Gesundheit ermöglichen: Prävention für vulnerable Bevölkerungsgruppen in Niedersachsen
Die Studie der AOK Niedersachsen untersucht die gesundheitliche Lage, das Gesundheitsverhalten und die Präventionsbedarfe vulnerabler Bevölkerungsgruppen in Niedersachsen. Genauer betrachtet werden dabei Sozialhilfe- und Bürgergeldbeziehende, Personen in Frührente sowie Arbeitslosengeldbeziehende. Ziel ist es, belastbare Hinweise für eine wirksamere und bedarfsgerechte Ausgestaltung von Präventionsangeboten zu liefern.
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Wahrgenommener Stress und Coping bei Erwachsenen in Deutschland
Etwa 20 Prozent der Menschen in Deutschland sind von einer erhöhten Stressbelastung betroffen. Das zeigt eine Analyse des Robert Koch-Instituts (RKI) auf Basis von Daten aus dem Jahr 2024 mit mehr als 27.000 Befragten. Besonders häufig berichteten Frauen, Menschen im erwerbsfähigen Alter sowie Personen mit niedrigerem Bildungsniveau von erhöhtem Stress. Gleichzeitig zeigt die Studie, dass bestimmte Bewältigungsstrategien mit geringerem Stresserleben verbunden sind. Dazu zählen vor allem Problemlösungskompetenz, proaktives Handeln und eine flexible Anpassung an Belastungen.
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Drogen, chronische Infektionskrankheiten und soziale Determinanten der Gesundheit von Menschen in Haft
Das RKI hat in einer Pilotstudie in der JVA Bremen überwiegend männliche inhaftierte Menschen mit einer Vorgeschichte von Drogenkonsum untersucht. 58 Prozent berichteten von injizierendem Drogenkonsum, 19 Prozent davon auch während der Haft. Die Prävalenzen aktiver Infektionen waren hoch, während Testung und Behandlung in Haft nur selten erfolgten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Haftzeit stärker für Prävention, Testung und Behandlung genutzt werden sollte.
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Drogenaffinitätsstudie 2025
Immer mehr junge Erwachsene konsumieren Kokain: Das belegen Daten der Drogenaffinitätsstudie 2025, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) anlässlich des Weltdrogentags 2026 am 26. Juni erstmals veröffentlicht. Bei Jugendlichen bleibt der Konsum illegaler Drogen auf einem insgesamt niedrigen Niveau. Insgesamt 2,5 Prozent der zwölf- bis 17-jährigen Jugendlichen gaben an, bereits Erfahrungen mit mindestens einer illegalen Droge zu haben. Zwischen Jungen und Mädchen zeigten sich dabei keine Unterschiede. Bei den 18- bis 25-jährigen jungen Erwachsenen lag dieser Anteil mit 18,7 Prozent deutlich höher. Dabei hatten nahezu doppelt so viele junge Männer wie Frauen Erfahrungen mit illegalen Drogen.
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Lebenserwartung bei Geburt für Frauen und Männer im Jahr 2025 auf neue Höchstwerte gestiegen
Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt betrug in Deutschland im Jahr 2025 für Frauen 83,6 Jahre und für Männer 79,1 Jahre. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stieg die Lebenserwartung damit im Vergleich zum Vorjahr bei Frauen um knapp zwei Monate und bei Männern um etwa drei Monate. Beide Geschlechter erreichten damit neue Höchstwerte. Im Vergleich zum Jahr 2022 sind die Werte für Frauen und Männer nach den Rückgängen der Coronazeit deutlich gestiegen. Frauen haben seitdem statistisch gesehen etwa neun Monate hinzugewonnen, Männer über ein Jahr.
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Paritätischer Armutsbericht 2026 – Soziale Spaltung verschärft sich
Der neue Armutsbericht des Paritätischen Gesamtverbandes mit dem Titel „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ enthält alarmierende Befunde: Die soziale Spaltung in Deutschland verschärft sich. 13,3 Millionen Menschen leben in Armut, die Armutsquote steigt auf 16,1 Prozent. Gleichzeitig wächst die Kluft zwischen Regionen und Bevölkerungsgruppen. Während Armut insgesamt zunimmt, verfestigt sie sich besonders bei Älteren, Frauen und Alleinerziehenden.
