Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
Newsletter Soziale Lage und Gesundheit

Guten Tag,

heute erhalten Sie die 82. Ausgabe des Newsletters „Soziale Lage und Gesundheit“ der Niedersächsischen Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit. Dieser Newsletter erscheint in loser Reihenfolge mit Informationen zu Veranstaltungen, Studien, Projekten, Berichten und weiteren Publikationen.

Falls Sie auf eigene Veranstaltungen, Medien oder ähnliches aufmerksam machen möchten, können Sie uns gerne Informationen zukommen lassen.

Ihre Niedersächsische Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Aus der LVG & AFS


Spannende Veranstaltungen der KGC Nds. im Herbst
Die Koordinierungsstelle gesundheitliche Chancengleichheit Niedersachsen hat auch im Herbst einen bunten Blumenstrauß an Veranstaltungsthemen für Sie vorbereitet. Schauen Sie doch mal rein, wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren!


Armutssensible Praxis in der Verwaltung: Impulskarten regen zur kritischen Auseinandersetzung an
Viele Familien kennen das – die sichtbaren und unsichtbaren Hürden, die das Leben in Armut noch schwerer machen: beispielsweise schwer verständliche Anträge, vorurteilsbelastete Beratungsgespräche oder komplizierte Wege zur notwendigen Unterstützung. Die Impulskarten berichten anhand von Karikaturen von eben solchen Herausforderungen, denen Armutsbetroffene im direkten und indirekten Kontakt mit Ämtern, Behörden und Beratungsstellen immer wieder begegnen. Reflexionsfragen sollen Mitarbeitende im Verwaltungs- und Beratungskontext zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Kinder- und Familienarmut anregen.
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Gesundheit im Quartier – die dritte Förderphase startet mit neuem Projektfilm
Die AOK Niedersachsen setzt weiterhin auf die Verzahnung von Quartiersentwicklung und Gesundheitsförderung. Mit der nun gestarteten dritten Förderphase im Programm „Gesundheit im Quartier“ unterstützt sie gemeinsam mit der LVG & AFS auch zukünftig Quartiere dabei, unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten nachhaltige Angebote der Gesundheitsförderung zu etablieren. Der neue Projektfilm zeigt eindrücklich die Erfahrungen aus den letzten sechs Programmjahren.
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impu!se 132 – Jugendgesundheit zwischen Druck, Krisen und Zuversicht
Was braucht es, damit junge Menschen gesund und zuversichtlich aufwachsen? Zwischen psychischen Belastungen, Jugendarmut, digitalen Lebenswelten und gesellschaftlichen Krisen stehen junge Menschen vor vielfältigen Herausforderungen. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Projekte und Initiativen, wie Jugendliche gestärkt, beteiligt und in ihrer Gesundheit gefördert werden können. In dieser Ausgabe geht es um unterschiedliche Lebenslagen und gesundheitliche Herausforderungen junger Menschen und darum, was es für ein gesundes Aufwachsen braucht. Thematisiert werden unter anderem psychische Gesundheit, Jugendarmut, Generationenlabels, queere Lebenswelten, Autismus und der Übergang aus der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben. Darüber hinaus werden Perspektiven aus Praxis, Bildung, Prävention und Gesundheitsförderung vorgestellt: von digitalem Streetwork und Peer-to-Peer-Ansätzen über Beziehungs-, Sexual- und Medienkompetenz bis hin zu demokratischer Mitgestaltung.
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Aus Niedersachsen


Schuleingangsuntersuchungen zeigen großen Einfluss des Bildungshintergrundes der Eltern
Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) hat die Daten der Schuleingangsuntersuchungen des Einschulungsjahrgangs 2025 veröffentlicht. Zwar zeigt sich, dass die Anzahl übergewichtiger Kinder im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent gestiegen ist, andere Untersuchungen deuten jedoch möglicherweise auf eine leichte Abkehr vom Negativtrend der Vorjahre hin: So sind von Defiziten beim Hörvermögen 8,9 Prozent der Kinder (2024: 9,6) und bei der Feinmotorik 9,7 Prozent (2024: 9,9) betroffen. Die Daten zeigen, dass besonders Kinder aus Familien mit niedrigem und mittlerem Bildungsgrad entwicklungsauffällig sind.
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Niedersachsen verstetigt Regionale Versorgungszentren
Niedersachsen setzt weiter auf Regionale Versorgungszentren (RVZ), um eine gute und wohnortnahe Versorgung in ländlichen Räumen zu sichern. Mit dem 01. September 2026 ist die neue Niedersächsische Förderverordnung Regionale Versorgungszentren in Kraft getreten. Nach Abschluss der erfolgreichen Modellphase können damit weitere RVZ gefördert werden. Das Land stellt hierfür jährlich 2,5 Millionen Euro bereit.
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Aus der Politik


