Armutssensible Praxis in der Verwaltung: Impulskarten regen zur kritischen Auseinandersetzung an
Armutssensible Praxis in der Verwaltung: Impulskarten regen zur kritischen Auseinandersetzung an
Viele Familien kennen das - die sichtbaren und unsichtbaren Hürden, die das Leben in Armut noch schwerer machen: Schwer verständliche Anträge, vorurteilsbelastete Beratungsgespräche, komplizierte Wege zur notwendigen Unterstützung…
Die neu veröffentlichten Impulskarten berichten anhand von Karikaturen von eben solchen Herausforderungen, denen Armutsbetroffene im direkten und indirekten Kontakt mit Ämtern, Behörden und Beratungsstellen immer wieder begegnen. Reflexionsfragen in den Bereichen „Wissen – Haltung – Handeln“ sollen Mitarbeitende im Verwaltungs- und Beratungskontext zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Kinder- und Familienarmut anregen. Das Besondere: Alle Situationen beruhen auf wahren Begebenheiten, die Familien und Verwaltungsmitarbeitende erlebt haben. Das Impulskarten-Set schließt sich an die Reihe „Impulskarten für eine armutssensible Praxis“ an, in der bereits Kita und Schule kritisch in den Blick genommen wurden im Umgang mit armutserfahrenen Familien.
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Beitrag von Christina Kruse