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Neues Diskussionspapier: Sozialindexgestützte Förderung frühkindlicher Bildung und Entwicklung
Wie können Ressourcen in der frühkindlichen Bildung gerechter verteilt werden – und was braucht es, damit benachteiligte Kinder bessere Startchancen erhalten? Diesen Fragen widmet sich das Diskussionspapier „Sozialindexgestützte Förderung frühkindlicher Bildung und Entwicklung“ des Vereins für Sozialplanung e.V. (VSOP), des Instituts für soziale Arbeit e.V. (ISA) und des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands – Gesamtverband e. V. (Der Paritätische). Das Diskussionspapier liefert eine fundierte Grundlage für die fachliche und politische Debatte um einen Kita-Sozialindex in Deutschland, die auf die kommunale Praxis Bezug nimmt. Es zeigt auf, wie datenbasierte Steuerung zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen kann – und verdeutlicht zugleich, dass nachhaltige Verbesserungen nur im Zusammenspiel von Daten, Praxiswissen und politischem Willen entstehen.
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„Im Prinzip guckt man nur zu, wie andere Leute leben“
Armut bedeutet oft auch fehlende Zugänge zu Bildung, Arbeit, Wohnen, Gesundheit und gesellschaftlicher Teilhabe. Der neue Beitrag der Freien Wohlfahrtspflege NRW als Ergänzung zum NRW-Sozialbericht 2026 lässt Menschen mit Armutserfahrung selbst zu Wort kommen und macht deutlich, welche strukturellen Barrieren überwunden werden müssen, um gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern.
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Diskussionspapier „Gesundheitsförderung resilient und demokratiestärkend gestalten“ veröffentlicht
Das Diskussionspapier „Gesundheitsförderung resilient und demokratiestärkend gestalten“ der gleichnamigen AG des Zukunftsforums Public Health bietet praxisnahe Handlungsempfehlungen für Akteure. Es fokussiert sich darauf, wie Organisationen der Gesundheitsförderung gestärkt und befähigt werden können, um den Herausforderungen multipler Krisen entgegenzuwirken. Die Publikation richtet sich an alle Akteure der Gesundheitsförderung und verfolgt vor allem das Ziel, zum Nachdenken anzuregen und zum Handeln zu motivieren.
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Fachkräfte schlagen Alarm – Befragung zur sozialen Lage von Kindern im Asylbewerberleistungsgesetz
Neugeborene ohne medizinische Versorgung, Kinder ohne Zugang zu Freizeitangeboten, Schwangere ohne gesundes Essen: Für viele geflüchtete Familien in Deutschland sind solche Einschränkungen bittere Realität. Das zeigt eine bundesweite Befragung des Paritätischen Gesamtverbands und der Kinderrechtsorganisation Save the Children unter Mitarbeitenden von Beratungsstellen, Kitas und Unterkünften mit Geflüchteten. Die Fachkräfte schlagen Alarm: 87 Prozent sehen die Teilhabe der Kinder eingeschränkt; 74 Prozent halten die Gesundheitsversorgung für unzureichend; über 70 Prozent sagen, eine gesunde Ernährung der Kinder sei nicht möglich. Die Bezahlkarte erweist sich in der Praxis als nicht alltagstauglich und stigmatisierend.
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Neue Auflage der Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben
Die im Juli 2026 neu veröffentlichte, 3. Auflage der Handlungsempfehlungen des bundesweiten Netzwerks Gesund ins Leben fasst wissenschaftlich fundiert und praxisnah die wichtigsten Botschaften zu Ernährung, Bewegung und weiteren Gesundheitsaspekten vor und während der Schwangerschaft zusammen. Die Empfehlungen dienen Fachkräften als Grundlage für Beratungssituationen. Sie werden von allen relevanten deutschen Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Institutionen empfohlen.
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Evaluationsstudie zur Reichweite und Wirkung der Silbernetz-Hotline gegen Einsamkeit veröffentlicht
Einsamkeit im Alter stellt eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung dar. Mit dem Evaluationsprojekt ReWiSil untersuchte das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA), inwieweit die bundesweite Silbernetz-Hotline, das Kernangebot von Silbernetz e.V., ältere Menschen mit Einsamkeitsgefühlen erreicht und welche Wirkungen bereits ein erstes Gespräch entfalten kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die Silbernetz-Hotline insbesondere Menschen erreicht, die hinsichtlich ihrer sozialen Einbindung stark belastet sind.