Philippis Pläne zur Novelle des ÖGD-Gesetzes
Der 2021 in Kraft getretene „Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ läuft aus: In Niedersachsen bereitet sich Gesundheitsminister Dr. med. Andreas Philippi darauf vor, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und stößt von Seiten des ÖGD auf Zustimmung.
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Erster Bericht der Missbrauchsbeauftragten – Sexueller Missbrauch: ein Grundrisiko, das weiter wächst
Die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM), Kerstin Claus, hat heute den ersten Bericht ihres Amtes an die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner übergeben. Der Bericht benennt 15 politische Handlungsbedarfe für Bund, Länder und Kommunen. Einen Schwerpunkt legt der Bericht auf den digitalen Raum, in den sich die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen zunehmend verlagert. Kinder und Jugendliche wachsen heute online wie offline auf. Für beide Bereiche gilt: Sie müssen geschützt und altersgerecht sein. Bund, Länder und EU stehen jetzt in der Pflicht, die Empfehlungen der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ vom September 2026 umzusetzen und zu finanzieren. Wer Schutz nicht mit konkreten Vorgaben und Rahmenbedingungen sicherstelle, lasse Risiken zu, warnt Claus. Tagtäglich würden Kinder und Jugendliche im Netz Opfer sexueller Gewalt und Ausbeutung. Jeder vierte junge Mensch zwischen 14 und 17 Jahren hat bereits Cybergrooming erlebt.
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Medien


Die 12 – rbb Bürgerrat: Inklusion in Berlin und Brandenburg gescheitert?
Inklusion, also Teilhabe von Menschen mit Behinderung, ist gesetzlich verankert und gesellschaftlich gewollt. Doch für viele Menschen mit Behinderung sieht die Realität anders aus: fehlende Barrierefreiheit, Hürden in Schule und Beruf und häufig mangelnde Unterstützung im Alltag. Zwölf Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Behinderung diskutieren über Chancen, Defizite und die Frage: Ist Inklusion in Berlin und Brandenburg auf dem richtigen Weg oder gescheitert? Die Sendung wird am 20. Oktober 2026 um 20:15 Uhr im rbb Fernsehen und in der ARD-Mediathek ausgestrahlt.
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Suizidpräventions-Atlas
Deutschland fehlt eine zentrale Übersicht zu suizidpräventiven Hilfsangeboten. Deshalb baut das Verbundprojekt MAPS (gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit) den Suizidpräventions-Atlas - angelehnt an den bereits existierenden MUT-Atlas. Das Ziel: EIN Ort im Netz für Suizidprävention. Alle deutschen Hilfsangebote auf einer digitalen Karte. Zielgenau filtern und schnell Hilfe finden. Für Betroffene, Angehörige und beruflich Helfende. Der Verein Mut fördern e.V. und die Universität Leipzig wurden vom BMG beauftragt, erstmals suizidspezifische Hilfs- und Beratungsangebote bundesweit zu mappen und mit einer Bedarfsanalyse aus Sicht von Betroffenen, Angehörigen, Fachkräften und Stakeholdern zu verbinden (Laufzeit 07/2025–06/2028). Zurzeit steht der Atlas noch am Anfang und sucht nach Hilfsangeboten, die Menschen mit suizidalem Erleben und/oder Verhalten versorgen oder beraten können. Falls Sie in einem solchen Angebot arbeiten, füllen Sie gerne die nachfolgende Umfrage aus.
 

