Fortbildung
16. November 202618. November 2026

Herbstakademie Public Health 2026

Der Öffentliche Gesundheitsdienst für eine gesündere Gesellschaft

40 Jahre nach der Ottawa-Charta ist klar: Gesundheitsförderung braucht mehr als gute Konzepte – sie braucht konsequente Umsetzung. Mit dem Motto „Vom Reden zum Tun: ÖGD & Gesundheit im Zeichen von #Ottawa40“ greift die Herbstakademie vom 16. bis 18. November 2026 dieses Jubiläum auf und richtet den Blick auf zentrale Handlungsfelder des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) – praxisnah und zukunftsorientiert.

Anmeldung
Illustration von kleinen Menschen die auf einem Schreibtisch mit übergroßen Büroutensilien arbeiten

Freuen Sie sich auf neue Perspektiven, spannende Einblicke in den Arbeitsalltag des ÖGD und die Möglichkeit, sich mit Fachexpert:innen zu einer zukunftsfähigen Gesundheitsförderung auszutauschen – ganz im Sinne von #Ottawa40. Ein vielfältiges Programm mit Fachimpulsen und interaktiven Workshops bietet dabei Raum für fachlichen Austausch, neue Anregungen und gemeinsame Diskussionen.

Die dreitägige interdisziplinäre Herbstakademie wendet sich an Studierende bzw. Absolventinnen und Absolventen unterschiedlicher Studiengänge, aus Medizin, Public Health und Gesundheitswissenschaften, diversen Gsundheitsberufen sowie an Berufseinsteigende im Öffentlichen Gesundheitsdienst bzw. der Gesundheitsversorgung.

Die Veranstaltung findet in den Räumen des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts (NLGA) statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Online-Anmeldung ist erforderlich.

Veranstaltungstage

  • 16. November 2026 | 10:00 bis 18:00 Uhr
  • 17. November 2026 | 09:00 bis 17:30 Uhr
  • 18. November 2026 | 09:30 bis 13:15 Uhr

Programm

Montag, 16. November 2026

10:00 UhrAnkommen
10:30 UhrBegrüßung und Willkommen 
F. Feil (NLGA)
10:40 Uhr#Ottawa – und der ÖGD? Mittendrin statt nur dabei 
J. Sterner (LVG & AFS), U. Junius-Walker (NLGA) 
11:25 UhrPitchdeck – Gemeinsam für Gesundheit: Berufsbilder im Gesundheitsamt 
G. Rösser (Region Hannover) 
12:15 UhrMittagspause und Imbiss
13:15 Uhr

Workshop 1a 
Kontrolle und Komplexität: Trinkwasserüberwachung im ÖGD 
W. de Ruhr, S. Diestelhorst (Region Hannover)

Workshop 1b
Die Angebote des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Region Hannover 
L. Kirsch (Region Hannover)

Workshop 1c 
Zahnärztliche Gruppenprophylaxe als gelebte Public Health Maßnahme: Über die Bedeutung von Netzwerken für erfolgreiche Prävention
C. Kintrup (Region Hannover)

14:30 Uhr

Workshop 2a 
Leistungen des ÖGD – Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Krankenversicherung in der Region Hannover 
A. Herbst, C. Lachmuth (Region Hannover)

Workshop 2b
Einsatz eines Infobusses über HPV-assoziierte Infektionen und Förderung der Impfbereitschaft 
A. Wattjes (Region Hannover)

Workshop 2c
Nachhaltigkeit und Hygiene erfolgreich verbinden – geht das?
P. Ziech (NLGA)

15:30 UhrKaffeepause
16:00 UhrEvidenzbasierte Gesundheitsförderung und Herausforderungen in der Partizipation: Die kommunale Präventionsstrategie „Communities That Care“ für Heranwachsende 
K. Bremer (MHH), E. Gerhards (Stadt Braunschweig) 
16:45 UhrBewegte Pause 
17:00 UhrTüröffner statt Tabu – psychische Gesundheit in der Schule stärken 
Das Präventionsprogramm „Verrückt? Na und!“ 
M. Deppe, B. Kenter (LVG & AFS) 
17:30 UhrWrap-up 
F. Feil (NLGA) 

