Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
Newsletter Soziale Lage und Gesundheit

Guten Tag,

heute erhalten Sie die 81. Ausgabe des Newsletters „Soziale Lage und Gesundheit“ der Niedersächsischen Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit. Dieser Newsletter erscheint in loser Reihenfolge mit Informationen zu Veranstaltungen, Studien, Projekten, Berichten und weiteren Publikationen.

Falls Sie auf eigene Veranstaltungen, Medien oder ähnliches aufmerksam machen möchten, können Sie uns gerne Informationen zukommen lassen.

Ihre Niedersächsische Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Aus der LVG & AFS


Impu!se 131 - Netzwerke(n): Ein Versprechen für mehr Wirksamkeit?
„Vermitteln und Vernetzen" ist ein zentrales Handlungsprinzip der Gesundheitsförderung. Doch was können Netzwerke wirklich leisten? Wann ist Netzwerkarbeit sinnvoll und wirksam? Und was braucht erfolgreiche Netzwerkarbeit? In dieser Ausgabe geht es darum, ein Verständnis für Mehrwert und Grenzen von gesundheitsbezogener Netzwerkarbeit zu schaffen, die Bedingungen für wirkungsvolles Netzwerken auszuloten und Praxisbeispiele aus vielfältigen Bereichen, wie zum Beispiel Gesundheitsversorgung, Selbsthilfe und kommunaler Gesundheitsförderung vorzustellen.
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Interkommunaler Workshop zu Schnittstellen zwischen Altenhilfe und Pflege
Die Verknüpfung von offener Altenhilfe und kommunaler Pflegeplanung stand am 11. Juni 2026 im Mittelpunkt des 14. Interkommunalen Austauschs des Projekts Komm.Care. Vorgestellt wurden ein Empfehlungspapier zur Integrierten Seniorenpolitik, Ergebnisse zur Umsetzung des § 71 SGB XII sowie ein Leitfaden zum Aufbau wohnortnaher Versorgungsstrukturen. Am Beispiel des Case- und Care-Managements wurde die Zusammenarbeit von Pflegestützpunkt und Altenhilfe erläutert. Darüber hinaus wurden Handlungsbedarfe diskutiert.
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Kurzvideo-Reihe: Kleine Kinder, starke Zähne
Die Bremer Elternwerkstatt hat drei Kurzvideos zur Zahngesundheit von Kindern in deutscher und arabischer Sprache erstellt. In diesen Videos beantwortet Zahnärztin Dr. Katja Baake kompakt, anschaulich und alltagstauglich, wie Kinder spielerisch an die Zahnpflege herangeführt werden und wie Familien gesunde Routinen entwickeln können. Frau Dr. Baake spricht über die richtige Putzmethode, zahngesunde Ernährung, Fluoridzugabe und Tipps gegen Ängste vor dem Zahnarztbesuch.
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Kita-Umfrage zu Medien und Sozio-Emotionalen Kompetenzen
Bei welchen sozial-emotionalen Fähigkeiten haben Kita-Kinder Unterstützungsbedarf, wie wirkt sich Mediennutzung auf die Kinder aus und wie digital sind Kitas ausgestattet? Diese und andere Fragen stellte das Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung in Kitas (kogeki) im Januar diesen Jahres rund 100 Praktiker:innen aus niedersächsischen und bremischen Kitas. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen: Egal ob Konfliktfähigkeit oder Konzentration und Aufmerksamkeit. Bei vielen der abgefragten sozial-emotionalen Fähigkeiten braucht mindestens ein relevanter Teil der Kita-Kinder Unterstützung. Wie die Fachkräfte diesen Bedarf decken, welche Angebote sie sich zu dem Thema wünschen – und wie es rund um das Thema Mediennutzung und Effekte der Medien auf Kita-Kinder aussieht, lesen Sie in der Gesamtauswertung.
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Aus Niedersachsen


Niedersachsen legt Zehn-Punkte-Plan für mehr Inklusion im Arbeitsleben vor
Niedersachsens Arbeits- und Sozialminister Dr. Andreas Philippi hat am 03. Juli gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden einen Zehn-Punkte-Plan für mehr Inklusion im Arbeitsleben vorgestellt. Ziel ist es, die gleichberechtigte Teilhabe von schwerbehinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu stärken und bestehende Hürden weiter abzubauen. Denn trotz des Fachkräftemangels sind im Juni 2026 allein in Niedersachsen etwa 15.800 Menschen mit einer Schwerbehinderung arbeitslos gemeldet. Gleichzeitig belegen Daten der Bundesagentur für Arbeit, dass sie auch bei geeigneter Qualifikation noch immer deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen sind als Menschen ohne Behinderung.