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DAK-Gesundheitsreport untersucht Situation älterer Beschäftigter in Deutschland
Mehr als die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahren will früher in Rente gehen. Bei denjenigen, die ihre Gesundheit als weniger gut beschreiben, sind es sogar 60 Prozent. Das geht aus dem DAK-Gesundheitsreport 2026 hervor, der einen besonderen Fokus auf die Älteren gelegt hat: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 ist eine Dynamik zu erkennen und es kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent. Mehr unter… https://www.dak.de/presse/bundesthemen/gesundheitsreport/mehr-als-die-haelfte-der-aelteren-beschaeftigten-will-vorzeitig-in-rente_220624
TK-Dossier 2026 „Wie geht’s Deutschlands Studierenden?“
Leistungsdruck, Angst vor schlechten Noten, finanzielle Sorgen: Die mentale Belastung der Studierenden in Deutschland stagniert seit der Coronapandemie auf einem hohen Niveau. Das ist ein Ergebnis des TK-Dossiers 2026 "Wie geht’s Deutschlands Studierenden?" der Techniker Krankenkasse (TK), das am 10. Juni 2026 veröffentlicht wurde. Für das Dossier hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK im Januar 2026 bundesweit repräsentativ 1.000 Studierende zu ihrer Gesundheit befragt.
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30 Jahre Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention
Am 28. Juli 2026 erschien das „Living-Handbook“ des Nachschlagewerks Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Zum 30-jährigen Jubiläum sind die Leitbegriffe nun erstmals als digitales Open-Access "Living Handbook" auf der Publikationsplattform PUBLISSO verfügbar. Das neue Format verbindet die Vorteile einer wissenschaftlichen Buchpublikation mit den Möglichkeiten einer digitalen Plattform.
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Investition in Gesundheit, Bildung, Inklusion und Zukunft: School Nurses schließen Lücken und schaffen Sicherheit
Am 11. Juni erschien ein Bericht eines interdisziplinären Expertenbündnisses zu Schulgesundheitspflege, der zeigt: Schulgesundheitsfachkräfte – international „School Nurses“ genannt – können Kinder mit chronischen Erkrankungen unterstützen, Gesundheitskompetenz vermitteln, Lehrkräfte entlasten, Eltern Sicherheit geben und Inklusion ermöglichen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) unterstützt die Forderung nach bundesweiten, gesetzlich verankerten und dauerhaft finanzierten Schulgesundheitsfachkräften/ School Nurses an allen Schulen.
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Hannover Erklärung 2026 des Gesunde Städte-Netzwerks
Die Hannover Erklärung 2026 des Gesunde Städte-Netzwerks fordert gesundheitliche Chancengerechtigkeit für alle Menschen in Deutschland. Dazu sind Maßnahmen zur Verbesserung der individuellen Gesundheitskompetenz und der Lebensverhältnisse gleichermaßen notwendig. Die zahlreichen Selbsthilfen und Initiativen vor Ort stellen genauso wie die vielfältigen Strukturen der sozialräumlichen Arbeit in den Kommunen eine grundlegende Ressource und Chance dar.
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Engagementpreis 80 plus 2026
Die Stiftung ProAlter will mit der bundesweiten Ausschreibung eines Engagementpreises 80plus Menschen würdigen, die sich im hohen Alter bürgerschaftlich engagieren, deren öffentliche Anerkennung stärken und zur Nachahmung anregen. Für den Engagementpreis 80plus können Personen vorgeschlagen werden, die in diesem Jahr das 80. Lebensjahr erreichen oder bereits älter sind und ehrenamtlich aktiv sind. Eine Nominierung von kooperativ tätigen Personengruppen, die überwiegend die Altersvoraussetzungen erfüllen, ist möglich. Eigenbewerbungen sind als Ausnahmen zugelassen. Einsendeschluss ist der 11. September 2026.
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Informationen zum Thema Hitzeschutz aktualisiert
Auf der Seite Klima Mensch Gesundheit des BIÖG finden sich Informationen zum Themenfeld Hitzeschutz. Möglichkeiten sind aufgeführt, der Hitze entgegenzuwirken. Es finden sich Tipps und Ratschläge, mit denen Hitzebelastungen vorbeugt werden können. Außerdem ist dargestellt, wie sich gefährliche Hitzebeschwerden „anfühlen“ und wie am besten darauf reagiert werden kann.
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