StadtRaumMonitor: Umgebungs-Check erfasst junge Perspektiven für gesundheitsförderliche Lebenswelten
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) ergänzt das Angebot des StadtRaumMonitors mit dem Umgebungs-Check für Jugendliche. Das neue Instrument ist eine eigenständige Version des StadtRaumMonitors und soll Kommunen helfen, die Perspektiven junger Menschen zwischen 12 und 19 Jahren noch besser in Planungs- und Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Im Zentrum des Umgebungs-Checks stehen konkrete Themen aus dem Lebensumfeld junger Menschen, wie Mobilität und Freizeitangebote. Der Umgebungs-Check wurde im Rahmen des EU-Projektes „Make Place Standard Tool 4Youth Work“ (PST4Youth) entwickelt und von Erasmus+ Jugend sowie dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) finanziert.
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#21: Hitzeschutz wohnungsloser Menschen: NAGuK – der Podcast zu Gesundheit und Klima in Niedersachsen
Wohnungslose Menschen sind Hitze besonders stark ausgesetzt. Welche Barrieren die Menschen daran hindern, sich vor der Hitze zu schützen, welche Maßnahmen wirklich helfen und wie wir dabei nicht bevormundend wirken, erklärt Krankenschwester Franziska Walter, die sich in der Institutsambulanz der Zentralen Beratungsstelle Wohnungslosenhilfe des Diakonischen Werks Hannover für das Thema einsetzt.
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Aus dem Kooperationsverbund


Gesundheitskioske - beispielhafte Einrichtungen
Hauptaufgabe von Anlaufstellen des Typs “Gesundheitskiosk” ist es, Menschen besonders niedrigschwellig in allen Fragen zur Gesundheit, Gesundheitsförderung und ihrer sozialen Situation zu beraten und sie gegebenenfalls an spezialisierte Einrichtungen im Sozial- oder Gesundheitswesen zu vermitteln. Diese Angebote werden vielerorts weiterhin lebhaft weiterentwickelt. Zuletzt konnten Neugründungen in Wiesbaden und Witten gefeiert werden. Es gab leider auch eine Schließung in Bochum-Wattenscheid. Eine aktualisierte Übersicht über beispielhafte Einrichtungen samt den bereits verfügbaren Erkenntnissen zu ihrer Wirksamkeit finden Sie hier.