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Soziale Medien für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren – Schutz und Zugänge verantwortungsvoll gestalten
Im Rahmen der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Debatte zu Einschränkungen und einem möglichen Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren hat die Psychotherapeutenkammer Niedersachsen (PKN) ein Positionspapier erarbeitet. Die PKN betont, dass die Verantwortung für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien nicht auf Heranwachsende abgewälzt werden darf, sondern insbesondere Plattformanbieter und die Politik in die Pflicht genommen werden müssen.
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Neue Studie zeigt: Inklusive Bildung bleibt hinter Erwartungen zurück
Deutschland zählt weiterhin zu den europäischen Ländern mit einem besonders hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen, die nicht inklusiv beschult werden – rund 60 Prozent von ihnen besuchen Förderschulen. Dies geschieht, obwohl eine deutliche Mehrheit der betroffenen Familien andere Wege bevorzugt. Die neue Studie „Inklusive Bildung zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ des Deutschen Instituts für Menschenrechte wertet erstmals Ergebnisse von bundesweit rund 7.500 Eltern von Kindern mit Behinderungen zu ihren Erfahrungen und Erwartungen aus. Die Studie macht deutlich, dass ein erheblicher Handlungsbedarf besteht, um inklusive Bildung in Deutschland flächendeckend zu verwirklichen. Vor allem mangelt es vielerorts an personellen Ressourcen, barrierefreien Strukturen und individueller Förderung, die den Bedürfnissen aller Kinder gerecht wird.
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Gesundheitspreis Südniedersachsen 2026
Der Gesundheitspreis Südniedersachsen zeichnet in diesem Jahr Projekte aus, die Gesundheit und Inklusion miteinander verbinden. Gesucht werden bereits in der Umsetzung befindliche Vorhaben, die gesundheitliche Chancengleichheit fördern, Barrieren abbauen und Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen wirksam einbeziehen. Dabei können beispielsweise Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen, Menschen mit Migrationsgeschichte, sozial benachteiligte Gruppen oder andere Personen mit erschwertem Zugang zu Gesundheitsangeboten im Fokus stehen. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2026.
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Aus der Politik


Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt
Der Deutsche Ethikrat hat eine Ad-hoc-Stellungnahme zu Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt veröffentlicht. Hintergrund ist die aktuelle Diskussion über die Auswirkungen sozialer Medien auf junge Menschen und mögliche Maßnahmen wie altersgestaffelte Zugangsbeschränkungen. Der Ethikrat weist darauf hin, dass solche Ansätze zwar dem Schutz von Minderjährigen dienen sollen, zugleich aber Fragen der Teilhabe und mögliche unbeabsichtigte Folgen berücksichtigen müssen.
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Handlungsempfehlungen „Entwicklung stärken, Verantwortung übernehmen – Für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt“
Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) hat Empfehlungen entwickelt, um digitale Lebenswelten so zu gestalten, dass junge Menschen sicher aufwachsen, ihre Potenziale entfalten und selbstbestimmt an gesellschaftlichen Entwicklungen teilhaben können.
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„Hilfen im Netz“ – Kampagne für Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien gestartet
Bundesfamilienministerin Karin Prien hat am 10. Juli eine bundesweite Kampagne für das Beratungsangebot „Hilfen im Netz“ für Kinder von Eltern mit psychischen und Suchterkrankungen gestartet. Auf dem Potsdamer Platz in Berlin präsentierte die Ministerin die Plakataktion, die acht Wochen lang auf öffentlichen Werbeflächen für das Angebot wirbt. „Hilfen im Netz“ bietet betroffenen Kindern und Jugendlichen anonyme und kostenlose Beratung und stellt ihnen darüber hinaus passende Hilfen zur Seite. Das Familienministerium hat die Förderung für das Projekt um weitere drei Jahre bis Sommer 2029 verlängert.
