Gesellschaftsvertrag – 40 Jahre Ottawa-Charta“
22. Juni 2026, Hannover
 

Aktionswoche gegen Einsamkeit
22. – 28. Juni 2026, Berlin und bundesweit
 

Psychische Gesundheit rund um die Geburt – Ein Thema, das wir endlich ernst nehmen müssen
24. Juni 2026, online
 

HAG- Jahrestagung: Danke, gut!? Psychische Gesundheit junger Menschen im Fokus. Eine Dialogveranstaltung
24. Juni 2026, Hamburg und digital
 

Digitale Fortbildung „Diskriminierungssensibles Denken und Handeln – wie kann es gelingen“
26. Juni 2026, online
 

Ruhe im Sturm – Gesund beraten in der VUKA-Arbeitswelt
19. August 2026, online
 

Neurodivergenz im Beratungsalltag begegnen – Schwerpunkt ADHS
27. August 2026, online
 

Queer-sensibel beraten – trans*, inter* und nicht-binäre Menschen (TIN) mitdenken
03. September 2026, online
 

Gesundheit und Wohlbefinden – (K)ein Thema für „echte“ Männer
17. September 2026, online
 

18. APOLLON SYMPOSIUM. Gesundheitskompetenz 4.0: Kompetent und resilient in Zeiten des Wandels
18. September 2026, online
 

Zwischen Nähe und Täuschung: Love Scamming erkennen und Prävention stärken
22. September 2026, online
 

Zwischen Babyboomern und Gen Z: Generationen verstehen und wirksam zusammenarbeiten
24. September 2026, online

Aus der Politik

Gesundheitszentrum Süd in ehemaliger Kinderklinik offiziell eröffnet

Am 01. Juni 2026 hat Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard das Gesundheitszentrum Süd in Kattenturm offiziell eröffnet. Nach dem Liga Gröpelingen ist es das zweite Gesundheitszentrum Bremens. In der ehemaligen Kinderklinik des Klinikums Links der Weser ermöglichen das neue Hebammenzentrum Süd, ein Gesundheitspunkt sowie mehrere Angebote des Gesundheitsamtes einen einfachen Zugang zu gesundheitlicher Versorgung für alle.
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Demokratiebildung, Prävention und soziale Teilhabe im Fokus: Konferenz der Jugend- und Familienminister fasst wichtige Beschlüsse

Demokratiebildung, Prävention und soziale Teilhabe junger Menschen standen im Fokus der Konferenz der Jugend- und Familienminister. Wichtige Themen waren die Bedeutung der Förderung von Medien- und Demokratiekompetenz junger Menschen, die Stärkung präventiver Ansätze und die Forderung an die Bundesregierung das Bundesprogramm "Demokratie leben!" langfristig finanziell abzusichern und inhaltlich weiterzuentwickeln.
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Berichte und Studien

Der Public-Health-Index – Ergebnisse der Diskussion beim A&G-Kongress

Public-Health-Index: Deutschland auf Rang 17 – was folgt daraus? Die vielfältig besetzte Podiumsdiskussion beim Kongress Armut und Gesundheit wurde von Stefan Bräunling (Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes) und Dr. Gisela Nellessen-Martens (Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V.) im Nachgang gemeinsam mit den Beteiligten verdichtet und zusammengefasst.
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Städtebaufördermittel ermöglichen integrierte Gesundheitsversorgung in einem besonders von Armut betroffenen Stadtteil

Der Bremer Senat bewilligt 1,85 Mio. Euro aus dem Programm "Sozialer Zusammenhalt" für die Modernisierung des Gebäudes Beim Ohlenhof 14 in Gröpelingen. Auf ca. 2.000 m² entsteht ein integriertes Gesundheitszentrum, in dem verschiedene Professionen interdisziplinär zusammenarbeiten und ganzheitliche Versorgung in medizinischen, pflegerischen, präventiven, kurativen, rehabilitativen und sozialen Bereichen bieten.
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Kontextfaktoren für die Surveillance nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) in Deutschland: Politische, soziale und umweltbezogene Indikatoren

Die Gesundheit der Bevölkerung wird durch politische, soziale und umweltbezogene Rahmenbedingungen geprägt, die das Risiko für nichtübertragbare Krankheiten (NCD) beeinflussen. Der vom Robert Koch Institut veröffentlichte Artikel gibt einen Überblick über ausgewählte Indikatoren aus diesem Bereich.
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DHS-Jahrbuch Sucht 2026

Im Jahrbuch Sucht informiert die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) jährlich über Entwicklungen und Trends zum Konsum von Alkohol, Tabak, Cannabis, illegalen Drogen sowie zu Medikamentenabhängigkeit und Suchtverhalten in Deutschland. Der aktuellen Ausgabe ist unter anderem zu entnehmen, dass 2,16 Millionen Menschen in Deutschland alkoholabhängig sind. Weitere 1,7 Millionen konsumieren Alkohol missbräuchlich. Beim Cannabiskonsum ist in Deutschland ein langfristiger Anstieg zu beobachten: Etwa 9,8 Prozent der Erwachsenen haben im letzten Jahr konsumiert.
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Vermittlung der Good Practice-Kriterien der Gesundheitsförderung in der Hochschullehre im D-A-CH-Raum – Ergebnisse einer quantitativen und qualitativen Erhebung