Dienstag, 17. November 2026

09:00 UhrAnkommen und Willkommen 
A. Wünsch (Region Hannover) 
09:15 UhrKindergesundheitsdaten als Grundlage städtischer Bildungs- und Sozialpolitik – ein Health-in-All-Policies-Ansatz 
M. Spitzer (Stadt Hildesheim) 
10:00 UhrDaten für Taten: von der Berichterstattung über die Gesundheitsplanung zu kommunalen Maßnahmen 
U. Junius-Walker (NLGA), M. Preuß, M. Haack (LVG & AFS) 
10:45 UhrBewegte Pause / Raumwechsel 
11:00 Uhr

Workshop 3a 
Planspiel: Angebotsentwicklung in den Gesundheitsregionen auf Basis von GBE 
M. Haack, M. Preuß (LVG & AFS)

Workshop 3b 
Kontextcheck: Kommunale Bedarfe und Bedürfnisse niedrigschwellig ermitteln 
S. Erven, M. von Gliszczynski (LVG & AFS)

Workshop 3c 
Prostituiertenschutz: Welche Aufgaben übernimmt das Gesundheitsamt? 
I. Hillen, I. Becker (Region Hannover)

12:00 UhrMittagspause und Imbiss
13:00 Uhr

Workshop 4a 
Fit für die Schule? Schuleingangs-untersuchungen: von der Datenerhebung bis zur Handlungsplanung 
A. Wünsch (Region Hannover)

Workshop 4b 
Infektionsepidemiologische Ausbruchsuntersuchung am Beispiel Hepatitis A-Virus: praktische computerbasierte Anwendung
Laptop mitbringen 
J. Dreesman (NLGA)

Workshop 4c 
Volkskrankheit "Krebs": Krebsregisterdaten – ein Schatz für die Gesundheitsplanung vor Ort 
B. Deitermann, K. Maaser (NLGA-EKN) 

14:15 Uhr

Workshop 5a 
Vom Konzept in die Kommune: Gesundheitliche Gerechtigkeit im ÖGD gestalten 
A. Roth (Region Hannover)

Workshop 5b 
Das LFGA – Welche Rolle haben Lehre und Forschung im ÖGD in der Gesundheitsförderung und Prävention? 
M. Yilmaz (Region Hannover) 

14:45 UhrKaffeepause
15:15 UhrKlimawandel als Gesundheitsrisiko: Neue Aufgaben für den ÖGD 
M. Alpers, J. Vasentin-Lewedei (NLGA) 
16:00 UhrBewegte Pause
16:15 UhrKeynote Lecture: Gesunde Lebensjahre für alle – statt subventionierter Longevity Hype #Ottawa40 
T. Altgeld (LVG & AFS) 
17:00 UhrWrap-up
A. Wünsch (Region Hannover) 

Mittwoch, 18. November 2026

09:30 UhrAnkommen und Willkommen 
U. Walter (MHH)
09:45 Uhr60, 70, 80, 90 – Gesundheit, Pflege und Prävention im Alter vor Ort 
M. Trommer (Region Hannover) 
10:30 UhrBewegte Pause
10:45 Uhr

Pitchdeck – Themen des NLGA 

  • Nicht ganz sauber – mit NGS den Keimen auf der Spur
  • Dem einzelnen Kind auf den Zahn gefühlt
  • Klima im Ohr: NAGuK
  • Blei – vom Boden ins Blut?
  • Wie tickt Niedersachsen? HuGO will's wissen
  • Von Diarrhoe zur Evidenz

A. Dierks, I. Overesch, M. Alpers, N. Costa Pinheiro, N. Jahn, K. Beushausen/ K. Hille (NLGA) 

11:45 UhrKaffeepause
12:15 UhrNachwuchs Pitchdeck: 
Was haben wir gelernt? Zusammenfassung und Reflexion ausgewählter Workshops 
Studierende der MHH
13:00 UhrVerabschiedung 
U. Walter, M.-L. Dierks (MHH), F. Feil (NLGA), A. Wünsch (Region Hannover), M. Preuß, M. Haack (LVG & AFS) 
13:15 UhrEnde

Fortbildungspunkte

Fortbildungspunkte werden bei der Ärztekammer beantragt.