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Schwangere Frauen in finanziellen Notlagen besser unterstützen
Am 22. Juli hat das Bundeskabinett mit einem Gesetzentwurf die Stärkung der finanziellen Basis der Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" beschlossen. Mit dem Gesetzentwurf wird die gesetzlich festgelegte Bundeseinlage erstmals seit 1993 erhöht - auf 101 Millionen Euro ab 2027 und 105 Millionen Euro ab 2032. Durch ein Abschmelzen des Stiftungsvermögens können in den ersten Jahren nach Inkrafttreten zusätzliche Mittel für die Unterstützung schwangerer Frauen eingesetzt werden.
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Aufruf zur Bewerbung für den Deutschen Gemeinsamkeitspreis 2026
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und das Kompetenznetz Einsamkeit vergeben erstmals den Deutschen Gemeinsamkeitspreis 2026. Ausgezeichnet werden Projekte, Initiativen und Organisationen, die Einsamkeit entgegenwirken und soziale Verbundenheit stärken. Der Preis wird in vier Kategorien vergeben: Kommunen und öffentliche Einrichtungen, zivilgesellschaftliches Engagement, Wirtschaft und Arbeitswelt sowie Angebote für schwer erreichbare Zielgruppen. Die Bewerbung ist bis zum 16. August 2026 möglich.
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Brief nach Berlin
Die Internetseite brief-nach-berlin.de ist ein Online-Angebot, das Bürger:innen dabei unterstützt, Briefe an politische Entscheidungsträger zu verfassen. Sie richtet sich an alle Menschen, die ihre Anliegen, Ideen oder Kritik unkompliziert an Abgeordnete des Bundestages übermitteln möchten. Hinter dem Projekt steht der Politikwissenschaftler Thomas Lorenz, der die Plattform entwickelt hat, um politische Beteiligung einfacher und zugänglicher zu machen. Mehr unter…

Medien


Arm sollst du bleiben? Das Los der Herkunft
Diese MONITOR-Dokumentation vom 18. Juni 2026 fragt: Wie lange hält unsere Gesellschaft noch zusammen, wenn man sich aus der Armut kaum noch befreien kann? "Meine Kinder sollen es einmal besser haben als ich" – dieses Aufstiegsversprechen hat die deutsche Gesellschaft lange geprägt und zusammengehalten. Doch mittlerweile zeigt sich: In kaum einem Industrieland ist es so schwierig, sozial aufzusteigen. Die Dokumentation zeigt, wie Chancenungleichheit in Deutschland in den letzten Jahrzehnten systematisch verfestigt wurde und so den sozialen Frieden im Land gefährdet.
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Aus dem Kooperationsverbund


KoGi – neu ausgezeichnet als Good Practice-Projekt
Das Projekt „KoGi (Kommunale Gesundheitsinitiative interkulturell)“ in Frankfurt am Main ist ein neues Beispiel Guter Praxis. Es wurde durch die AG Qualitätsentwicklung und Good Practice des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit in den Good Practice-Kriterien Zielgruppenbezug, Konzeption, Setting-Ansatz, Partizipation, Qualitätsmanagement, Niedrigschwellige Arbeitsweise und Multiplikatorenkonzept ausgezeichnet. Das Projekt wird vom Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt am Main in Kooperation mit dem  Mehrgenerationenhaus Kinder im Zentrum-Gallus e.V. organisiert und unter Beteiligung verschiedener weiterer Institutionen umgesetzt. Es zeigt beispielhaft, wie kommunale Gesundheitsförderung durch kultursensible, mehrsprachige und partizipative Ansätze nachhaltig gestaltet werden kann.
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Einladung zur Teilnahme an europäischer Online-Befragung über Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) ist an der europäischen Online-Befragung zu Maßnahmen der Gesundheitskompetenz im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen, Demenz und Schlaganfall beteiligt. Ziel dieser Befragung ist es, bestehende Maßnahmen zur Förderung der Gesundheitskompetenz (Health Literacy) im Zusammenhang mit Demenz, Schlaganfall und anderen neurodegenerativen Erkrankungen in Europa zu erfassen. Die Befragung wird zeitgleich in sieben europäischen Ländern durchgeführt und ist Teil des EU-geförderten Projekts Joint Action addressing Dementia and Health (JADE Health). Die Umfrage ist bis zum 31. August 2026 geöffnet.
