11. BBE-Fachkongress im Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen«
Unter dem Motto „Vor Ort, online, gemeinsam: Mit Pat*innenschaften für Engagement, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe“ findet am 3. November 2026 in Berlin der Fachkongress statt. Seit über zehn Jahren sind Pat*innenschaften Orte des Lernens, der Begegnung und der gegenseitigen Unterstützung. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen, digitalem Wandel und zunehmender Polarisierung schaffen sie Räume, in denen Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenswelten voneinander lernen, Orientierung finden und Teilhabe erfahren. Gleichzeitig steht das Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen« nach dem aktuellen Haushaltsentwurf vor dem Aus. Vor diesem Hintergrund widmet sich der 11. BBE-Fachkongress der Frage, wie die gewachsenen Netzwerke und Strukturen erhalten bleiben und gestärkt werden können.
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Alter(n) neu denken und soziale Innovationen vorantreiben
Technische Innovationen, die die Digitalisierung in den Alltag älterer Menschen bringt, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, das große, häufig ungenutzte, Potenzial der Ruheständler:innen, soziale Innovationen und das Alter(n) neu denken – alles Themen, die unsere Gesellschaft des langen Lebens zunehmend beschäftigen. Unter dem Leitgedanken „Design für alle“ rückt die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) das Wohl älterer Menschen in den Fokus – und das seit 20 Jahren. Dieses Jubiläum wird gefeiert und gleichzeitig nach vorn geschaut: gemeinsam Themen und Trends entdecken, sich austauschen, neue Kontakte knüpfen und über den Tellerrand blicken.
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Workshop „Organisationale Gesundheitskompetenz in Kommunen“
Gesundheitskompetenz ist eine zentrale Voraussetzung für gesundheitliche Chancengleichheit. Welche Rolle Kommunen dabei spielen können und sollten, vermittelt die Veranstaltung über praxisnahe Grundlagen der Organisationalen Gesundheitskompetenz (OGK) am 11. November in Hannover und sie zeigt auf, wie gesundheitskompetenzförderliche Strukturen und Prozesse in Kommunen und Organisationen entwickelt und nachhaltig verankert werden können. Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Dr. Rathmann, Vorsitzende des Fachbereichs Organisationale Gesundheitskompetenz des Deutschen Netzwerks Gesundheitskompetenz, für den Workshop gewinnen konnten.
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Gemeinsam Wege aus der Gewalt – Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen
Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gewaltfrei aufzuwachsen. Doch das Thema Gewalt bei Kindern und Jugendlichen nimmt medial immer mehr Raum ein – sei es durch aktuelle Zahlen der Kriminalstatistik oder durch Vorfälle in der Schule. Auch in Kitas werden mehr Gewaltvorfälle gemeldet. Die Formen von Gewalt sind dabei vielfältig – körperlich, psychisch und auch digital. Die Veranstaltung am 12. November 2026 in Hannover geht den Ursachen der zunehmenden Gewaltentwicklung auf den Grund und nimmt dabei die komplexen Ursachen, wie psychische Belastungssituationen, sozioökonomische Herausforderungen und eigene Gewalterfahrungen, in den Blick. Was kann bereits in der Frühförderung in den Kitas angebahnt werden? Wie kann Schule mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche langfristigen Auswirkungen haben Gewalterfahrungen auf die psychische Gesundheit? Und welche Ansätze gibt es, um digitaler Gewalt resilient zu begegnen?
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Schauspiel #ARMUTSBETROFFEN
Über fünf Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut – und bleiben im öffentlichen Diskurs dennoch weitgehend unsichtbar. In einer Gesellschaft, in der sich viele wirtschaftlich bedroht fühlen, geht unter, was tatsächliche Armut bedeutet: strukturell, existenziell, zwischenmenschlich. Die Inszenierung #ARMUTSBETROFFEN am 13. November 2026 im Niedersächsischen Staatstheater Hannover spricht nicht über Armut – sondern aus ihr heraus. Sie zeichnet ein vielstimmiges und widerständiges Bild einer ausgegrenzten Gruppe, die nicht länger schweigen will: Aktivist:innen der Bewegung #IchBinArmutsbetroffen haben in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen Erfahrungsberichte verfasst, die von Alltag und Isolation aber auch von Selbstbehauptung und politischem Bewusstsein erzählen. Im Anschluss an die Aufführung findet ein Publikumsgespräch mit Janina Lütt, Armutsaktivistin und Freitag-Kolumnistin und Stefan Hübner, Armutsaktivist statt. Beide sind Autor:innen des Stücks. Moderiert wird das Gespräch durch den Regisseur Helge Schmidt.