Veranstaltungen/ Termine


11. BBE-Fachkongress im Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen«
Unter dem Motto „Vor Ort, online, gemeinsam: Mit Pat*innenschaften für Engagement, Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe“ findet am 3. November 2026 in Berlin der Fachkongress statt. Seit über zehn Jahren sind Pat*innenschaften Orte des Lernens, der Begegnung und der gegenseitigen Unterstützung. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen, digitalem Wandel und zunehmender Polarisierung schaffen sie Räume, in denen Menschen unterschiedlicher Generationen und Lebenswelten voneinander lernen, Orientierung finden und Teilhabe erfahren. Gleichzeitig steht das Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen« nach dem aktuellen Haushaltsentwurf vor dem Aus. Vor diesem Hintergrund widmet sich der 11. BBE-Fachkongress der Frage, wie die gewachsenen Netzwerke und Strukturen erhalten bleiben und gestärkt werden können.
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Alter(n) neu denken und soziale Innovationen vorantreiben
Technische Innovationen, die die Digitalisierung in den Alltag älterer Menschen bringt, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, das große, häufig ungenutzte, Potenzial der Ruheständler:innen, soziale Innovationen und das Alter(n) neu denken – alles Themen, die unsere Gesellschaft des langen Lebens zunehmend beschäftigen. Unter dem Leitgedanken „Design für alle“ rückt die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) das Wohl älterer Menschen in den Fokus – und das seit 20 Jahren. Dieses Jubiläum wird gefeiert und gleichzeitig nach vorn geschaut: gemeinsam Themen und Trends entdecken, sich austauschen, neue Kontakte knüpfen und über den Tellerrand blicken.
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Workshop „Organisationale Gesundheitskompetenz in Kommunen“
Gesundheitskompetenz ist eine zentrale Voraussetzung für gesundheitliche Chancengleichheit. Welche Rolle Kommunen dabei spielen können und sollten, vermittelt die Veranstaltung über praxisnahe Grundlagen der Organisationalen Gesundheitskompetenz (OGK) am 11. November in Hannover und sie zeigt auf, wie gesundheitskompetenzförderliche Strukturen und Prozesse in Kommunen und Organisationen entwickelt und nachhaltig verankert werden können. Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Dr. Rathmann, Vorsitzende des Fachbereichs Organisationale Gesundheitskompetenz des Deutschen Netzwerks Gesundheitskompetenz, für den Workshop gewinnen konnten.
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Gemeinsam Wege aus der Gewalt – Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen
Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gewaltfrei aufzuwachsen. Doch das Thema Gewalt bei Kindern und Jugendlichen nimmt medial immer mehr Raum ein – sei es durch aktuelle Zahlen der Kriminalstatistik oder durch Vorfälle in der Schule. Auch in Kitas werden mehr Gewaltvorfälle gemeldet. Die Formen von Gewalt sind dabei vielfältig – körperlich, psychisch und auch digital. Die Veranstaltung am 12. November 2026 in Hannover geht den Ursachen der zunehmenden Gewaltentwicklung auf den Grund und nimmt dabei die komplexen Ursachen, wie psychische Belastungssituationen, sozioökonomische Herausforderungen und eigene Gewalterfahrungen, in den Blick. Was kann bereits in der Frühförderung in den Kitas angebahnt werden? Wie kann Schule mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche langfristigen Auswirkungen haben Gewalterfahrungen auf die psychische Gesundheit? Und welche Ansätze gibt es, um digitaler Gewalt resilient zu begegnen?
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Schauspiel #ARMUTSBETROFFEN
Über fünf Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut – und bleiben im öffentlichen Diskurs dennoch weitgehend unsichtbar. In einer Gesellschaft, in der sich viele wirtschaftlich bedroht fühlen, geht unter, was tatsächliche Armut bedeutet: strukturell, existenziell, zwischenmenschlich. Die Inszenierung #ARMUTSBETROFFEN am 13. November 2026 im Niedersächsischen Staatstheater Hannover spricht nicht über Armut – sondern aus ihr heraus. Sie zeichnet ein vielstimmiges und widerständiges Bild einer ausgegrenzten Gruppe, die nicht länger schweigen will: Aktivist:innen der Bewegung #IchBinArmutsbetroffen haben in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen Erfahrungsberichte verfasst, die von Alltag und Isolation aber auch von Selbstbehauptung und politischem Bewusstsein erzählen. Im Anschluss an die Aufführung findet ein Publikumsgespräch mit Janina Lütt, Armutsaktivistin und Freitag-Kolumnistin und Stefan Hübner, Armutsaktivist statt. Beide sind Autor:innen des Stücks. Moderiert wird das Gespräch durch den Regisseur Helge Schmidt.