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Kongress Armut und Gesundheit 2027 - Call for Abstracts
Der Kongress Armut und Gesundheit 2027 startet seinen Call for Abstracts. Unter dem Motto „Gemeinsam für Gesundheitsgerechtigkeit“ werden Beiträge gesucht – ob Forschung, Praxisprojekt, Erfahrungsbericht oder innovative Ideen. Der Kongress findet am 2. und 3. März 2027 in Berlin statt. Bis zum 30. August 2026 können Beiträge eingereicht werden.
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Positionspapier: Der Zusammenhang von Bildung und Frühen Hilfen
Der Beirat der Bundesstiftung Frühe Hilfen und des NZFH haben am 18. Juni ein Positionspapier zum Zusammenhang von Bildung und Frühen Hilfen veröffentlicht. Es wird erläutert, wie Frühe Hilfen, Bildung und Gesundheitsbildung strukturell und inhaltlich zusammenhängen. Die Ausführungen verdeutlichen, welchen Beitrag die Frühen Hilfen für den Bildungsweg von Kindern leisten können.
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Sitzung des landesweiten Arbeitskreises Armut und Gesundheit Niedersachsen
Gesundheitliche Ungleichheit zählt weiterhin zu den zentralen Herausforderungen für Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung. Der Sozialbericht der Bundesrepublik Deutschland dokumentiert regelmäßig die Zusammenhänge zwischen sozialer Lage und Gesundheit und liefert wichtige Erkenntnisse zu den Lebensbedingungen verschiedener Bevölkerungsgruppen. Am 08. Oktober 2026 findet die Sitzung des landesweiten Arbeitskreises Armut und Gesundheit Niedersachsen online statt.
Im Mittelpunkt dieser Sitzung steht ein Vortrag aus dem Fachgebiet „Soziale Determinanten der Gesundheit“ des Robert Koch-Instituts. Neben den Ergebnissen des Sozialberichts werden aktuelle Erkenntnisse zur gesundheitlichen Ungleichheit vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Anschließend besteht Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Aktivitäten der Arbeitskreismitglieder.
Nach einer längeren Pause möchten wir den Arbeitskreis wieder als Raum für Vernetzung, fachlichen Austausch und gemeinsame Diskussionen zu Fragen von Armut und Gesundheit in Niedersachsen stärken. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, Ihre Erfahrungen und Ihre Themen.
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Veranstaltungen/ Termine


Von Armutserfahrungen lernen: Reicht das Geld für eine gesunde Ernährung?
Am 20. August 2026 findet eine kostenfreie Online-Veranstaltung zum Thema Ernährungsarmut des Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) statt. Wie realistisch ist eine gesunde Ernährung mit geringen finanziellen Mitteln? Reicht mehr Ernährungsbildung? Was passiert, wenn die Stromrechnung teurer wird, die Waschmaschine kaputtgeht oder die nächste Geburtstagseinladung ansteht? Gäste erfahren aus erster Hand: Wie werden gut gemeinte Ratschläge und Empfehlungen von Armutsbetroffenen wahrgenommen? Was braucht es wirklich? Und wie kann die eigene Arbeit sensibler gestaltet werden?
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Gemeinsam Schutzräume gestalten – Resilienz der Kinder psychisch erkrankter Eltern im Sozialraum stärken
Am 26. August 2026 findet in Kiel der Fachtag der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e. V. (LVGFSH) statt. Die besonderen Belastungen von Kindern psychisch erkrankter Eltern und die Frage, wie verlässliche Schutz- und Entlastungsräume geschaffen werden können, stehen im Fokus der Veranstaltung. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis von Schutzräumen zu entwickeln, bestehende Angebote sichtbar zu machen sowie tragfähige Strukturen und Kooperationen im Sozialraum zu fördern.
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Gesund aufwachsen in Kita, Schule und Quartier
Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist seit der Pandemie auf einem schlechteren Stand, das verdeutlicht erneut die COPSY-Studie aus dem Jahr 2025. Auch das aktuelle Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung zeigt: Ein Viertel der Schüler:innen leidet derzeit an psychischen Auffälligkeiten. Der Fachtag „Gesund aufwachsen in Kita, Schule und Quartier – Mentale Gesundheit im Fokus“ am 2. September 2026 in Bremen widmet sich dieser Thematik daher mit einem Blick auf diese Settings. Dazu wird es nach einem einführenden Impulsvortrag sowie einem Überblick über Bremens Strukturen vier parallele Workshops geben, die sich mit der Resilienz und der mentalen Gesundheit von Kindern und/oder Jugendlichen in den Settings Kita, Schule und Quartier sowie der Resilienz und Psychohygiene von Fachkräften vertiefend beschäftigen werden. Die Teilnehmenden haben dabei die Möglichkeit, neues Wissen für die Praxis zu erlangen sowie miteinander in den Austausch zu kommen.