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Ausstellung: Kinder. Chancen. Zukunft. - Wissen teilen. Haltung zeigen. Handeln ermöglichen
Die Ausstellung macht das Thema Kinderarmut in Niedersachsen sichtbar und setzt sich mit Herausforderungen, Erfahrungen und wirksamen Ansätzen struktureller Armutsprävention auseinander. Die Ausstellung gibt armutsbetroffenen Familien, Fachkräften und Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen in Niedersachsen eine Stimme. Ihre Geschichten führen spezifische Alltagsbelastungen vor Augen. Ihre Beispiele zeigen aber auch: Strukturelle Armutsprävention ist möglich. Erfahren Sie, wie nachhaltig sich eine armutssensible Haltung und armutspräventives Handeln im Leben von Kindern und ihren Familien auswirken. Im Anschluss an die Eröffnung am 12. November 2026 um 17 Uhr in der Portikushalle des Niedersächsischen Landtages kann die Ausstellung vom 17. bis 30. November 2026 – täglich von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Niedersächsischen Landtag besucht werden.
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Herbstakademie Public Health
40 Jahre nach der Ottawa-Charta ist klar: Gesundheitsförderung braucht mehr als gute Konzepte – sie braucht konsequente Umsetzung. Mit dem Motto „Vom Reden zum Tun: ÖGD & Gesundheit im Zeichen von #Ottawa40“ greift die Herbstakademie vom 16. bis 18. November 2026 dieses Jubiläum auf und richtet den Blick auf zentrale Handlungsfelder des Öffentlichen Gesundheitsdienstes – praxisnah und zukunftsorientiert. Studierende der Gesundheitswissenschaften und Medizin sowie Berufseinsteiger:innen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) erwartet ein interdisziplinäres Programm mit Fachimpulsen, interaktiven Workshops und spannenden Einblicken in die vielfältigen Aufgaben der Gesundheitsämter.
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Mit dabei und gesund – Beteiligung in der Gesundheitsförderung für und mit Menschen mit Behinderungen
Gesundheit ist für alle Menschen wichtig.
Was brauchen Menschen, damit sie gesund leben können?
Was können Politik, Wohn-Ort und Einrichtungen machen, damit Menschen mit Behinderungen selbst-bestimmt gesund bleiben?
Bei der Online-Veranstaltung am 18. und 19. November 2026 stellen sich verschiedene Projekte vor. Die Projekte zeigen: Das kann Menschen helfen, gesund zu bleiben. Dabei geht es zum Beispiel um diese Themen: Teilhabe, das Leben im eigenen Wohn-Ort und Freizeit-Gestaltung. Es geht auch um die Frage: Wie können Menschen mit Behinderungen bei diesen Themen mitbestimmen und mitmachen?
Die Angebote sollen dort stattfinden, wo die Menschen leben und arbeiten. Die Vorträge sind in Einfacher Sprache.
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Die vergessene Diskriminierungsform? Klassismus erkennen und kritisch begegnen
In der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung ist es von wesentlicher Bedeutung, Menschen mit benachteiligter sozialer oder gesundheitlicher Lage eine wertschätzende und diskriminierungsfreie Grundhaltung entgegenzubringen. Doch viel zu häufig werden Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft, ihres sozialen Status oder ihrer Lebenssituation abgewertet, stereotypisiert oder nicht angemessen angesprochen. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung entlang der sozialen Herkunft oder des sozialen Status. Klassismus ist – wie Sexismus oder Rassismus – eine gesellschaftliche Unterdrückungsform und richtet sich gegen Menschen aus der Arbeiter:innschaft, insbesondere gegen erwerbslose, armutsbetroffene und wohnungslose Menschen. In der Online-Fortbildung am 25. November 2026 wird in diese oft vergessenen Diskriminierungsform eingeführt. Zudem werden wir einen Blick auf das eigene professionelle Handeln werfen. Wo begegnet uns Klassismus in der Praxis und welche Auswirkungen kann er auf die Zusammenarbeit mit Menschen haben? Wie können Angebote und Zugänge klassismuskritisch, armutssensibel und wertschätzend gestaltet werden?
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Gesundheitsversorgung wohnungsloser Menschen
In der Online-Veranstaltungsreihe „Auf dem Schirm“ am 27. Oktober 2026 wird Vera Richter von der Technischen Hochschule Augsburg das Forschungsprojekt „GeWo-Bay“ vorstellen. In diesem Projekt werden Bedarfe und Versorgungswege erhoben, sowohl von Fachkräften als auch von wohnungslosen Menschen als (potenziellen) Nutzer:innen dieser Angebote.