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Ausstellung: Kinder. Chancen. Zukunft. - Wissen teilen. Haltung zeigen. Handeln ermöglichen
Die Ausstellung macht das Thema Kinderarmut in Niedersachsen sichtbar und setzt sich mit Herausforderungen, Erfahrungen und wirksamen Ansätzen struktureller Armutsprävention auseinander. Die Ausstellung gibt armutsbetroffenen Familien, Fachkräften und Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen in Niedersachsen eine Stimme. Ihre Geschichten führen spezifische Alltagsbelastungen vor Augen. Ihre Beispiele zeigen aber auch: Strukturelle Armutsprävention ist möglich. Erfahren Sie, wie nachhaltig sich eine armutssensible Haltung und armutspräventives Handeln im Leben von Kindern und ihren Familien auswirken. Im Anschluss an die Eröffnung am 12. November 2026 um 17 Uhr in der Portikushalle des Niedersächsischen Landtages kann die Ausstellung vom 17. bis 30. November 2026 – täglich von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Niedersächsischen Landtag besucht werden.
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Herbstakademie Public Health
40 Jahre nach der Ottawa-Charta ist klar: Gesundheitsförderung braucht mehr als gute Konzepte – sie braucht konsequente Umsetzung. Mit dem Motto „Vom Reden zum Tun: ÖGD & Gesundheit im Zeichen von #Ottawa40“ greift die Herbstakademie vom 16. bis 18. November 2026 dieses Jubiläum auf und richtet den Blick auf zentrale Handlungsfelder des Öffentlichen Gesundheitsdienstes – praxisnah und zukunftsorientiert. Studierende der Gesundheitswissenschaften und Medizin sowie Berufseinsteiger:innen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) erwartet ein interdisziplinäres Programm mit Fachimpulsen, interaktiven Workshops und spannenden Einblicken in die vielfältigen Aufgaben der Gesundheitsämter.
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Mit dabei und gesund – Beteiligung in der Gesundheitsförderung für und mit Menschen mit Behinderungen
Gesundheit ist für alle Menschen wichtig.
Was brauchen Menschen, damit sie gesund leben können?
Was können Politik, Wohn-Ort und Einrichtungen machen, damit Menschen mit Behinderungen selbst-bestimmt gesund bleiben?
Bei der Online-Veranstaltung am 18. und 19. November 2026 stellen sich verschiedene Projekte vor. Die Projekte zeigen: Das kann Menschen helfen, gesund zu bleiben. Dabei geht es zum Beispiel um diese Themen: Teilhabe, das Leben im eigenen Wohn-Ort und Freizeit-Gestaltung. Es geht auch um die Frage: Wie können Menschen mit Behinderungen bei diesen Themen mitbestimmen und mitmachen?
Die Angebote sollen dort stattfinden, wo die Menschen leben und arbeiten. Die Vorträge sind in Einfacher Sprache.
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Die vergessene Diskriminierungsform? Klassismus erkennen und kritisch begegnen
In der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung ist es von wesentlicher Bedeutung, Menschen mit benachteiligter sozialer oder gesundheitlicher Lage eine wertschätzende und diskriminierungsfreie Grundhaltung entgegenzubringen. Doch viel zu häufig werden Menschen aufgrund ihrer sozialen Herkunft, ihres sozialen Status oder ihrer Lebenssituation abgewertet, stereotypisiert oder nicht angemessen angesprochen. Klassismus bezeichnet die Diskriminierung entlang der sozialen Herkunft oder des sozialen Status. Klassismus ist – wie Sexismus oder Rassismus – eine gesellschaftliche Unterdrückungsform und richtet sich gegen Menschen aus der Arbeiter:innschaft, insbesondere gegen erwerbslose, armutsbetroffene und wohnungslose Menschen. In der Online-Fortbildung am 25. November 2026 wird in diese oft vergessenen Diskriminierungsform eingeführt. Zudem werden wir einen Blick auf das eigene professionelle Handeln werfen. Wo begegnet uns Klassismus in der Praxis und welche Auswirkungen kann er auf die Zusammenarbeit mit Menschen haben? Wie können Angebote und Zugänge klassismuskritisch, armutssensibel und wertschätzend gestaltet werden?
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Gesundheitsversorgung wohnungsloser Menschen
In der Online-Veranstaltungsreihe „Auf dem Schirm“ am 27. Oktober 2026 wird Vera Richter von der Technischen Hochschule Augsburg das Forschungsprojekt „GeWo-Bay“ vorstellen. In diesem Projekt werden Bedarfe und Versorgungswege erhoben, sowohl von Fachkräften als auch von wohnungslosen Menschen als (potenziellen) Nutzer:innen dieser Angebote.
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Prävention statt Panik - Medienkompetenz fördern von Anfang an