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Period of Change 2026 – Breaking the Stigma
Gesundheit kennt keine Tabus – und doch wird über viele Themen rund um Körper, Zyklen und Wohlbefinden noch immer zu wenig gesprochen. Mit der Fachtagung „Breaking the Stigma“ will das Institut für Zyklusgesundheit e. V. vom 11. bis 12. September 2026 in Hamburg Barrieren abbauen, Stille durch Gespräche ersetzen und neues Wissen zugänglich machen. Die Tagung findet dieses Jahr zum sechsten Mal statt und verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse, gesellschaftspolitische Perspektiven und persönliche Erfahrungen, um Tabus in der FLINTA Gesundheit abzubauen, Wissenslücken zu schließen und den Austausch zwischen Forschung, Praxis und Community zu fördern.
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Netzwerktreffen des DACH-Netzwerks Gesundheitsförderung
Vom 11. bis 12. September 2026 findet das Netzwerktreffen des DACH-Netzwerks Gesundheitsförderung in Winterthur (Schweiz) statt. Das DACH-Netzwerk Gesundheitsförderung nutzt das 40-jährige Jubiläum der Ottawa-Charta, um eine kritische Zwischenbilanz zu ziehen und den Blick bewusst nach vorn zu richten. Was konnte die Gesundheitsförderung in diesen vier Jahrzehnten bewegen? Welche Ansätze haben sich bewährt – und welche weniger? Auf welchen wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnissen können wir weiter aufbauen? Und wo liegen ungenutzte Potenziale für die Weiterentwicklung des Feldes? Diese Fragen sollen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und Impulse für eine zukunftsorientierte Gesundheitsförderung setzen.
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19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik
Unter dem Motto „Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiter denken: Städte für alle gestalten“ lädt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund vom 14. bis 16. September 2026 zum Bundeskongress in die Stadt Köln ein.
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Woche der Klimaanpassung lädt zum Mitmachen ein
Vom 14. bis zum 20. September findet die fünfte Woche der Klimaanpassung (WdKA) statt. Seit 2022 wird die Aktionswoche auf Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit vom Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) umgesetzt. Mit stetig wachsender Beteiligung zeigen Kommunen, Verbände, soziale Einrichtungen und weitere Akteure die Vielfalt der Klimaanpassung im gesamten Bundesgebiet auf.
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Fachtag „Sexuelle Gesundheit in queeren Lebenswelten“
Der Landesverband Sexuelle Gesundheit Niedersachsen (vormals Aidshilfe) lädt am 18. September 2026 in Göttingen zum Fachtag „Sexuelle Gesundheit in queeren Lebenswelten“ ein. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Themen Versorgungssicherheit und Prävention, gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen, Zugänge zu Gesundheitsversorgung in unterschiedlichen Lebensrealitäten, aktuelle Diskurse, Forschung und Praxisperspektiven, Vernetzung von Fachpraxis, Community-Strukturen und Politik. Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus Gesundheitswesen, Aidshilfen, öffentlichem Gesundheitsdienst, Politik, Wissenschaft sowie an weitere interessierte Akteur:innen.
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Fünf Jahre Bündnis für gute Nachbarschaft in Niedersachsen
Am 29. September 2026 findet in Hannover die Jubiläumsveranstaltung des Bündnis für gute Nachbarschaft in Niedersachsen statt. Seit der Gründung wurde gemeinsam viel bewegt: für lebendige Quartiere, starken gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein gutes Miteinander vor Ort in ganz Niedersachsen. Die Jubiläumsveranstaltung blick auf fünf Jahre gemeinsame Arbeit und was für die nächsten Jahre auf den Weg gebracht werden soll.
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BVPG-Statuskonferenz 2026: Mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Am 17. November 2026 lädt die Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung e. V. (BVPG) zur 25. BVPG-Statuskonferenz ein. Im Mittelpunkt der digitalen Veranstaltung steht die mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Programm umfasst aktuelle Erkenntnisse, fachliche Impulse und den interdisziplinären Austausch mit Expertinnen und Experten.