Die Good Practice-Kriterien sind ein zentrales Instrument der Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung. Während ihre Nutzung in der Praxis gut etabliert ist, lagen bislang keine Erkenntnisse zur Verbreitung in der Hochschullehre im D A-CH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) vor. Ziel der Studie war es, die Vermittlung der Good Practice-Kriterien in der Hochschullehre sowie die Unterstützungsbedarfe der Lehrenden in den Bereichen Public Health, Gesundheitswissenschaften sowie Gesundheitsförderung und Prävention zu erfassen.
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Entwicklung einer Evaluationskultur in der Gesundheitsförderung - Standortbestimmung zur Evaluation in der Gesundheitsförderung im D-A-CH-Raum

Der Beitrag analysiert die Evaluationskultur in der Gesundheitsförderung im D-A-CH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz), mit Fokus auf strukturelle Verankerung und Evaluationspraxis. Die Standortbestimmung stützt sich auf den Austausch beim Netzwerktreffen des D-A-CH-Netzwerks Gesundheitsförderung 2024 sowie auf Dokumentenanalysen zu Strukturen und Evaluationspraktiken in den drei Ländern. Die Ergebnisse zeigen: Evaluation ist breit anerkannt und wird maßgeblich von Förderinstitutionen gesteuert.
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Pflegebedürftigkeit und (informelle) Pflege in Deutschland – Status Quo 

Immer mehr Menschen in Deutschland sind auf Pflege angewiesen: 2023 erhielten 6,8 % der Bevölkerung Leistungen aus der Pflegeversicherung. Das entspricht rund 5,7 Millionen Menschen. Der Anteil steigt seit Jahren, vor allem im ambulanten Bereich. Wer pflegt und wie hoch die Belastung ist, wird im Bericht „Pflegebedürftigkeit und (informelle) Pflege in Deutschland – Status quo“ des Robert Koch Instituts zusammengefasst.
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Vulnerable Gruppen: Bei Prävention mangelt es nicht an Motivation

Wie steht es in Niedersachsen um die Gesundheit von Menschen mit wenig Einkommen? Was belastet sie am meisten? Nutzen sie Präventionsangebote zur Stärkung ihrer Gesundheit und Verbesserung ihrer Lebensqualität? Darauf haben der AOK Niedersachsen jetzt Sozialhilfe- und Bürgergeldbeziehende, Arbeitslose, und Frührentner:innen geantwortet. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Wenn es um Gesundheitsförderung geht, mangelt es nicht an Motivation, sondern eher an Infos und einfachem Zugang zu passenden Angeboten.
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Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit – Paritätischer Armutsbericht 2026

Der neuer Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes enthält alarmierende Befunde: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1 %.
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Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland. Ergebnisse des Panels „Gesundheit in Deutschland“ 2024

Schlafstörungen können mit negativen Folgen für die Lebensqualität, Funktionsfähigkeit und Gesundheit einhergehen. In diesem von Robert Koch im Journal of Health Monitoring veröffentlichten Beitrag wird die Verbreitung von Ein- und Durchschlafstörungen bei Erwachsenen in Deutschland im Jahr 2024 untersucht.
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Weitere Publikationen und Medien

Die Webseite vom familiennetz bremen präsentiert sich neu

Das neue familiennetz-Portal ist in enger Zusammenarbeit mit dem Referat „Familienförderung und Familienpolitik“ entstanden. Bremer Fachkräfte konnten sich in den vergangenen Monaten in Workshops, Testings und Feedback partizipativ einbringen. Neben dem Familienportal ist das neue Fachportal, als eigene Website, künftig eine zentrale Ressource für Fachkräfte der Familienbildung in Bremen: Es bietet aktuelles Wissen über Angebote der Familienförderung, informiert zu Fachthemen und -veranstaltungen und ermöglicht vielfältige Vernetzung.
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Stellungnahme zum Positionspapier des Wissenschaftsrats der BVPG

Die Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung e.V (BVPG) begrüßt das Positionspapier des Wissenschaftsrats „Für Prävention und Gesundheitsförderung handeln in Wissenschaft, Versorgung und Gesellschaft“ als wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung von Prävention in Deutschland. In ihrer aktuellen Stellungnahme „Prävention weiterdenken“ greift sie zentrale Empfehlungen auf und ergänzt diese um Perspektiven für eine nachhaltige und wirksame Ausrichtung von Prävention und Gesundheitsförderung.
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Leitfaden Männerschuppen neu aufgelegt

Der Leitfaden „Männerschuppen. Ein Leitfaden für die Planung und Umsetzung von Männerschuppen in Deutschland“ bündelt die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem MARS-Projekt und soll Kommunen, Vereine und Engagierte bei der Gründung und Weiterentwicklung von Männerschuppen unterstützen.
Das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt lief von April 2022 bis März 2025. Seit April 2026 läuft mit MARS+ ein zweijähriges Anschlussprojekt an der Universität Bremen.
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GKV-Bündnis für Gesundheit

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.