Digitale Medien sind in aller Munde. In den Medien selbst wird häufig vor den Gefahren der Nutzung gewarnt und Angst rund um das Thema verbreitet. Smartphone- und Social Media-Verbote werden diskutiert und teilweise umgesetzt. In der Realität sind digitale Medien nicht mehr wegzudenken. Man findet sie bereits in vielen Kinderzimmern, sodass es immer wichtiger wird, Medienkompetenz bereits im frühen Alter zu fördern. Prävention spielt dabei in vielfacher Hinsicht eine entscheidende Rolle. Die Online-Fachtagung am 10. November richtet sich vor allem an Fachkräfte, die mit Kindern, Jugendlichen und deren Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten arbeiten – von der Kita, über die Grundschule bis hin zur weiterführenden Schule. Medienkompetenz ist nicht an einem Tag gelernt und bedarf einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit dem Thema, da es sich rasant weiterentwickelt und stets im Wandel befindet. Statt Angst und Panik, können sie hier großartige Projekte kennenlernen und erhalten Impulse, die Sie in der Praxis umsetzen können.
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Nationales Dialogforum Kinder- und Jugendsport – Aufwachsen in Bewegung
Die Bewerbung Deutschlands um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele ist weit mehr als ein sportpolitisches Vorhaben. Sie ist eine Chance, die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen - in gemeinsamer Verantwortung von Politik, Bildung, Sport und Zivilgesellschaft - so zu gestalten, dass tägliche Bewegung selbstverständlich wird und damit ein gesundes, aktives und chancengerechtes Aufwachsen unterstützt. Nachhaltige sportliche Entwicklung beginnt nicht im Spitzensport, sondern im bewegten Alltag junger Menschen. Das Nationale Dialogforum Kinder- und Jugendsport – Aufwachsen in Bewegung bringt am 16. November in Berlin relevante Akteure aus Politik, Verwaltung, Schule, Ganztag, Sport, Kinder- und Jugendhilfe, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu einem gemeinsamen Austausch für mehr Sport, Spiel und Bewegung sowie Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zusammen.
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BVPG-Statuskonferenz 2026: Mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Am 17. November lädt die BVPG zur 25. BVPG-Statuskonferenz ein. Im Mittelpunkt der digitalen Veranstaltung steht die mentale Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Programm umfasst aktuelle Erkenntnisse, fachliche Impulse und den interdisziplinären Austausch mit Expert:innen.
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Unterbringung und berufliche Teilhabe geflüchteter Menschen mit Behinderungen in Deutschland
Geflüchtete Menschen mit Behinderungen sind in besonderem Maße auf zugängliche Unterstützungsstrukturen und Schutz angewiesen. Damit ihre Rechte gewahrt und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden kann, müssen ihre Bedarfe frühzeitig erkannt und berücksichtigt werden. In der Praxis stoßen sie jedoch weiterhin auf vielfältige Barrieren und Versorgungslücken. Eine vom DRK-Generalsekretariat beauftragte und von Prognos und QMR – Qualitative Mind Research durchgeführte bundesweite Studie zur Unterbringung und beruflicher Teilhabe geflüchteter Menschen mit Behinderungen in Deutschland untersucht vertiefend die Hürden beim Zugang zu bedarfsgerechter Unterstützung und arbeitet Unterschiede zwischen Personen aus der Ukraine und Personen aus anderen Herkunftsstaaten heraus. Auf Basis der Ergebnisse formuliert die Studie konkrete Handlungsempfehlungen für Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftliche Akteure an der Schnittstelle von Flucht und Behinderung. Im Rahmen der Online-Veranstaltung am 19. November 2026 werden die zentralen Studienergebnisse und Handlungsempfehlungen vorgestellt und gemeinsam mit Vertreter:innen aus Zivilgesellschaft, Wohlfahrtsverbänden und Landesverwaltung diskutiert.
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Zukunft gemeinsam gesund gestalten – 40 Jahre Ottawa-Charta: VII. Symposium des Zukunftsforums Public Health
Gesundheit wird beeinflusst durch politische Entscheidungen, soziale und wirtschaftliche Bedingungen, Lebenswelten, Teilhabe und das Vertrauen in öffentliche Institutionen. Wir nehmen 40 Jahre Ottawa-Charta zum Anlass, diese Zusammenhänge am 24. November in Hannover gemeinsam neu zu betrachten und Perspektiven für die Weiterentwicklung von Public Health in Deutschland zu diskutieren.
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Studien, Broschüren und Ausschreibungen