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Prävention statt Panik - Medienkompetenz fördern von Anfang an
Digitale Medien sind in aller Munde. In den Medien selbst wird häufig vor den Gefahren der Nutzung gewarnt und Angst rund um das Thema verbreitet. Smartphone- und Social Media-Verbote werden diskutiert und teilweise umgesetzt. In der Realität sind digitale Medien nicht mehr wegzudenken. Man findet sie bereits in vielen Kinderzimmern, sodass es immer wichtiger wird, Medienkompetenz bereits im frühen Alter zu fördern. Prävention spielt dabei in vielfacher Hinsicht eine entscheidende Rolle. Die Online-Fachtagung am 10. November richtet sich vor allem an Fachkräfte, die mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten arbeiten – von der Kita, über die Grundschule bis hin zur weiterführenden Schule. Medienkompetenz ist nicht an einem Tag gelernt und bedarf einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit dem Thema, da es sich rasant weiterentwickelt und stets im Wandel befindet. Statt Angst und Panik, können sie hier großartige Projekte kennenlernen und erhalten Impulse, die Sie in der Praxis umsetzen können.
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Nationales Dialogforum Kinder- und Jugendsport – Aufwachsen in Bewegung
Die Bewerbung Deutschlands um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele ist weit mehr als ein sportpolitisches Vorhaben. Sie ist eine Chance, die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen - in gemeinsamer Verantwortung von Politik, Bildung, Sport und Zivilgesellschaft - so zu gestalten, dass tägliche Bewegung selbstverständlich wird und damit ein gesundes, aktives und chancengerechtes Aufwachsen unterstützt. Nachhaltige sportliche Entwicklung beginnt nicht im Spitzensport, sondern im bewegten Alltag junger Menschen. Das Nationale Dialogforum Kinder- und Jugendsport – Aufwachsen in Bewegung bringt am 16. November in Berlin relevante Akteure aus Politik, Verwaltung, Schule, Ganztag, Sport, Kinder- und Jugendhilfe, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu einem gemeinsamen Austausch für mehr Sport, Spiel und Bewegung sowie Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zusammen.
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BVPG-Statuskonferenz 2026: Mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Am 17. November lädt die BVPG zur 25. BVPG-Statuskonferenz ein. Im Mittelpunkt der digitalen Veranstaltung steht die mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Programm umfasst aktuelle Erkenntnisse, fachliche Impulse und den interdisziplinären Austausch mit Expert:innen.
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Unterbringung und berufliche Teilhabe geflüchteter Menschen mit Behinderungen in Deutschland
Geflüchtete Menschen mit Behinderungen sind in besonderem Maße auf zugängliche Unterstützungsstrukturen und Schutz angewiesen. Damit ihre Rechte gewahrt und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden kann, müssen ihre Bedarfe frühzeitig erkannt und berücksichtigt werden. In der Praxis stoßen sie jedoch weiterhin auf vielfältige Barrieren und Versorgungslücken. Eine vom DRK-Generalsekretariat beauftragte und von Prognos und QMR – Qualitative Mind Research durchgeführte bundesweite Studie zur Unterbringung und beruflicher Teilhabe geflüchteter Menschen mit Behinderungen in Deutschland untersucht vertiefend die Hürden beim Zugang zu bedarfsgerechter Unterstützung und arbeitet Unterschiede zwischen Personen aus der Ukraine und Personen aus anderen Herkunftsstaaten heraus. Auf Basis der Ergebnisse formuliert die Studie konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftliche Akteure an der Schnittstelle von Flucht und Behinderung. Im Rahmen der Online-Veranstaltung am 19. November 2026 werden die zentralen Studienergebnisse und Handlungsempfehlungen vorgestellt und gemeinsam mit Vertreter:innen aus Zivilgesellschaft, Wohlfahrtsverbänden und Landesverwaltung diskutiert.
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Zukunft gemeinsam gesund gestalten – 40 Jahre Ottawa-Charta: VII. Symposium des Zukunftsforums Public Health
Gesundheit wird beeinflusst durch politische Entscheidungen, soziale und wirtschaftliche Bedingungen, Lebenswelten, Teilhabe und das Vertrauen in öffentliche Institutionen. Wir nehmen 40 Jahre Ottawa-Charta zum Anlass, diese Zusammenhänge am 24. November in Hannover gemeinsam neu zu betrachten und Perspektiven für die Weiterentwicklung von Public Health in Deutschland zu diskutieren.
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