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Studien, Broschüren und Ausschreibungen


Gesundheit ermöglichen: Prävention für vulnerable Bevölkerungsgruppen in Niedersachsen
Die Studie der AOK Niedersachsen untersucht die gesundheitliche Lage, das Gesundheitsverhalten und die Präventionsbedarfe vulnerabler Bevölkerungsgruppen in Niedersachsen. Genauer betrachtet werden dabei Sozialhilfe- und Bürgergeldbeziehende, Personen in Frührente sowie Arbeitslosengeldbeziehende. Ziel ist es, belastbare Hinweise für eine wirksamere und bedarfsgerechte Ausgestaltung von Präventionsangeboten zu liefern.
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Wahrgenommener Stress und Coping bei Erwachsenen in Deutschland
Etwa 20 Prozent der Menschen in Deutschland sind von einer erhöhten Stressbelastung betroffen. Das zeigt eine Analyse des Robert Koch-Instituts (RKI) auf Basis von Daten aus dem Jahr 2024 mit mehr als 27.000 Befragten. Besonders häufig berichteten Frauen, Menschen im erwerbsfähigen Alter sowie Personen mit niedrigerem Bildungsniveau von erhöhtem Stress. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass bestimmte Bewältigungsstrategien mit geringerem Stresserleben verbunden sind. Dazu zählen vor allem Problemlösungskompetenz, proaktives Handeln und eine flexible Anpassung an Belastungen.
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Drogen, chronische Infektionskrankheiten und soziale Determinanten der Gesundheit von Menschen in Haft
Das RKI hat in einer Pilotstudie in der JVA Bremen überwiegend männliche inhaftierte Menschen mit einer Vorgeschichte von Drogenkonsum untersucht. 58 Prozent berichteten von injizierendem Drogenkonsum, 19 Prozent davon auch während der Haft. Die Prävalenzen aktiver Infektionen waren hoch, während Testung und Behandlung in Haft nur selten erfolgten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Haftzeit stärker für Prävention, Testung und Behandlung genutzt werden sollte.
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Drogenaffinitätsstudie 2025
Immer mehr junge Erwachsene konsumieren Kokain: Das belegen Daten der Drogenaffinitätsstudie 2025, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) anlässlich des Weltdrogentags 2026 am 26. Juni erstmals veröffentlicht. Bei Jugendlichen bleibt der Konsum illegaler Drogen auf einem insgesamt niedrigen Niveau. Insgesamt 2,5 Prozent der zwölf- bis 17-jährigen Jugendlichen gaben an, bereits Erfahrungen mit mindestens einer illegalen Droge zu haben. Zwischen Jungen und Mädchen zeigten sich dabei keine Unterschiede. Bei den 18- bis 25-jährigen jungen Erwachsenen lag dieser Anteil mit 18,7 Prozent deutlich höher. Dabei hatten nahezu doppelt so viele junge Männer wie Frauen Erfahrungen mit illegalen Drogen.
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Lebenserwartung bei Geburt für Frauen und Männer im Jahr 2025 auf neue Höchstwerte gestiegen
Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug in Deutschland im Jahr 2025 für Frauen 83,6 Jahre und für Männer 79,1 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stieg die Lebenserwartung damit im Vergleich zum Vorjahr bei Frauen um knapp zwei Monate und bei Männern um etwa drei Monate. Beide Geschlechter erreichten damit neue Höchstwerte. Im Vergleich zum Jahr 2022 sind die Werte für Frauen und Männer nach den Rückgängen der Coronazeit deutlich gestiegen. Frauen haben seitdem statistisch gesehen etwa neun Monate hinzugewonnen, Männer über ein Jahr.
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Paritätischer Armutsbericht 2026 – Soziale Spaltung verschärft sich
Der neue Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes mit dem Titel „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ enthält alarmierende Befunde: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1 Prozent. Gleichzeitig wächst die Kluft zwischen Regionen und Bevölkerungsgruppen. Während Armut insgesamt zunimmt, verfestigt sie sich besonders bei Älteren, Frauen und Alleinerziehenden.