Neues Positionspapier Prävention: Fünf Hebel für mehr gesunde Lebensjahre
Mehr Präventionsangebote allein reichen nicht, um die Gesundheit im Land zu steigern. Notwendig ist eine Neuausrichtung hin zu einem System, dessen Erfolg an den gesunden Lebensjahren der Menschen gemessen wird – so auch die jüngste Aussage von Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann. Mit seinem neuen Positionspapier „Mehr gesunde Lebensjahre für alle. Vom Krankheits- zum Gesundheitssystem“ liefert der Bosch Health Campus fünf Hebel für den Wechsel zu einer gesundheitsorientierten Logik: Gesundheitskompetenz stärken, Gesundheitszugewinne über den gesamten Lebensverlauf ermöglichen, Digitalisierung und KI für eine wirksamere Prävention nutzen, Gesundheit vor Ort gestalten, Finanzierung und Steuerung an Gesundheitszugewinnen ausrichten, gemeinsam über Sektoren- und Ressortgrenzen hinweg.
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Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit an Schulen
Psychische Gesundheit im Kindes- und Jugendalter wird wesentlich durch soziale Bedingungen beeinflusst. Die Studie untersucht, inwieweit schulische Angebote und Programme zur Förderung der psychischen Gesundheit in Deutschland in der 1. bis 10. Klasse soziale Ungleichheiten berücksichtigen und zur gesundheitlichen Chancengleichheit beitragen. Im Ergebnis adressiert die Mehrheit der untersuchten Angebote alle Schüler:innen gleich, ungeachtet unterschiedlicher sozialer Ausgangslagen, Bedürfnisse und Zugangsbarrieren, was bestehende Ungleichheiten verstärken kann. Systematische Partizipationsmöglichkeiten sind nur in wenigen Angeboten vorgesehen – obwohl sie Selbstwirksamkeit und damit psychische Gesundheit fördern können und sozial benachteiligte Schüler:innen solche Erfahrungen seltener mitbringen. Verhältnisbezogene Ansätze im Sinne des Setting-Ansatzes sind häufiger anzutreffen, bleiben jedoch meist auf einzelne Ebenen beschränkt.
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Lernen kennt kein Alter: Weiterbildung auch für ältere Arbeitnehmer:innen und für Menschen im Rentenalter relevant
(Weiter-)Bildung spielt nicht nur für jüngere Menschen eine wichtige Rolle. Auch Menschen in der zweiten Lebenshälfte nutzen weiterhin Möglichkeiten zur Weiterbildung – beruflich ebenso wie in ihrer Freizeit. Zugleich zeigen Befunde des Deutschen Alterssurveys (DEAS), dass Teilnahme an Kursen oder Vorträgen in der Freizeit, vermittelt über neue soziale Kontakte und Gelegenheiten, auch mit der Aufnahme eines Ehrenamts verbunden sein können. Die Ergebnisse des Bildungsberichtes der OECD unterstreichen somit die Bedeutung lebenslangen Lernens.
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Künstlerische Therapien und Kunstbasierte Pädagogik zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule
In einer von Pandemien, Kriegen, Klimawandel und wirtschaftlicher Unsicherheit geprägten Zeit leiden Kinder und Jugendliche zunehmend unter psychischen Belastungen. Innovative Ansätze wie künstlerische Therapien und kunstbasierte Pädagogik bieten vielversprechende Möglichkeiten, um junge Menschen zu entlasten, ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken und ihre seelische Gesundheit nachhaltig zu fördern. Diese Methoden können kreativen Ausdruck, Selbstwirksamkeit und soziale Teilhabe ermöglichen – sind jedoch in Deutschland bisher kaum systematisch erforscht. Die vorliegende Studie untersucht das Potenzial künstlerischer Ansätze für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im schulischen Umfeld. Die Ergebnisse sollen den Diskurs dazu anregen, künstlerische und kreative Methoden als Bestandteil von Gesundheitsförderung und Prävention zu etablieren – und gleichzeitig konkrete Anstöße für die praktische Umsetzung liefern.
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Gemeinsam für ein besseres und sicheres Internet: Bericht zur Kinder- und Jugendbeteiligung für die Expertenkommission
Die Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" hat im Juni 2026 ihre Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Wesentlicher Bestandteil: die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsprozesses brachten Kinder und Jugendliche ihre Erfahrungen, Einschätzungen und Forderungen zum digitalen Aufwachsen ein. In sieben Workshops diskutierten junge Menschen im Alter von 12 bis 18 Jahren konkrete Alltagssituationen, entwickelten Lösungsvorschläge und tauschten sich unmittelbar mit Mitgliedern der Expertenkommission aus. Aus dem Beteiligungsprozess sind 70 Forderungen in den vier Themenfeldern Medienkompetenz, Kinderschutz und Sicherheit, Wohlergehen und mentale Gesundheit sowie Künstliche Intelligenz (KI) hervorgegangen.
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Sinus-Jugendstudie 2025/2026: Schulstress
33 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland sehen sich durch Schulstress massiv beeinträchtigt. Dabei sind weibliche Teenager mit 42 Prozent sehr viel stärker betroffen als männliche Jugendliche mit 25 Prozent. Das geht aus der repräsentativen Sinus-Jugendstudie 2025/2026 im Auftrag der BARMER hervor, für die bundesweit 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren befragt wurden.