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Neues Diskussionspapier: Sozialindexgestützte Förderung frühkindlicher Bildung und Entwicklung
Wie können Ressourcen in der frühkindlichen Bildung gerechter verteilt werden – und was braucht es, damit benachteiligte Kinder bessere Startchancen erhalten? Diesen Fragen widmet sich das Diskussionspapier „Sozialindexgestützte Förderung frühkindlicher Bildung und Entwicklung“ des Vereins für Sozialplanung e.V. (VSOP), des Instituts für soziale Arbeit e.V. (ISA) und des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands – Gesamtverband e. V. (Der Paritätische). Das Diskussionspapier liefert eine fundierte Grundlage für die fachliche und politische Debatte um einen Kita-Sozialindex in Deutschland, die auf die kommunale Praxis Bezug nimmt. Es zeigt auf, wie datenbasierte Steuerung zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen kann – und verdeutlicht zugleich, dass nachhaltige Verbesserungen nur im Zusammenspiel von Daten, Praxiswissen und politischem Willen entstehen.
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„Im Prinzip guckt man nur zu, wie andere Leute leben“
Armut bedeutet oft auch fehlende Zugänge zu Bildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Der neue Beitrag der Freien Wohlfahrtspflege NRW als Ergänzung zum NRW-Sozialbericht 2026 lässt Menschen mit Armutserfahrung selbst zu Wort kommen und macht deutlich, welche strukturellen Barrieren überwunden werden müssen, um gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern.
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Diskussionspapier „Gesundheitsförderung resilient und demokratiestärkend gestalten“ veröffentlicht
Das Diskussionspapier „Gesundheitsförderung resilient und demokratiestärkend gestalten“ der gleichnamigen AG des Zukunftsforums Public Health bietet praxisnahe Handlungsempfehlungen für Akteure. Es fokussiert sich darauf, wie Organisationen der Gesundheitsförderung gestärkt und befähigt werden können, um den Herausforderungen multipler Krisen entgegenzuwirken. Die Publikation richtet sich an alle Akteure der Gesundheitsförderung und verfolgt vor allem das Ziel, zum Nachdenken anzuregen und zum Handeln zu motivieren.
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Fachkräfte schlagen Alarm – Befragung zur sozialen Lage von Kindern im Asylbewerberleistungsgesetz
Neugeborene ohne medizinische Versorgung, Kinder ohne Zugang zu Freizeitangeboten, Schwangere ohne gesundes Essen: Für viele geflüchtete Familien in Deutschland sind solche Einschränkungen bittere Realität. Das zeigt eine bundesweite Befragung des Paritätischen Gesamtverbands und der Kinderrechtsorganisation Save the Children unter Mitarbeitenden von Beratungsstellen, Kitas und Unterkünften mit Geflüchteten. Die Fachkräfte schlagen Alarm: 87 Prozent sehen die Teilhabe der Kinder eingeschränkt; 74 Prozent halten die Gesundheitsversorgung für unzureichend; über 70 Prozent sagen, eine gesunde Ernährung der Kinder sei nicht möglich. Die Bezahlkarte erweist sich in der Praxis als nicht alltagstauglich und stigmatisierend.
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Neue Auflage der Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben
Die im Juli 2026 neu veröffentlichte, 3. Auflage der Handlungsempfehlungen des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben fasst wissenschaftlich fundiert und praxisnah die wichtigsten Botschaften zu Ernährung, Bewegung und weiteren Gesundheitsaspekten vor und während der Schwangerschaft zusammen. Die Empfehlungen dienen Fachkräften als Grundlage für Beratungssituationen. Sie werden von allen relevanten deutschen Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Institutionen empfohlen.
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Evaluationsstudie zur Reichweite und Wirkung der Silbernetz-Hotline gegen Einsamkeit veröffentlicht
Einsamkeit im Alter stellt eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung dar. Mit dem Evaluationsprojekt ReWiSil untersuchte das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA), inwieweit die bundesweite Silbernetz-Hotline, das Kernangebot von Silbernetz e.V., ältere Menschen mit Einsamkeitsgefühlen erreicht und welche Wirkungen bereits ein erstes Gespräch entfalten kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die Silbernetz-Hotline insbesondere Menschen erreicht, die hinsichtlich ihrer sozialen Einbindung stark belastet sind.
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DAK-Gesundheitsreport untersucht Situation älterer Beschäftigter in Deutschland
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahren will früher in Rente gehen. Bei denjenigen, die ihre Gesundheit als weniger gut beschreiben, sind es sogar 60 Prozent. Das geht aus dem DAK-Gesundheitsreport 2026 hervor, der einen besonderen Fokus auf die Älteren gelegt hat: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 ist eine Dynamik zu erkennen und es kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent. Mehr unter… https://www.dak.de/presse/bundesthemen/gesundheitsreport/mehr-als-die-haelfte-der-aelteren-beschaeftigten-will-vorzeitig-in-rente_220624 

TK-Dossier 2026 „Wie geht’s Deutschlands Studierenden?“
Leistungsdruck, Angst vor schlechten Noten, finanzielle Sorgen: Die mentale Belastung der Studierenden in Deutschland stagniert seit der Coronapandemie auf einem hohen Niveau. Das ist ein Ergebnis des TK-Dossiers 2026 "Wie geht’s Deutschlands Studierenden?" der Techniker Krankenkasse (TK), das am 10. Juni 2026 veröffentlicht wurde. Für das Dossier hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK im Januar 2026 bundesweit repräsentativ 1.000 Studierende zu ihrer Gesundheit befragt.
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30 Jahre Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention
Am 28. Juli 2026 erschien das „Living-Handbook“ des Nachschlagewerks Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Zum 30-jährigen Jubiläum sind die Leitbegriffe nun erstmals als digitales Open-Access "Living Handbook" auf der Publikationsplattform PUBLISSO verfügbar. Das neue Format verbindet die Vorteile einer wissenschaftlichen Buchpublikation mit den Möglichkeiten einer digitalen Plattform.
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Investition in Gesundheit, Bildung, Inklusion und Zukunft: School Nurses schließen Lücken und schaffen Sicherheit
Am 11. Juni erschien ein Bericht eines interdisziplinären Expertenbündnisses zu Schulgesundheitspflege, der zeigt: Schulgesundheitsfachkräfte – international „School Nurses“ genannt – können Kinder mit chronischen Erkrankungen unterstützen, Gesundheitskompetenz vermitteln, Lehrkräfte entlasten, Eltern Sicherheit geben und Inklusion ermöglichen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) unterstützt die Forderung nach bundesweiten, gesetzlich verankerten und dauerhaft finanzierten Schulgesundheitsfachkräften/ School Nurses an allen Schulen.
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Hannover Erklärung 2026 des Gesunde Städte-Netzwerks
Die Hannover Erklärung 2026 des Gesunde Städte-Netzwerks fordert gesundheitliche Chancengerechtigkeit für alle Menschen in Deutschland. Dazu sind Maßnahmen zur Verbesserung der individuellen Gesundheitskompetenz und der Lebensverhältnisse gleichermaßen notwendig. Die zahlreichen Selbsthilfen und Initiativen vor Ort stellen genauso wie die vielfältigen Strukturen der sozialräumlichen Arbeit in den Kommunen eine grundlegende Ressource und Chance dar.
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Engagementpreis 80 plus 2026
Die Stiftung ProAlter will mit der bundesweiten Ausschreibung eines Engagementpreises 80plus Menschen würdigen, die sich im hohen Alter bürgerschaftlich engagieren, deren öffentliche Anerkennung stärken und zur Nachahmung anregen. Für den Engagementpreis 80plus können Personen vorgeschlagen werden, die in diesem Jahr das 80. Lebensjahr erreichen oder bereits älter sind und ehrenamtlich aktiv sind. Eine Nominierung von kooperativ tätigen Personengruppen, die überwiegend die Altersvoraussetzungen erfüllen, ist möglich. Eigenbewerbungen sind als Ausnahmen zugelassen. Einsendeschluss ist der 11. September 2026.
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Informationen zum Thema Hitzeschutz aktualisiert
Auf der Seite Klima Mensch Gesundheit des BIÖG finden sich Informationen zum Themenfeld Hitzeschutz. Möglichkeiten sind aufgeführt, der Hitze entgegenzuwirken. Es finden sich Tipps und Ratschläge, mit denen Hitzebelastungen vorbeugt werden können. Außerdem ist dargestellt, wie sich gefährliche Hitzebeschwerden „anfühlen“ und wie am besten darauf reagiert werden kann.
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GKV-Bündnis für Gesundheit

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.