Kernergebnisse

  • 33 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland sehen sich durch Schulstress massiv beeinträchtigt.
  • Für 16 beziehungsweise zwölf Prozent der Jugendlichen sind Stress in der Familie und Einsamkeit stark belastende Faktoren.
  • Mädchen sehen sich stärker belastet als Jungen. 42 Prozent der weiblichen Teenager sind durch Schulstress stark beeinträchtigt. Bei Jungen sind es 25 Prozent. Stress in der Familie belastet 20 Prozent der weiblichen und zwölf Prozent der männlichen Befragten.

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Prävention und Partizipation: neue Ansätze in der Altenhilfe
„Altenhilfe“ bezeichnet Maßnahmen, um die Selbstbestimmung und Teilhabe im Alter zu fördern und potenzieller Pflegebedürftigkeit entgegenzuwirken. Neben einer historischen, politischen und rechtlichen Einordnung zeigt dieses Themenheft aktuelle Ansätze auf, die der Diversität älterer Menschen gerecht werden, ihnen hilft, eigene Potenziale zu verwirklichen und gesellschaftlichem Ageismus entgegenwirken. Zudem werden Perspektiven für eine integrierte, partizipative Altenhilfeplanung und eine Vernetzung mit der kommunalen Pflegeinfrastruktur entwickelt.
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Arbeiten bei Hitze: Wie belastend sind hohe Temperaturen für die Beschäftigten?
Der menschengemachte Klimawandel führt zu einer Erwärmung der Erdatmosphäre. In Deutschland sind die Lufttemperaturen in den vergangenen Jahrzehnten noch deutlich stärker gestiegen als im globalen Durchschnitt. Diese Entwicklung hat massive Folgen für die Arbeitswelt und die Beschäftigten. Arbeiten in großer Hitze bedeutet eine hohe gesundheitliche Belastung. Hitze bedeutet auch Stress für das Herz-Kreislauf-Systems. Die damit verbundenen Gesundheitsrisiken reichen von Konzentrationsstörungen und Erschöpfung bis hin zu potenziell lebensbedrohlichen Lungenproblemen und Herz-Kreislauferkrankungen. Wie erleben die Beschäftigten die Situation? In der repräsentativen Befragung des DGB-Index Gute Arbeit 2026 wurden Arbeitnehmer:innen in Deutschland danach gefragt, welche Auswirkungen der Klimawandel auf ihre Arbeit hat. Die Ergebnisse unterstreichen die große Bedeutung des Themas. Jede:r dritte Beschäftigte in Deutschland fühlt sich durch das Arbeiten an heißen Tagen (eher) stark belastet. Besonders hohe Belastungen zeigen sich, wenn viel im Freien gearbeitet wird, Innenräume nicht klimatisiert sind und wenn die Tätigkeit bereits ohne Hitze durch hohe körperliche oder psychische Belastungen geprägt ist. Der Klimawandel stellt den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz vor neue Herausforderungen, die vielfach noch nicht ausreichend ernst genommen werden.
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Klimaanpassung im ländlichen Raum: Potenziale, Beispiele, Synergien
Klimaanpassung ist in Städten und auf dem Land notwendig. Doch die Ausgangslagen und Herausforderungen unterscheiden sich deutlich. Diese Publikation bietet anhand konkreter Praxisbeispiele einen Überblick darüber, wie der ländliche Raum von Klimawandelfolgen betroffen ist und welche Anpassungsmöglichkeiten es dort gibt.
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Hitzewellen bringen soziale Einrichtungen an ihre Grenzen – Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage
Mehr als 2.870 soziale Einrichtungen berichten von massiven Belastungen durch die Hitzewelle Ende Juni 2026. Die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage des Paritätischen Gesamtverbandes zeigen: Hitzewellen gefährden die Gesundheit von betreuten Menschen und Beschäftigten, bringen Einrichtungen organisatorisch an ihre Grenzen und offenbaren erhebliche Defizite beim Hitzeschutz. Der Paritätische fordert deshalb ein bundesweites Sofortprogramm für den Hitzesommer 2026.
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GKV-Bündnis für Gesundheit

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

Geschäftsführer: Thomas Altgeld

Schillerstraße 32 · 30159 Hannover
Telefon: 0511 / 388 11 89 - 0
E-Mail: info@gesundheit-nds-hb.de
Internet: www.gesundheit-nds-hb.de

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V. (LVG & AFS Nds. HB e. V.) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger und landesweit arbeitender Fachverband für Gesundheitsförderung, Prävention und Sozialmedizin mit Sitz in Hannover. Mitglieder sind Institutionen und Personen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich.